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Post vom Versorgungsamt
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isa
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 10:56    Titel: Post vom Versorgungsamt Antworten mit Zitat

Guten Morgen,
bekam gestern,4Wochen nach Antragseingang, Post vom Versorgungsamt.Das Va will bis 23:10:07 von mir wissen warum ich denSba rückwirkend beantrage.Mir völlig unverständlich,da ich alles genau erörtert habe und auch die Musterbriefe welche Annette mir hat zukommen lassen mitgeschickt habe.Ich kann also wohl davon ausgehen das das auch jede Menge Ärger mit sich bringen wird.Es ist unglaublich was für unfähige und bornierte Mitarbeiter auf den diversen Ämter sitzen.
Es macht mich wütend das man denen so relativ hilflos ausgesetzt ist.Kann jetzt also wieder einen Brief verfassen und bin der Meinung das auch dieser Vorgang nicht ohne Klage abgehen wird.
LG Isa
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Annette Schmidt
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Isa!

Das schreiben die auch anderen Leuten sehr oft.
Ein rückwirkende Anerkennung ist auf jeden Fall rechtlich möglich.

In § 6 der Schwerbehindertenausweisverordnung, der Rechtsgrundlage der rückwirkenden Anerkennung steht:
http://www.gesetze-im-internet.de/schwbawv/__6.html

Ist auf Antrag des schwerbehinderten Menschen nach Glaubhaftmachung eines besonderen Interesses festgestellt worden, daß die Eigenschaft als schwerbehinderter Mensch, ein anderer Grad der Behinderung oder ein oder mehrere gesundheitliche Merkmale bereits zu einem früheren Zeitpunkt vorgelegen haben, ist zusätzlich das Datum einzutragen, von dem ab die jeweiligen Voraussetzungen mit dem Ausweis nachgewiesen werden können.


Begründe es noch mal wie hier, auch wenn Du es schonmal gemacht haben solltest.



Da den meisten Ärzten das Asperger-Syndrom bis heute nicht bekannt ist, wurde mein Sohn erst.... diagnostiziert. Es gab jedoch schon schon (seit Geburt, im Säuglingsalter.....je nachdem, was konkret zutrifft) umfassende behinderungsbedingte Auffälligkeiten, welche unter anderem ein erheblich höheres Maß an Arzt- und Therapieterminen etc. erforderten, als es bei einem gleichaltrigen gesunden Kind üblich ist. Dadurch hatten wir schon sehr frühzeitig behinderungsbedingte Nachteile, die es laut Artikel 3 des Grundgesetzes nicht geben darf und die durch die Nachteilsausgleiche des Schwerbehindertenausweises ausgeglichen werden sollen.

Deshalb beantrage ich entsprechend § 6 der Schwerbehindertenausweisverordnung die Anerkennung der Behinderung ab......., um die steuerlichen Nachteilsausgleiche geltend machen zu können.


Liebe Grüße

Annette

_________________
Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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Gisi
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

hallo isa,

vielleicht ist es nicht korrekt gewesen.....oder was weiß der geier warum das VA
deine begründung nicht gelesen hat bzw. so anerkennt.

aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum du so sauer bist, die fragen doch
nach......wollen wissen, wieso weshalb warum.

und wenn du es deiner meinung nach schon alles korrekt geschrieben hast, dann
ruf doch mal an. aber trink bitte vorher einen kaffee, oder rauch eine (falls du
raucher bist Wink )

lg
gisi

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Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
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AnjaD
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Isa!

Ich habe leider ähnliche Erfahrungen mit dem Versorgungsamt gemacht. Manchmal habe ich den Eindruck, die mitgeschickten Unterlagen und Begründungen werden gar nicht gelesen, sondern direkt "besetigit", der eigentliche Antrag bleibt liegen und wird bearbeitet. Und dann stellt man irgendwann fest, dass doch zusätzliche Unterlagen fehlen, die man dann anfordern muss.
Ich bin damals hingegangen, habe nochmals eine Begründung geschrieben, in der ich allerdings ausdrücklich darauf verwiesen habe, dass ich die angeforderten Unterlagen doch bereits beim ersten Mal mitgeschickt hatte.... Und dann habe ich ganz viele bunte Textmarker genommen, habe die relevanten Stellen in den Arztberichten schön bunt markiert und habe in jedem Satz, den ich geschrieben habe nochmal ausdrücklich auf den Bericht, das Datum des Berichts, die Seite und die Farbe in der ich markiert habe verwiesen, sozusagen "für Doofe" Wink . War zwar viel Arbeit, aber ich hatte so eine Wut, das mußte einfach raus Rolling Eyes . Und gewirkt hat´s dann auch, mein Antrag ging durch....

GLG und viel Erfolg!

Anja

_________________
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel

Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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Annette Schmidt
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gisi!

Gisi hat folgendes geschrieben:

aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum du so sauer bist, die fragen doch
nach......wollen wissen, wieso weshalb warum.


Ich kann es nachvollziehen, ich kenne aber ein paar mehr Hintergründe als Du, da ich mit Isa in privaten Kontakt stehe.
Sie hat da noch ein paar andere Baustellen, über die sie zum Teil auch im Forum geschrieben hat, die einen jede einzeln schon zur Verzweiflung bringen können und da ist so eine Kleinigkeit wie dieses Schreiben groß wie ein riesiger Felsbrocken.

Isa schreibt, dass sie sauer ist, aber ich denke, es ist in Wirklichkeit Verzweiflung und Angst. Es geht im wahrsten Sinne des Wortes um ihre Existenz und um die ihres Sohnes und jeder verlorene Tag macht die Sache noch schlimmer. Ich weiß warum, aber das werde ich hier nicht schreiben, sie hat ihre Gründe, warum sie nicht öffentlich darüber schreiben möchte.

@ Isa: Nicht unterkriegen lassen!

Liebe Grüße

Annette

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Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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isa
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 12:24    Titel: Post vom Versorgungsamt Antworten mit Zitat

Hallo Annette und alle anderen
ja ,genauso habe ich die Erklärung auch geschrieben .Gisi,es macht mich so sauer weil ich diese Erfahrungen nun zu Genüge gemacht habe,insbesondere mit der Fam.kasse,mit welcher ich jetzt vor Gericht gehe. Evil or Very Mad Es zermürbt,es macht fertig,mich jedenfalls mal.Das mit der Fam.kasse hat auch Auswirkungen auf die Beihilfestelle ,gegen die wohl auch klagen muss.Wenn du überall mit solchen Leuten zu tun hast wird man wohl automatisch sauer,denn das sind ja nicht die einzigen Probleme und Sorgenn die man so hat,aber die eigentlich überflüssig sind hätten die entsprechenden Sachbearbeiter ihre Hausaufgaben gemacht.
LG Isa
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isa
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 12:27    Titel: Post vom Versorgungsamt Antworten mit Zitat

Hallo Annette,
das kommt zum best möglichsten Zeitpunkt,lieben Dank,
das ist genau das was ich gerade gebraucht habe,war nämlich ziemlich am Ende
LG Isa
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Gisi
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

@ isa, war auch nicht böse gemeint von mir. ich persönlich hasse papierkram
wie die pest. beruflich war das was anderes Wink
ich bleib trotzdem dabei, setzt dich erstmal hin und trink genüßlich einen kaffee.
du könntest dir auch rosarotes folienpapier noch vors gesicht halten, das soll
auch helfen Wink

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Sabine mit Fenja 6/98
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isa
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 13:44    Titel: Post vom Versorgungsamt Antworten mit Zitat

Hallo Gisi,
war mir eigentlich schon klar das es nicht böse gemeint war.Mein Zigarettenkonsum hat sich allerdings in der letzten Zeit drastisch erhöht.
LG Isa
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BrittaF
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Tja Leute,

und wenn man dann mal wagt, dem Landes-Sozialminister mitzuteilen, dass man es aus Kosten- und Steuerersparnisgründen echt prima findet, dass die Versorgungsämter geschlossen werden, bekommt man nach Monaten ein nettes Schreiben zurück mit dem Vermerk: in Ihrem Fall ist es eine Ausnahme, dass soviel schief gelaufen ist und sie vor Gericht ziehen mussten.

Ach ja, da frage ich mich aber, warum es hier im Forum Massen von Eltern gibt, die den gleichen Weg vor Gericht gehen mussten. Auf Kosten der Steuerzahler wohlgemerkt. Eine Ausnahme? Surprised

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Liebe Grüße
Britta

Britta (11/64) mit F. (11/95 - Diagnose seit 12/05: HFA, LRS)

"Man muss nur jeden Nachteil zu einem Vorteil machen", sagt mein Mann. Recht hat er!
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