, Vermerk: in Ihrem Fall ist es eine Ausnahme, dass soviel schief gelaufen ist und sie vor Gericht ziehen mussten.
_________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Verfasst am: 11.10.2007, 14:58 Titel: Post vom Versorgungsamt
Hallo BrittaF,
da kann ich mich der Reaktion von Annette nur anschließen.
Aber mit den Steuergeldern läßt sich trefflich wuchern,anders kann ich mir nicht erklären daß mich der Leiter dee hiesigen Fam.kasse dazu aufgefordert hat zu klagen Wörtlich meinter er zu mir als ich ihm verschiedene rechtliche Grundlagen am Telefon mitteilte die er vollständig ignorierte:"Dann klagen Sie doch"
Ich habe vorhin mit einer Mutter telefoniert, Kind 5 Jahre alt mit Asperger, ADHS, Asthma, , Pflegestufe 2 + Ergänzungsleistung (völlig problemlos bekommen), vom Versorgungsamt GdB 30 ohne Merkzeichen ab Antragsstellung......
Die Einstufung erfolgte aufgrund des Asthmas und des ADHS, Asperger wurde nicht berücksichtigt, mit der Begründung, dass die Diagnose nicht von einer Universitätsklinik gestellt wurde.
Selbst für Asthma und ADHS gibt es je nach Ausprägung bis GdB 100 für beides einzeln und ADHSler erfüllen auch die Kriterien für H, B und G . Ich habe auch noch kein Gesetz gefunden, in dem steht, dass es Voraussetzung ist, eine Diagnose von einer Uni-Klinik zu haben, um Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern zu bekommen. Was ist dann mit all den Kindern, bei denen keine Diagnose gefunden wird, oder wenn sie diese nicht wörtlich in den Begutachtungsrichtlinien aufgeführt ist (und das sind sehr viele nicht, das ginge auch gar nicht)?
Und dass das Kind Pflegestufe 2 hat, war dem Versorgungsamt auch bekannt.
Soviel zum Thema "bedauerlicher Einzelfall"....
Muss man dazu noch was sagen??????
Da hatte meine Schwester, für die das gleiche Versorgungsamt zuständig ist, damals ja großes "Glück" , dass ihr Sohn eine sichtbare Behinderung (beidseitig LKGS) hatte, die kein Versorgungsamt wegdiskutieren konnte.
Nachdenkliche Grüße
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Verfasst am: 08.11.2007, 10:48 Titel: Post vom Versorgungsamt
Guten Morgen,
jetzt beginnt der Kampf mit dem Versorgungsamt.Brkam gestern Post,die wollen Christian zu einem Gutachter schicken.Frage mich was der begutachten soll,das Amt hat doch alle Unterlagen einschließlich der Diagnose von 2anerkannten Kliniken,wovon die eine anderthalb Jahre insgesamt brauchte in denen die Christian täglich gesehen haben und bei der Uniklinik waren wir immerhin 6mal zur Feststellung der Diagnose,was also soll das.Der Arzt kann doch nicht innerhalb kurzer Zeit die komplette Beeinträchtigung Christians mit den Auswirkungen fesstellen,Kurioserweise soll das in der Gem.Praxis stattfindrn in der die Ärztin sitzt die mich zum erstenmal überhaupt an die KJPP der SHG Klinik verwiesen hat in der Christian so lange war und die als dann als erstes die Diagnose Asperger erstellthat.Als ich im Januar besagte Ärztin anrief und ihr mitteilte was bei Christian festgestellt worden ist,meinte diese zu mir;"das hätte ich eigentlich nicht angenommen,eine Fachärztin für Kinder ind Jugendpsychiatrie.
Gruß Isa
Verfasst am: 09.11.2007, 14:19 Titel: Post vom Versorgungsamt
Hallo,
nachdem ich gestern die Mitteilúng bekam das Eine Begutachtung beim Neurologen durchgeführt werden soll,rief ich heute morgen die zuständige Ärztin an und fragte was da begutacgtet werden soll.Sie meinte das Asperger ja unterschiedliche Grade der Behinderung hätten.Als ich ihr dann sagte das Christian ab Mo.nicht mehr zu Hause sein wird und er Eingliederungshilfe erhält war sie etwas ratlos und meinte dann das der Arzt ja vielleicht Sa.begutachten würde.Ich schlug ihr dann vor das dies ja evt.auch von den Ärzten vor Ort gemacht werden könne aber da meinte sie er käme ja erst dahin und die würden ihn nicht kennen!!!Ich sagte ihr dann das die ihn sowenig oder soviel kennen würden wie der Arzt der das hier machen soll.Sie war wohl etwas überfordert und teilte mir dann mit das sie nach Aktenlage entscheiden würde.Darauf bin ich ja mal geswpannt.
Gruß Isa
Ich drücke Euch die Daumen, dass die Sache endlich zu einem vernünftigen Abschluß kommt!
GLG Anja _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
ich hab mal ne Frage, welche Vorteile hat man, wenn der SBA rückwirkend ausgestellt wird?
Lg, Denise _________________ Denise mit Vivien (geb. 30.01.05) (septo-optische-dysplasie; daraus entwicklungsverzögert, blind mit Lichtwahrnehmung, hypoton, ballonierter Balken, zu kleine Hypophyse, Schizencephalie bds.) und Brüderchen Julian (geb. 6.6.09)
ich hab mal ne Frage, welche Vorteile hat man, wenn der SBA rückwirkend ausgestellt wird?
Dann kann man die Steuerfreibeträge (Höhe je nach GdB , bei H 3700 Euro + 924 Euro Pflegepauchbetrag) rückwirkend geltend machen, indem man die Änderung der Steuerbescheide beantragt. Dazu habe ich im Forum schon ungefähr 473 mal was geschrieben bzw. verlinkt, zuletzt gestern. http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....mp;highlight=petra#439351
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Verfasst am: 09.11.2007, 19:01 Titel: Post vom Versorgungsamt
Hallo AnjaD,
Also abenteuerlich find ich das nicht so unbedingt,ich weiß jetzt schon das da eine erneute Auseinandersetzung auf mich zu kommt und alleine der Gedanke daran macht mich fertig.GHoffe nur das ich dann noch die nötige Kraft aufbringen werde Christians Interessen zu vertreten ,ich kann nämlich nicht glauben das einmal was ohne Probleme abläuft.Ich habe jetzt erst einmal einen Kurantrag gestellt und bin mal gespannt was da auf mich zukommt.Sollte der genehmigt werden hoffe ich danach etwas zu Kräften gekommen zu sein.
Gruß Isa
nö, du hast mir noch nie was verlinkt. _________________ Denise mit Vivien (geb. 30.01.05) (septo-optische-dysplasie; daraus entwicklungsverzögert, blind mit Lichtwahrnehmung, hypoton, ballonierter Balken, zu kleine Hypophyse, Schizencephalie bds.) und Brüderchen Julian (geb. 6.6.09)
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