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Hemiparese mit Sprachstörung?
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Roswitha F
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BeitragVerfasst am: 06.10.2007, 21:36    Titel: Hemiparese mit Sprachstörung? Antworten mit Zitat

Hallo an Alle , Laughing

ich bräuchte einen Erfahrungsaustausch mit anderen Müttern von
HEMI - Kindern zum Thema SPRACHENTWICKLUNG

Unsere Anna ist jetzt 4 Jahre alt und spricht seit ca. 1 1/2 Jahren
10 Wörter - die aber klar und deutlich ! Es kam ausser vor 5 Wochen " AUA " nichts dazu .
Uns hat man immer gesagt - Hemi´s sprechen halt spät - na , ja spät ist ein dehnbarer Begriff .
Anna versteht jedes Wort - hat also ein fast normales Sprachverständnis . Sie lautiert , " singt " und ist " nonverbal " unglaublich kommunikativ . Sie lernt im Kiga auch Gebärdensprache und unterstützte Kommunikation ( Wir natürlich auch !)
Wir haben vor einem Jahr bei einem Rehaaufenthalt Logopädie gehabt , aber Anna hat das so gnadenlos gehasst , daß ich mich zu Hause erst wieder vor ca . 3 Monaten rangetraut haben .
Wir sind in einem Heilpädagogischen integrativen Kindergarten und haben dort Physio , Logo und Ergo , und alle 5 Wochen Reiten .
Wir machen Petö , Bobath ( extra ) und Frühförderung . .......

Wann haben Eure Kinder angefangen zu sprechen ?
Was habt Ihr gemacht ?
Hat jemand ein paar Tips ?
Ich freue mich auch über ein paar aufmunternde Worte !!!
Eure

Roswitha

_________________
Roswitha mit Zwillingen 32. SSW- Elisabeth ( 4, gesund ) und Anna - Maria ( 4, armbetonte Hemiparese links mit aufälligen EEG ohne Anfälle , Hüft OP )
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Irene
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BeitragVerfasst am: 06.10.2007, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roswitha,

mein Sohn Stefan hat auch eine Hemi. Allerdings gab es bei ihm nie irgendwelche Schwierigkeiten mit der Sprachentwicklung. Nur war er immer beim Arzt so ruhig, dass dieser dann doch mal fragte, ob er überhaupt sprechen könne. Auf meine Antwort, ja, warum denn, meinte er, das Sprachzentrum läge neben dem Motorikzentrum und hätte mitbetroffen sein können.

Habt Ihr denn schon einmal ein MRT machen lassen?

Viele Grüße
Irene

_________________
Sonja (11/91), Stefan (07/94): spastische Hemiparese rechts
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dkizinna
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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roswitha,

mein Sohn Florian ist am 28.9. 4 Jahre alt geworden und sprachlich auch noch in den Anfangsschuhen. Aber er ist nonverbal auch sehr kommunikativ, hat eine eigene Babylautsprache mit verschiedenen Satzmelodien sogar. So langsam sind bei uns 2-Wort-Sätze Standard. Er lernt das Sprechen auch phrasenweise. Das Sprachverständnis ist aber auch bei uns vorhanden.

Eine Reha haben wir noch nicht gemacht. Florian bekommt seit einem guten Jahr 2 mal die Woche Logo im Kindergarten. Zusätzlich macht er dort 2 mal Bobath-KG. Daheim sind ständige Dehnübungen und Vojta Pflicht wegen der starken Spastiken, einmal die Woche in der KG-Praxis. Florian ist in einem Integrativkindergarten als I-Kind in einer Gruppe von 10 Regelkindern plus 5 Förderkindern, welche von einer Heilpädagogin und einer Kinderpflegerin betreut werden. Ein I-Kind bringt eine eigene Krankenschwester mit, außerdem wird die Gruppe von einem Erzieher im Anerkennungsjahr mitbetreut. Auch Motopädin und Logopädin verbringen Zeit in der Gruppe.

Lange Rede kurzer Sinn: du stehst nicht alleine da!

Freue mich auf einen Austausch. Viele Grüße

Dagmar

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Marylu
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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roswitha,

ich möchte versuchen dir gerne zu helfen, da ich schon selber seit über 15 Jahren mit einer Hemiparese rechts leben muss. Wodurch ist denn bei Anna die Hemiparese entstanden? Also ich kann dir meinen Krankheitsablauf mal kurz Schildern, denn auch ich brauchte früher Logopädie.

Im Alter von 2 Jahren habe ich die seltene Krankheit Rasmussen Encephalitis bekommen. Encephalitis ist eine Entzündung im Gehirn und betrifft eine Gehirnhälfte. Bei einer OP haben die Ärzte mir ein Großteil von meinem entzündeten Gehirn entfernt und dann noch den Balken, der die beiden Gehirnhälften verbindet, durchtrennt.

Ich musste das Sprechen und das Laufen alles wieder von neu erlernen, aber heute hört man es nicht mehr so gut, dass ich mal Probleme mit der Sprache hatte. Meine Schwester, die nur 1 Jahr jünger war als ich, hat mir das Sprechen wieder beigebracht.

Ich denke, dass es Zeit braucht und irgendwann wrd auch bestimmt Anna mehr anfangen zu erzählen, da bin ich mir ganz sicher. Wenn du noch fragen haben solltest, dann schreibe mir einfach eine PN.

Liebe Grüße
Maria

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Hemiparese rechts nach Rasmussen Encephalitis
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes im Menschen hineinhuschen kann!!!
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maximama
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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roswitha,

auch unser Max hat eine Hemi und ist sprachverzögert. Er ist nun 4 3/4 Jahre alt und hat einen aktiven Wortschatz von max. 50 Worten und spricht nur im Telegrammstil. Sein Sprachverständnis ist auch komplett vorhanden und er ist sehr komunikativ.
Ich glaube auch, dass es sehr entscheident ist, woher die Hemi kommt. Bei Max kommt sie durch eine Fehlbildung der Gehirnfalten und zusätzlich ist sein Epi-Herd genau auf dem Sprachzentrum. Bei uns kann keiner sagen, ob Max jemals über den Telegrammstil hinaus kommen wird. Er lernt zwar immer neue Worte aber es sind hauptsächlich Nomen und Namen. Er hat bisher nur zwei drei Verben und Atjektive.
Trotz dass er so wenig spricht ist er sehr komunikativ und ihn versteht jeder. Wir machen uns aber jetzt schon Gedanken, wie es in der Schle weiter gehen soll, bzw. welche Schulform die beste für ihn ist. Man merkt halt jetzt schon, dass einem so langsam aber sicher die Zeit davon läuft.

LG
Barbara

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Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
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Marylu
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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,

so wie ich es aus deinem Beitrag entnehmen konnte, scheint Max ja so ganz fit zu sein, außer, dass er die Hemiparese und Epi hat. Ich kann dir nur sagen, dass ich dir eine KB(Körperbehinderten)- Schule empfehlen kann, denn ich war dort und da wurde jeder so gefördert wie er nur konnte. Ich möchte dir mal ein Beispiel dazu geben, wir hatten 2 verschiedene Mathe und Deutschgruppen, da war die Klasse dann so aufgeteilt, dass die schwächeren und die stärkeren in einer Gruppe waren. Da bei uns in der Klasse bis zu 13 Schüler waren konnten die LehrerInnen auf jeden einzelnen SchülerIn eingehen.

Wir hatten z. B. 2 Schwermehrfachsbehinderte in unserer Klasse und die waren soweit es ging immer beim Unterricht dabei, aber wenn es nicht ging, dann haben die anderen LehrerInnen etwas mit denen gemacht, so, dass sie auch auf ihrer Weise gefordert worden sind. Bei uns in der Schule gab es viele Möglichkeiten und ich denke, dass es dann auch in anderen KB-Schulen so sein wird. Dort gibt es dann auch während der Unterrichtszeit auch KG, Ergo und Logo. Das war schon ganz praktisch. Ich hoffe, dass ich dir jetzt etwas weiter helfen konnte.

Wenn du aber noch fragen haben solltest wegen der Hemiparese oder sonst irgendwelche fragen haben solltest dann sag einfach Bescheid.

Liebe Grüße
Maria

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maximama
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BeitragVerfasst am: 10.10.2007, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria,

danke für deinen Beitrag.
Bei Max ist die Hemi eigentlich das kleinere Problem. Ein Ausenstehender sieht es eigentlich gar nicht. Das größte Problem ist wirklich die Sprachentwicklung. Er kommt über die Zwei-Wort-Sätze nicht hinaus.
Ich habe mir heute mal alle Sprachförderschulen in München heraus geschrieben und werde morgen mal anfangen sie abzu telefonieren. Einige von ihnen haben auch eine SVE dabei, was natürlich für das nächste Jahr super wäre.
Das Problem ist nur, dass wir nicht im LK München wohnen und somit für uns eine allgemeine Förderschule zuständig ist. Dort möchte ich aber Max nicht haben. Irgendwie gefällt mir die Schule nicht, bzw. die SVE gefällt mir und Max nicht.

Es ist so schwer, die richtige Entscheidung zu treffen, da eben auch keiner weiß, wie weit sich sein Sprechen noch verbessern wird.

Werde mal schauen, was ich morgen erreichen kann.

LG
Barbara

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Alina.
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BeitragVerfasst am: 11.10.2007, 23:06    Titel: Sprachstörung bei Hemi Antworten mit Zitat

Hallo Roswitha,

Als Kind hatte ich auch eine Hemi mit Sprachstörungen.
Wir haben zur Förderung der Sprache folgende Therapien gemacht:
Akkupunktur, Tomatis und Logopädie.

Du kannst mir gerne auch eine PN schreiben, wenn du noch Fragen hast.

Liebe Grüße
Alina.

_________________
ehemaliges Hemi-Kind mit einer kleinen Spastik, Sensomotorische Integrationsstörungen, Sprachstörungen, Gleichgewichtsstörungen und Epilepsie; heute wieder vollkommen gesund

Meine Vorstellung:
http://www.REHAkids.de/phpBB2viewto.....hp?t=25394&highlight=

"Wer sein Leben gewinnen will, der wird es verlieren" (Matth.10,39)
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claudia christiane
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BeitragVerfasst am: 12.10.2007, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

unser kleiner hat auch eine hemi - alles wie bei deinem kind roswitha.
claudia

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paul (2005) mit hydrozephalus internus, platt-, senk- und spitzfuß, hüftdysplasie, entwicklungsverzögert, sprachverzögert, hemiparetische diplegie.
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Uli O.
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Wohnort: Sauerland

BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roswitha !
Martha ist im Sept. drei geworden und spricht eigentlich ganz ok. Ich mache mir zwar immer wieder Gedanken, da ihre Schwester damals schon besser sprechen konnte, aber laut Frühförderung und SPZ ist alles im Rahmen !
Lieben GRuß
Uli

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Martha (09/04) mit spastischer Hemiparese rechts und Hannah (09/02)
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