eine Information zu Capval- Hustensaft - zum Stillen von Hustenreiz verschiedenen Ursprungs. Er ist verschreibungspflichtig.
Unsere kleine Tochter, 3,7 Jahre, hat ihn in der Vergangenheit mal verschrieben bekommen. Ich habe ihn aber bis gestern nicht verwendet.
Vor 14 Tagen hatte unsere 20jährige Tochter einen Husten mit massivem Hustenreiz in der Nacht. Ich gab ihr besagten Capval-Saft. Sie nahm in ordnungsgemäß ein. Am nächsten Tag beschrieb sie von wahnsinnigen Rückenschmerzen, die zu Oberbauchkrämpfen wurden,verbunden mit einem Engegefühl im Brustkorb. Sie hatte massive Schmerzen und war kurz davor, ins KH zu fahren. Nach ca. 1,5 Std. ließ der Schmerz nach. Sie traten ca. 2 Stunden nach der Einnahme auf. Unter Nebenwirkungen ist in weniger als 0,01% von Übelkeit, Oberbauchschmerzen die Rede.
Gestern nun gab ich Hannah den Saft, sie hat einen starken Husten mit Fieber. Pünktlich nach 2 Stunden traten massivste Bauchkrämpfe verbunden mit Kaltschweißigkeit, Atemproblemen und Würgereiz auf. Ich inhalierte mit Salbutamol/NACL aufgrund der Atmung. Das ganze Spektakel hielt 1,5 Stunden an - dann wars vorbei.
Recherchen im Internet beschrieben in ca. 40% genau die Nebenwirkungen bei anderen Anwendern.
Lange Rede - kurzer Sinn: Sprecht euren Arzt bei Verschreibung dieses Saftes darauf an. Ich kann nur dringenst abraten. Wobei sicherlich nicht alle Anwender betroffen sein müssen.
habe vor wenigen Tagen noch Capval-Hustenstiller empfohlen, bei der Diskussion um "Silomat".
Ich habe das in der Schwangerschaft genommen, es ist der einzige (nichtpflanzliche) Hustenstiller, der da nicht kontraindiziert ist. Auch Säuglinge dürfen ihn nehmen.
Also, wir haben gute Erfahrungen damit!
LG, Claudia _________________ Claudia, Bj. '64, mit Rebecca, * '96, Asperger, HB, ADHS, Asthma, und Melissa, * '00, Asthma
nicht jeder Mensch verträgt ein Medikament gleich gut. Capval ist eigentlich sehr verträglich, hab ihn selbst schon oft genug genommen. Vielleicht solltest du eher in Erwägung ziehen, dass deine Tochter auf einen der Wirkstoffe überempfindlich ist. Das hört sich nämlich ganz danach an. Das sind sehr typische Symtome für eine Überempfindlichkeit bzw. allerigische Reaktion.
Daher würde ich das vielleicht eher mal die Sache mit einem oder mehreren Ärzten besprechen, anstatt vor dem Medikament zu warnen.
Liebe Grüße, Denise _________________ Denise mit Vivien (geb. 30.01.05) (septo-optische-dysplasie; daraus entwicklungsverzögert, blind mit Lichtwahrnehmung, hypoton, ballonierter Balken, zu kleine Hypophyse, Schizencephalie bds.) und Brüderchen Julian (geb. 6.6.09)
ich kenne viele, die den Capval ohne jegfliche Nebenwirkungen einnehmen und drauf schwören.
LG
Nellie _________________ Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus --> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
ich warne vor dem Medikament in Verbindung mit möglichen Nebenwirkungen.
Ich gebe zu Bedenken, dass unsere beiden Töchter keine leiblichen Geschwister (die Kleine ist unser Pflegekind)sind - somit auch keine eventuell ererbten Unverträglichkeiten haben.
Ich finde bedenklich, dass unter Nebenwirkungen lediglich von weniger als 0,01% von Nebenwirkungen Betroffener die Rede ist. Tatsächlich sind es erheblich mehr mit massiven Beschwerden. Da sollte der Hersteller reagieren und deutlicher unter möglichen Nebenwirkungen darauf hinweisen. So bekommen die Betroffenen Angst und können die Symptomatik nicht richtig einordnen!!! Das ging bei Betroffenen bis zum Notarztruf und auch wir waren kurz davor!!
Ich habe auch geschrieben, dass nicht alle Anwender betroffen sein müssen!!!!
Im Übrigen war das Verfallsdatum keinesfalls (09/2009) erreicht.
ich stelle die 40 % schon in Frage, da ja die ohne Nebenwirkungen sich nicht auf die Suche machen, ob das die Nebenwirkungen sind.
Aber melden sollte man das schon. Das kann der behandelnde Arzt machen. Je mehr Leute sich melden, desto eher wird es nochmal Untersuchungen dazu geben.
LG
Nellie _________________ Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus --> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
mein Sohn und meine Tochter haben beide ein einziges Mal Capval im KKH bekommen. Danach sollte mir den KiA den Saft verschreiben... seine Frau wollte mir kein Rezept ausstellen , aber der KiA hat es trotzdem getan und wir hatten danach ein paar ruhigere Nächte...
Erika _________________ Erika mit Annika: mikrodeletionsyndrom 17q21.31 mit allem, was dazu gehört: hypotonie, partielle Polymikrogyrie, Urachusfistel (operiert), Epilepsie (gut eingestellt), Mitralklappenprolaps, Entwicklungs- und Sprachentwicklungsverzögerung, Dyspraxie, uvm! unser Blog: http://annibutterfly.blogspot.com/
Lisa und Jan haben beide auch schon Capval bekommen. OHNE Nebenwirkungen. Nur meckert Lisa immer, dass der Saft nicht schmeckt , dafür sind die Nächte aber viel ruhiger.
Liebe Grüße
Yvonne _________________
Jan (2001)
Hemiparese (rechts) nach Aneurysmablutung und Mediainfarkt
komplette Hemianopsie nach rechts, Optikusatrophie links
Epilepsie, funktionelle Hemisphärektomie
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