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Trotz Förderschule auch Berufsausbildung möglich?

 
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Andrea5
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BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 09:39    Titel: Trotz Förderschule auch Berufsausbildung möglich? Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Zusammen,

Frage an Euch: Haben Eure Kinder nach Abschluß der Förderschule
eine Berufsausbildung anfangen können oder sind einige in diesen
sogenannte BESCHÜTZENDEN WERKSTÄTTEN untergekommen?

Lieber Gruß
Andrea
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Brigitte 1953
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Beiträge: 6460
Wohnort: Baden Württemberg

BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,

vielleicht kannst Du einen Beratungstermin in einer WfB bekommen und man kann Dir dort vielleicht auch Firmen nennen, die Sonderschüler ausbilden.

Vielleicht sind auch zwei Jahre WfB Grundbildungsbereich gut, um zu sehen, ob ein junger Mensch einer richtigen Ausbildung stand halten kann, oder er glücklicher in einer WfB arbeiten kann.

Möglich ist Vieles, wenn man an die richtigen Menschen und Institutionen kommt.

Lieben Gruß

Brigitte

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inaliane
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BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
meine Nichte hat nach der 10.KLasse, LB Schule eine Ausbilung im Verkauf (EDEKA) gemacht. Sie wurde in der 2jährigen Ausbildung durch eine Einrichtung (SATO) unterstützt. Sie hatte zusätzlich zur Berufschule dort noch Unterricht wo die Defizite versucht worden auszugleichen. Allerdings bekam sie. nur eine minimale Ausbildungsvergütung, einen bestimmten Betrag muße an SATO gezahlt werden. Sie hat im Sommer ihre Ausbildung abgeschlossen und hat eine Arbeitsstelle wieder bei Edeka gefunden. Sie hatte auch die Möglichkeit ein 3. Jahr zu machen, aber das hat sie sich nicht zugetraut, da sie mit dem bisherigen Stoff schon große Probleme hatte. Sie lebt jetzt zusammen mit ihrem Freund in einem eignem Haushalt, bei Probemen wie Rechnungen von GEZ, Versicherungen oder ähnlichem wendet sie sich an ihre Eltern.
Mein Neffe hat vor einem Jahr die 10. Klasse Förderschule beendet, machte danach eine Art Berufvorbereitendes Jahr (spezell für Lernbehinderte) und hat seit August einen Ausbilungsplatz in einer Spedition im Lager. Letzte Woche zeigte er stolz seinen Staplerschein. Das ermutigte ihn so sehr das er sogar den Führerschein in Angriff nahm.
Eine andere Möglichkeit sind die Berufsbilungswerke. (WfB). Diese sind meist mit internat wo auch das selbstständige Leben gefördert wird. LG Ina

_________________
Dana geb.1994, HFA- Autistin, Sehbehindert 20% Sehkraft mit imlant. Kunstlisen bds),kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit (auf einem Ohr taub)
Mara geb.1997, Aortaerweiterung d. Herzklappenfehlbildung, ADHS
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Sandra mit Annabell
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Beiträge: 73
Wohnort: Ganderkesee

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

meine Nachbarin hat eine LB Schule besucht und ist jetzt Krankenschwester.
Bei unserer LB Schule setzen sich die Lehrer allerdings sehr für die Schüler ein und bemühen sich um Lehrstellen und Praktika.

LG Sandra

_________________
Sandra (32), Martin (34) mit Laura (12 J.) und Annabell (8 J.) submuköse Weichgaumenspalte, Muskelhypotonie, allgem. Entwicklungsverzögerung, Emma (2 J.)
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Eike
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Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kenne beides: Kinder der LB-Schule, die eine Lehre gemacht haben und Kinder, die in eine beschützende Werkstatt aufgenommen wurden. Die zuletzt Genannten hatten allerdings schon in der 7. oder 8 Klasse zu einer G-Schule gewechselt, da diese schwach begabte Kinder mit besser geeigneten Praktika auf das Berufsleben vorbereiten kann.

Eike
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andrea,

nach der Förderschule (LB) kann man ein BVJ besuchen (Berufsvorbereitungsjahr) um dort den Hauptschulabschluss nach zu holen bzw. auf den Beruf vorzubereiten. Ich kenne Leute, die danach Ausbildungen in einem BBW (Berufsbildungswerk für Behinderte) gemacht haben. Unter anderem Bürokraft, Bürokraft-Helfer und Hauswirtschafts-Helfer oder Verkäufer. Es gibt aber noch viele Berufe mehr! Man muss sich erkundigen, wo es BVJs in der Nähe gibt. Ich denke, die Agentur für Arbeit kann da weiter helfen, die Förderschulen selber oder die WfBs. Übersicht über die BBWs in Deutschland und deren Anforderungen gibt es u.a. hier: http://www.bagbbw.de

Meine Tante (48) hat auf Grund einer Lernschwäche (sonst gesund) ebenfalls eine Förderschule besucht, arbeitet aber seit vielen Jahren in einem Supermarkt und kann von dem Einkommen auch leben. Sie macht Kasse und Waren, arbeitet also "normal" als Verkäuferin (keine Ausbildung). Heute würde man sie unter den Voraussetzungen nicht mehr einstellen, denn Ausbildung ist ja heute Minimum, aber sie hat ihren Weg gemacht.

_________________
LG Jaqueline
ICP - spast. Tetraparese, Kyphose
Freund: GM-Epilepsie (VNS-Träger)

Nur wahre Freunde hinterlassen Spuren im Herzen.
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