Freut mich, das du so gut recherchiert hast.
Was du sicherlich dabei aus den Augen verloren hast, ist, das das Kind von Anja29 keine Probleme mit Blähungen und "weichen bis spritzenden Stuhl" hat, sondern genau das Gegenteil. nämlich extrem harten Stuhl. Und da ist doch genau der stuhlverdünnende Effekt gewollt..
Zum Forschungsinstitut für Ki-Ernährung:
wir nehmen da mit beiden Kindern an der DONALD - Studie teil, deshalb ist mein Kontakt dorthin sicherlich enger als deiner. Das FIKE (so die Abkürzung) arbeitet eng mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zusammen und beschäftigt sich mit dem Unterbereich Kinderernährung. Sie arbeiten keinesfalls mit der Lebensmittelindustrie zusammen, ganz im Gegenteil werden sogenannte "Kinderlebensmittel" schlicht zu "Quatsch" erklärt, und auch Babynahrung wird lediglich bewertet, da viele Mütter sie verwenden, auch das FIKE ist der Ansicht, das Stillen auf jeden Fall vorzuziehen ist! (Das kannst du schon allein daran erkennen, das sie ab einem Jahr "normale" 1,5% Milch empfehlen, und nicht etwa das Milchpulver dieses oder jenes Herstellers.) Auch haben sie umfangreiche Broschüren für das Selberkochen von Babynahrung, aber das darf man ja nicht Pi mal Daumen machen und die wenigsten Frauen haben noch Zeit und Lust dazu. Da ist es doch sicher besser, auf ein fertiges Gläschen zurückzugreifen als ein Kind schon so früh falsch zu ernähren.
Schlußendlich: viele Mütter wären glücklich, wenn ihre (behinderten) Kinder alles essen würden, was sie eigentlich sollten.Da muß man dann manchmal auch die Augen zumachen, und durch! Sicherlich esst ihr ohne Not hin oder wieder auch etwas, was nicht unbedingt gesund ist! Als Ausnahme ist das aber wohl in Ordnung!?
LG,
Claudia
P.S: ich selber habe ein 1/2 Jahr voll gestillt, nur Selbstgekochtes zugefüttert, unter Beachtung aller Empfehlungen zur Allergievermeidung, bis Ende 1.Lebensjahr weitergestillt, und TROTZDEM ist meine Tochter hochallergisch, Asthma Stufe 3-4. Shit happens! _________________ Claudia, Bj. '64, mit Rebecca, * '96, Asperger, HB, ADHS, Asthma, und Melissa, * '00, Asthma
mit dem Problem der Verstopfung haben wir uns jahrelang herumgeschlagen. Hier mal ein paar alte Hausmittel, die man bei einem 1 jährigen Kind mal ausprobieren kann:
Das A und O ist viel Flüssigkeit: Ihr könnt es mal mit Fruchtmolke oder Apfelsaftschorle (mit Leitungswasser o. Kräutertee) probieren, die regen zusätzlich den Darm an. In harten Fällen auch mal ein bischen Pflaumensaft dazu (Vorsicht: Die Wirkung kann ducrhschlagend sein!). Die meisten Kinder mit Verstopfung trinken in diesem Alter einfach zu wenig. Ich gebe dann lieber ein Getränk mit ein bisschen Zucker als Medikamente gegen Verstopfung.
Bewegung: Verstopfung ist ein klassisches Problem von Kindern, die sich zu wenig bewegen (können). Leichte Gymnastik hilft oft Wunder. Bei unserer Tochter war das Thema Verstopfung dann erledigt als sie mit 4,5 Jahren endlich länger stehen konnte.
Essen: Langsam auf Vollkornprodukte umstellen, viel Apfelmus oder Apfelstückchen, keine Bananen, gekochten Möhren oder Heidelbeergläschen. Wenn das schon klappt: In akuten Fällen 1-2 getrocknete Pflaumen einweichen und in kleine Stücke geschnitten zum Naschen geben, dazu viel Trinken.
Wenn man das Gefühl hat, das Kind hat schon lange keinen Stuhlgang gehabt und hält ihn jetzt zurück, sollte man auch mal ein Klistier geben. Es gibt da schon für kleine Kinder geeignete MIttel.
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