Verfasst am: 26.09.2007, 10:55 Titel: Sammlung zur Verbesserung der Fahrsituation
Hallo,
(um was es hier geht nähere Infos im Thread mit dem Schultransport)
schreibt alle kurz,was in Eurem Falls das Problem ist und wie es Eurer Meinung nach verbessert werden Kann.
Wie wir das mit der Unterschriftensammlung machen , muß ich mal Thomas fragen.
Ich verfasse dann einen Brief und verschicke ihn an Frau Merkel und an wen Ihr ihn sonst noch gerne hättet.(Familienminister,Behindertenbeauftrager..)
LG Sigrid _________________ Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit wieder genommen werden kann
ehemaliges Frühchen der 34 SSW ,Sectio,schwierige Entwicklung mit Zange
Lennox-Gastaut-Syndrom, Dopaminmangel,PEG
Dauerpflege"mädchen seit Geburt 08 mit FAS
Also ich denke was dringend her muss,ist eine eindeutige Vorgabe,was die Kindersitze und die Fahrtzeitbegrenzung angeht.Kein könnte,dürfte,sollte....
Dann sollte verstärkt drauf geachtet werden,WER in den Bussen sitzt,auch da sollten eindeutige Kriterien her z.b wie viele Punkte die Person in Flensburg hat.Denn was nützt mir ein Fahrer der einen Personenbeförderungsschein hat,aber 10 Punkte wegen Trunkenheit!!!!
Auch an die Begleitperson sollten MIndestanforderungen gestellt werden,denn wenn die sich genauso "schnell"bewegt wie manches Kind,hat sie keinen großen Wert im Bus.
LG Marion _________________ Marion35+Sara 14,28ssw frühkindlicher Autismus mittelgradige kognitive Behinderung und Jannis 15 kerngesunder Teeni
Ich kann nur von unseren Erfahrungen ausgehen und da müssen einfach Kindersitze in der geeigneten Größe bereitgestellt werde, wie schon geschrieben kein sollte, sondern die Müssen da sein. Ebenso müssen die Fahrer zuverlässig sein, z.B. keine Punkte wg. überhöhter Gewindigkeit. Die Fahrer müssen einen Personenführerschein haben, auch wenn die Bullis von jedem der eine Fahrerlaubnis hat gefahren werden darf, wenn es nicht mehr als 6 Kinder sind. Außerdem müssen sie eine Fahrpraxis von mind. 2 Jahren vorweisen können.
LG Ina _________________ Dana geb.1994, HFA- Autistin, Sehbehindert 20% Sehkraft mit imlant. Kunstlisen bds),kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit (auf einem Ohr taub)
Mara geb.1997, Aortaerweiterung d. Herzklappenfehlbildung, ADHS
Begleitpersonen sollen Pflicht sein, egal welche Förderschulform. Zudem ein Mindestalter von 21 Jahren (lieber wäre mir 25) für Begleiter und Fahrer, Begleiter sollen bei den Kindern sein müssen, nicht vorne beim Fahrer sitzen (was bringt es sonst?!). Beide sollen polizeiliche Führungszeugnisse vorlegen und es sollen ALLE Grundschulkinder vor der Haustür abgeholt werden; das würde ich auf jeden Fall zur Pflicht machen wollen.
Dann natürlich die Fahrzeit und die Begleiter müssen sich regelmäßig in Erster Hilfe für Kinder fortbilden und das auch nachweisen.
Begleitpersonen müssen unbedingt in 1.Hilfe geschult sein und vor allem über die Behinderung der beförderten Kinder informiert sein, um sofortige Hilfe leisten zu können. Denn was nutzt es denn, wie in unserem Fall, wenn die Begleitperson weder einen 1.Hilfe Kurs belegt hat, noch bescheid weiß, was im Falle eines Epi- Anfalls zu tun ist?
Wichtig wäre auch, noch einmal eindeutig die zumutbare Fahrzeit zu klären und die Fahrtrouten dementsprechend einzuteilen.
Ach so, auch die Sache mit den Kindersitzen finde ich sehr wichtig, genau so wie die Punktekartei in Flensburg.
Es müssen ausreichend und für die Kinder geeignete Kindersitze vorhanden sein (im KIGA brauchen sie noch 5 Punktgurtsitze). Die Fahrtzeit darf für kein Kind über eine Stunde betragen.
Fahrer und Beifahrer müssen qualifiziert sein. Die Kinder müssen an der Haustüre abgeholt werden.
Es muß der schnellstmögliche Weg nach Hause oder in die Schule genommen werden.
Notfalls müssen auch 2 Busse/Autos eingesetzt werden wenn sonst die Fahrzeiten zu lange wären.
Tja das ist es eigentlich schon _________________ LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
Das ist eine super Sache und deshalb will ich mich gleich mal anschliessen, auch wenn es schon gesagt wurde!
Mir wäre es wichtig, das wenigstens die Begleitpersonen geschult sind. Bei uns haben die weder einen 1.Hilfe Lehrgang, noch weis irgendwer was bei einem Epi Anfall getan werden muss.
Hallo, auch ich muss meinen Senf dazu geben.
Ich finde es auch sehr wichtig, dass es vernünftige Kindersitze gibt, das es einen Führerschein mit Personenbefördrung vom Fahrer gibt und das die Kinder höchstens eine Stunde pro Fahrt im Bus/Taxi verbringen.
Liebe Grüße
Manu _________________ Mama Baujahr 64 Jeremy Baujahr 2001 multiple Dyslalie, Dysgrammatismus
Hallo Sigrid,
mir wäre einerseits eine Höchstbegrenzung der Fahrzeiten wichtig, wie auch schon andere schrieben:
Zitat:
Die Fahrtzeit darf für kein Kind über eine Stunde betragen.
Andererseits würde ich da gerne mehr ins Detail gehen und das nach Alterstufe und Wegstrecke differenzieren (keine zu feine Differenzierung natürlich).
Mal als Beispiel: bei 40 km Fahrstrecke finde ich 1 h vor Schulbeginn Abholung o.k.
Bei 7 km (wie bei uns) finde ich 1 h vor Schulbeginn zu früh.
Begleitpersonen nicht nur bei Epilepsie-Kindern , sondern auch je nach Behinderung oder ab best. Kinderzahl zwingend!
Gruß
Anna H.
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