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Versagensängste im Kindergarten

 
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Heikem
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BeitragVerfasst am: 18.09.2007, 09:03    Titel: Versagensängste im Kindergarten Antworten mit Zitat

Hallo !

Gestern hatten wir im Kindergarten bei Dominik ein Elterngespräch um seinen Entwickliungsstand festzustellen.

Es kam zuerst heraus, dass Dominik vor den Ferien eines der stärksten Kinder war , da die Kids ,die in die Schule gingen schwächer waren als Dominik und nun ist er eines der schwächsten Kinder, da nun sehr starke neue Kids gekommen sind.

In der Gruppe wirkt Domini stets angepasst und wirkt auf die Erzieherinnen "verstellt ".Er ist lieb und angepasst.Die Erzieherinnen sagen, dass er ja bloss nicht auffallen möchte und sprechen nun von Versagensängste.

Wer kennt das von seinem Kind und was kann ich dagegen machen?

Dominik ist im Kindergarten lieb und angepasst und zu Hause ist er leicht hyperaktiv und dementsprechend schwierig.

heike

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Heike *73,Ferdi *57,
Miriam*94 Asthma,ND
Saskia*96 gesund;
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Gisi
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BeitragVerfasst am: 18.09.2007, 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

hallo heike,

ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine ahnung wie sich versagenängste
bemerkbar machen, oder was man tun kann.

hab bei deinem posting nur eins festgestellt, irgendwie scheint es egal zu sein
wie die kiddis sind im kiga.....sie können es niemanden recht machen Rolling Eyes

lg
gisi

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Heikem
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BeitragVerfasst am: 18.09.2007, 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Gisi

Das dachte ich auch, als ich unsere beiden Threads verglichen habe,von einem extrem ins nächste Rolling Eyes

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Mignon
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BeitragVerfasst am: 18.09.2007, 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heike,
er wird im Kindergarten seine ganze Kraft brauchen um zurecht zu kommen und es den Erziehern recht zu machen, deshalb wird er zuhause dann hyperaktiv. Ist wohl oft so. Hatte das gleiche Thema jetzt mit der Autismusberatung besprochen. Trifft zwar auf Silas nicht zu, aber sie sagte das wäre ganz oft so und ich sollte mich nicht wundern wenn er irgendwann so reagieren würde.
Als Versagensängste würde ich das aber nicht bezeichnen. Eher als den Wunsch nicht aufzufallen.
Unsere Kinder sind ja nicht dumm, und sie haben schon eine Antenne dafür, dass sie "anders" sind und vielleicht nicht alles so gut und schnell können wie gleichaltrige. Also versuchen sie angepasst zu sein und die Aufmerksamkeit nicht auf sich zu lenken. Zuhause können sie dann loslassen und die Anspannung fällt ab.
Gibt natürlich noch viele andere Gründe, aber so sehe ich das halt.

Lieben Gruss
Mignon

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Handicap is not a choice...Attitude is!!

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Heikem
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BeitragVerfasst am: 18.09.2007, 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ich muss noch dabeischreiben, dass Dominik mit knapp 3 Jahren in eine Regeleinrichtung gekommen ist trotz seiner Entwicklungsrückstände, die zu diesem Zeitpunkt schon bestanden von ca. 1 Jahr.Die Kindergartenleitung wollte mit aller Gewalt damals versuchen Dominik zu integrieren, aber nach 6 Wochen haben wir den Versuch abgebrochen.
Mit 3 3/4 kam er in den selbenKindergarten , aber in eine integrative Gruppe, die ihn auffangen konnte und wo er langsame Fortschrittemachte.Nach den Sommerferien wurde diese Gruppe aus Kostengründen geschlossen und Dominik kam in eine Gruppe mit 28 Kindern.Dort ging es wieder massivst rückwärts und Dominik wollte nicht mehr in den Kindergarten.
Da ist er so weit zurückgegangen, dass er sämtliche Therapien verweigerte und wir nicht wussten was zu tun war.
Der Ergotherapeut konnte Dominik damals aus der Krise heraushelfen und wieder etwas zugänglicher machen.Man bot uns damals für 3 x in der woche eine I-Hilfe an im Regelkindergarten, was wir dann nicht wollten , da Dominik 5x die Woche den Kindergarten besuchen sollte und dann bis 14.00h .
Andere integrative Einrichtungen wollten damals so ein verstörtes Kind nicht aufnehmen,sodass Dominik dann erst im August 2006 in die heilpädagogische Einrichtung gekommen ist, wo dies nun vermutet wird.

In der Regeleinrichtung wurde er nachdem er in die Trainers abgeführt hatte beschimpft mit den Worten:"Was soll das , Herr M.?"

heike

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BeitragVerfasst am: 18.09.2007, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Heike:

also ich würde das doch eher positiv sehen. Er kann sich anpassen und sich kontrollieren. Das kostet natürlich viel Kraft. Das er dann zu Hause erst mal alles raus lässt sehe ich jetzt nicht so schlimm. Mir ist es so lieber als andersrum. Für uns zu Hause nicht so toll, aber für die Kinder der bessere Weg.

LG Ulli
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