Verfasst am: 12.09.2007, 21:50 Titel: Die ersten Tage im Regelkiga ...
Hallo ihr Lieben !
Wollte auch mal was positives berichten:
Martha geht seit 1,5 Wochen in den Regelkindergarten mit Integrationshilfe - und zwar vom ersten Tag an sehr, sehr gerne. Ich weiß, das kann sich noch ändern, aber ich denke der Start ist soooo wichtig. Sie hatte allerdings auch den Vorteil, dass ihre große Schwester in der gleichen Gruppe ist, sie dadurch einige Kinder, die Erzieherinnen und auch die Räumlichkeiten kennt. Sie hält sich sehr viel an Hannah und wir müssen jetzt aufpassen, dass Hannah nicht alle Funktionen der Erzieherinnen übernimmt (sie putzt ihr auf Toilette sogar den Stinker weg ), aber das haben die schon selbst gemerkt und achten jetzt darauf...
Ich bin sooooo froh - die ersten Tage hätten nicht besser laufen können !
Lieben Gruß,
Uli _________________ Martha (09/04) mit spastischer Hemiparese rechts und Hannah (09/02)
Du hattest mir ja schon in einem anderen Thread geschrieben, wo es um Regel-Kita ging. Schön, daß es bei Euch so gut läuft. Kannst Du vielleicht noch schreiben, wie das mit der Integrationshilfe bei Euch abläuft? Wir werden jetzt Mitte September mit der Eingewöhnung im neuen Kindergarten anfangen. Wie viele Stunden ist Martha pro Tag im Kindergarten? Gut ist, daß sie schon auf die Toilette geht, da sind wir leider noch weit entfernt.
Dann Deiner Martha weiterhin viel Spaß im Kindergarten!
Liebe Grüße Petra _________________ A. (12/04) ICP, spastische rechts- und armbetonte Tetraparese, Hypotonie, Epilepsie, Colitis ulcerosa, komb. Entwicklungsgstörung, ASD II; T. (12/07)
Hallo Petra !
Es sind zur Zeit 3 Integrativkinder in der Gruppe mit insgesamt 20 Kindern. Die Integrationsstelle teilen sich zwei Erzieherinnen, was ich auch gut finde, da sie dann einfach bei den Bedarfszeiten (morgens) präsenter sind. Nachmittags sind nur wenige Kinder da.
Martha geht von morgens ca. 8.40 Uhr bis ca. 11.50 Uhr, zweimal die Woche etwas früher. Also nicht so lange, was ich aber auch ok so finde...
Sie braucht keine Windel mehr, auf Toilette braucht sie aber Hilfe - beim sauber machen, beim an- und ausziehen...
Einmal die Woche bekommt sie noch Frühförderung im Kindergarten...
Wünsche Euch einen ebenso gelungenen Start !!!
Lieben Gruß
Uli _________________ Martha (09/04) mit spastischer Hemiparese rechts und Hannah (09/02)
Ach, was ich noch vergessen habe zu berichten:
Sie fährt jetzt sogar schon mit meiner Nachbarin, deren Kind auch im Kiga ist. Wir wechseln uns ab.
Sie ist sogar ganz stolz, wenn sie mit ihr fahren darf !
Uli _________________ Martha (09/04) mit spastischer Hemiparese rechts und Hannah (09/02)
super, das mit der Integrationskraft. In Brandenburg gibt es so was nicht, dann muß das Kind in den integrativen Kindergarten. Der ist weiter weg und bringt ansonsten keine weiteren Vorteile. Halt nur, daß man weiß, daß das behinderte Kind dort auch wirklich aufgenommen wird. Eine Frühförderung soll auch bei uns kommen, Beantragung läuft. Dann denke ich, wird es schon klappen. Seit wann ist Martha ohne Windel? Liegt vielleicht bestimmt auch an der älteren Schwester. Bei den Hemi-Kindern ist das sauber werden auch zeitlich sehr unterschiedlich, aber es würde vieles vereinfachen.
Viele Grüße Petra _________________ A. (12/04) ICP, spastische rechts- und armbetonte Tetraparese, Hypotonie, Epilepsie, Colitis ulcerosa, komb. Entwicklungsgstörung, ASD II; T. (12/07)
In Brandenburg gibt es so was nicht, dann muß das Kind in den integrativen Kindergarten.
aber euer Kita-Gesetz regelt doch:
§ 12 Absatz 2: "Kinder mit einem besonderen Förderbedarf nach den §§ 27, 35a des Achten Buches Sozialgesetzbuch oder den §§ 53, 54 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch sind in Kindertagesstätten aufzunehmen, wenn eine diesem Bedarf entsprechende Förderung und Betreuung gewährleistet werden können. Die Gruppengröße und die personelle Besetzung in diesen Gruppen sind den besonderen Anforderungen im Einzelfall anzupassen.
Sowohl der Anspruch auf Integrationshelfer nach § 35 a SGB VIII als auch über die Eingliederungshilfe nach §§ 53 ff. SGB XII sind Bundesrecht. Vielleicht können euch entweder Jugend- oder Sozialamt einen Integrationshelfer stellen, der dann die Erzieher im Regelkindergarten wirksam entlasten und dadurch die Bereitschaft, ein Kind mit Integrationsstatus aufzunehmen, erhöhen könnte.
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