Ich glaube deine Denkfehler ist ganz einfach:
Ein gesundes Kind besucht in den meisten Fällen die am nächsten gelegene Grundschule bzw muß dies durch die festgelegten Schulbezirke tun.
Auch unsere Kinder müssen die Schule die für sie Zuständig ist besuchen....nur von diesen gibt es wesentlich weniger. Damit sind die Kreise größer als bei normalen Kindern.
Wir haben z.B in Karlsruhe nur 1 einzige Schule für Körperbehinderte. in Karlsbad _Langensteinbach. Die ist gute 20 Km von der Innenstadt Karlsruhe entfehrnt und liegt zu Beginn des Schwarzwaldes. Heißt die Busse auch mit den Erstklässlern müssen bei Eis und Schnee die Serpentienen den Berg hoch.
Ich würde gerne ´meinen Sohn in den nächsten Kindergarten bringen. Hier um uns herum sind 5 Kindergärten. Felix ist aber so schwer behindert das er nur einen der 2 Kindergärten für Körper und Mehrfachbehindert besuchen kann ..und die liegen nun mal 10 km von uns weg.
Heißt Eltern von gesunden Kindern haben die Wahl...wir leider nicht...
Bedenke das bitte. _________________ LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
find deine Idee super... machst du nen neuen Thread?
Auch wir hatten und werden bestimmt wieder ein Problem bekommen mit unserem Busunternehmen...
Max ist Rollifahrer, wird aber im mormalen Autositz befördert (weil das die sicherste Beförderung ist) und weil er trotz seiner Behinderung noch auf d. Sitz sitzen kann. D.h. er wird morgens und nachmittags von mir in den Bus gehoben bzw retour, in der Schule hilft oft eine Busaufsicht (Max wiegt 45 Kilo) da er den Fahrerinnen langsam zu schwer wird, was ich auch verstehe!
Einen Tag vor Schulbeginn nach den Weihnachtsferien ruft mich die Chefin (Bus) an und sagt Max wird ab jetzt im Rolli befördert, das Landratsamt/Sozialamt (Kostenträger) hätte das so bestimmt!!!!!!!
Erstens war das schlichtweg gelogen, zweitens kenne ich den Fuhrpark von dem Unternehmen. Mein Vorschlag war, Max im Rolli über die Rampe in einen Bus zu fahren und in einen neben dem Rolli befindllichen Sitz umzusetzen... Da ist sie fast ausgerastet....
So, hab mir ein Attest vom Arzt geholt, eine Kopie der Bedinungsanleitung vom Rolli (Hersteller) gemacht, in dem ausdrücklich steht das dieser Rolli nicht geeignet ist zu Bef.mit Pers., einen Brief ans Landratsamt und persönlich an den Landrat geschickt, in dem ich auch erwähnte das die nette Sachbearbeiterin vom Soziamt mir durch die Blume sagte, ich könne Max ja ins Internat geben wenn mir was nicht passt!!!!
Max wird weiterhin so befördert wie es am sichersten ist, auf dem Autositz! Diese Sicherheit für die Kids und auch für die Fahrer kann doch keiner Kostenrechnung unterliegen, oder?! Außerdem zahlen wir ja in diesen Topf mit rein! Wenn ein Unternehmen ein zu billiges Angebot abgibt und dann nicht die Fahrzeuge dementspr. umrüsten kann oder oder und ect, dann ist das sein Problem.
Ups ich muß zur Arbeit, tschüß und lg Elke
@Mama Marv
Ich glaube nicht, daß Heike diesen Thread eröffnet hat, um mal so richtig zu meckern.
Es drückt doch lediglich die Sorge um ihr Kind aus. Die Sorge, daß durch solche Probleme die physische und psychische Verfassung unserer Kinder noch mehr leidet. Desweiteren soll dieses Forum doch dem Erfahrungsaustausch dienen. Es ist doch auf eine Art beruhigend, daß man nicht nur alleine dieses Problem hat. Ich habe z.B. vorher noch nicht gewußt, daß so kleine Kinder nicht länger als 1h zur Schule fahren sollten. Also du siehst, man kann aus jedem Beitrag auch etwas positives mitnehmen.
Außerdem bestärkt ein Erfahrungsaustausch dieser Art darin, gemeinsam gegen solche Mißstände vorzugehen und etwas für das Wohl unserer Kinder zu tun.
Deshalb,
@ Sigrid
ich finde deine Idee gut!
LG Sigi
@Mama von marv
Sorry, aber ich hatte von keinem das Gefühl, dass sie hier nur meckern wollen! habe aber das Gefühl, dass du unzufrieden bist, mit der Situation, in der du dich befindest! Ich bin 3x die Woche berufstätig, für meine Kinder, damit wir uns Therapien usw. leisten können, was sonst nicht so einfach möglich wäre, das ist aber ein anderes Thema. Ich fühle mich von dir ganz schön unverstanden, denn Gejammer oder Gemecker ist das wirklich nicht, wenn ich von betroffenen Eltern erfahren möchte, ob ihre Kinder auch so lange unterwegs sind! Auch hat der Vergleich mit Hartz IV Empfängern nichts mit meinem Posting zu tun und das mit deinem Mann mußt du auch allein auf die Reihe bringen, das hat auch nichts mit meinem Posting zu tun!
Danke an alle anderen für ihre hilfreichen Antworten, habe mich bis dahin total hier wohl gefühlt, werde halt jetzt wieder stille Leserin! Gruß Heike
Eh Heike!!!!
Wieso wieder stille Leserin? Laß dich doch nicht......ärgern.
Es wird immer mal jemand geben ders einfach nicht rafft
Nimms leicht!! Der Rest ist schon schwer genug... LÄCHLE s`hilft
LG Elke _________________ Maxi, 13 J., mitochondriale Myopathie, Rollifahrer, "Optimismus ist die Kunst, hinter den Wolken den blauen Himmel zu sehen."
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