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Deprimiert wegen Kindergeburtstag
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BrigitteF
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Anmeldedatum: 23.03.2007
Beiträge: 110
Wohnort: Bei Aachen

BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 12:41    Titel: Deprimiert wegen Kindergeburtstag Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn Daniel (3 J. 9 M. ) besucht seit August einen integrativen Kindergarten. Er ist von einem Jungen aus dem Kindergarten zum Geburtstag eingeladen worden. Der Junge hatte mich gefragt, ob Daniel kommen kann. Mein Sohn hatte mir gar nichts von der Einladung gesagt und einfach die Einladung in seine Tasche gesteckt.

Da bin ich zum Nachdenken gekommen, der andere konnte den Sachverhalt richtig ansprechen und mein Sohn redet höchstens in 2 Wort Sätzen, wobei ich ihm alles aus der Nase ziehen muss.

Wenn mein Sohn im Dezember Geburtstag hat, befürchte ich, ist er wahrscheinlich nicht dazu in der Lage mir die Namen seiner Kindergartenfreunde zu nennen. Ich glaube, ich muss dann die Kinder selber ansprechen und Einladungen verteilen und mir vorher versuchen, die Namen seiner Spielfreunde zu merken.
Der Unterschied zwischen meinem Sohn und einem normalen Kind hat mich richtig runtergezogen.
Ich weiss auch nicht, ob mein Sohn alleine auf einen Kindergeburtstag klarkommt und was man kauft.

LG Brigitte Rolling Eyes

_________________
* Daniel Robin 12/03
auditive Wahrnehmungsstörung
* Paul Marvin11/05
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CarolineF
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi , lass dich mal lieb drücken Sad
Als Geschenk : würd ich glaub einfach ne Kleinigkeit mitbringen , ein Spielzeug oder so. Oder frag die Eltern von dem Jungen , mit was dein Sohn ihm ne Freude machen könnte.
Hätt da vielleicht ne Idee wegen dem Geburtstag von deinem Sohn :
Würde es vielleicht was bringen , wenn du Fotos von seinen Kindergartenkameraden machen würdest (natürlich mit Genehmigung derer Eltern , vielleicht kurze Erklärung :damit er besser erzählen kann)
und er dir die Fotos zeigt von denen , die er einladen möchte?
Und er könnte ja die Fotos vielleicht immer anwenden , wenn er was erzählen will. Nicht als Ersatz fürs sprechen , sondern als Unterstützung!
Gruß Caroline

_________________
HEP ,Heilpädagogin und angehende Kommunikationspädagogin (Fachmensch für UK)
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AnjaD
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Brigitte!

Das ist sicherliche keine schöne Situation für Dich... Mir erging es ähnlich und ich denke in einzelnen Kleinigkeiten kann man sich da raus helfen.
Zum einen kannst Du die Erzieherinnen fragen, mit wem Dein Sohn gerne spielt, dann weißt Du schon mal, wen Du einladen mußt.
In der aktuellen Situation würde ich einfach die Mama des Geburtstagskindes anrufen (muß man doch meistens sowieso um sein Kommen zu bestätigen) und dabei dann direkt fragen, WAS das Kind sich wünscht (mache ich eigentlich auch immer so, manchmal gibt es ja "Sammelgeschenke" oder spezielle Wünsche) und dann kannst Du auch gleich Deine Sorgen ansprechen und fragen, ob Du zur Sicherheit einfach dabei bleiben kannst...
Soweit zum "praktischen Teil".

Die andere Seite ist das "Runterziehen" - es ist leider so, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen uns die "Andersartigkeit" unserer Kinder bewußt wird. Mir ging es bei Louisa auch so - sie hat zu Anfang im KiGa gar nicht gesprochen, ich hatte auch keine Chance zu erfahren, ob es ihr gefällt, was sie dort macht, mit wem sie spielt etc.... Mir hat es geholfen, meine Einstellung zu ändern. Ich bin dazu übergegangen, die Situation immer so anzunehmen wie sie ist, und nicht traurig zu sein, weil irgendetwas anders ist, als ich es erwartet hätte. Kindergeburtstage haben wir ohne Kinder aus dem KiGa gefeiert, einfach zu Hause, mit der Familie und den Nachbarn und einem Freund von Louisa, der nicht in ihren KiGa ging. Louisa hatte Spaß und ich hatte nie den Eindruck, dass sie irgendetwas vermißt.

GLG Anja Smile

_________________
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel

Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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Petra
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brigitte,

Ich kann gut verstehen, wie Du Dich fühlst...bei Simeon geht es mir ähnlich; er hat seit zwei Wochen in seinem kiGa intern von der Fördergruppe in eine integrative Gruppe gewechselt ; jetzt sind es 11 gesunde und ausser ihm noch 5 Kinder mit Handicaps ...da merke ich auch ganz deutlich, wei weit er zurück ist...ABER: er fühlt sich dort wohl, ist fröhlich und das ist sehr schön!!

Versuche , Dich darüber zu freuen, dass Dein Robin eingeladen wurde, das heißt doch, dass er gemocht wird, so wie er ist ...das ist doch toll!

Vielleicht kannst Du ja dem Geburtstagskind einen Zettel mitgeben, auf dem Deine TelNr. steht und Du die Mutter um ein kurzes Gespräch bittest, in dem Du erfragen kannst, was ihr Kind sich wünscht und bei dieser Gelegenheit kannst Du ja von Deinen Bedenken sprechen und ein bisschen von Deinem Sohn erzählen; vielleicht kannst Du ja auch an der Feier dabei bleiben...

Mach Dir nicht so viele Gedanken, probier einfach aus, was kommt..

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, das wird schon icon_thumright.gif

Liebe Grüße, Petra

_________________
Mama Petra ;Simeon (*06/03) u.a. angeborener Hirnschaden;musk. Hypotonie,Entwicklungsverzögerung,Wahrnehmungsstörungen;kaum Sprache aber von uns allen geliebt
sein Bruder Samuel (*05/99;gesund) und Papa
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janaquinn
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hej Brigitte,
Kopf hoch, natürlich ist es schwer die Unterschiede zwischen unseren Kindern und gesunden Kindern zu sehen. Aber dafür haben unsere besonderen Kinder andere Stärken, vorallem sind sie meist viel stärker als gesunde Kinder. Ich habe den Vergleich bei meinen beiden Zwergen, Yannic und Taima ergänzen sich wunderbar, meist wenn es darum geht die Familie in den Wahnsinn zu treiben Twisted Evil .
Ich habe auch aufgehört, meine Kinder miteinander zu vergleichen oder Yannic mit einem gesunden Kind zuvergleichen, denn es bringt nichts, meist nur Frustration und Selbstzweifel. Es entzieht dir die Kraft, die du dringend brauchst um für deine Kinder dazu sein.

Wegen des Kindergeburtstages:
Lass es Daniel doch einfach mal probieren, sprich vorher mit der Mama des Junges, das sie dich kontaktiert, wenn sie merkt, das bei Daniel die Stimmung zu kippen beginnt oder frag ob es möglich ist, dabei zu sein. Sicher freut sich die Mama über zusätzliche Unterstützung bei der Beaufsichtigung des Floh-Haufens, du bist in Daniels Nähe und kannst reagieren, wenn es kritisch wird.
Und wenn du mit ihr sprichst, kannst du ja gleich mal abklären, was sich ihr Sohn wünscht und in welchen finanziellen Rahmen es sich bewegen kann. Meist sind es eh nur Kleinigkeiten, die sich die Kids gegenseitig schenken.
Und was Daniels Geburtstag betrifft: Sprich mit den Kindergärtnerinnen, mit wem Daniel besonders gern spielt, schreib dir die Namen auf, und gib die Einladungen Daniel mit. Sicherlich helfen die Erzieherinnen Daniel dabei, die Einladungen zu verteilen und halte den Kreis der Kinder kleiner, als bei einem gesunden Kind. Vielleicht max. 5 Kinder und in einer max. Zeit von 2-3 Stunden, das reicht meist schon, vorallem den Eltern des Geburtstagskindes.

LG JANA

_________________
http://moelnboleben.blog.de/
Behinderte Kinder sind wie Engel, die uns die Augen öffnen für den Sinn des Lebens
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BrigitteF
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich möchte mich bei allen bedanken, die mir mit ihren Tips weitgeholfen haben.

Ich freue mich, dass mein Sohn Freunde gefunden hat und schon eingeladen wird.

LG und alles Gute Brigitte PC

_________________
* Daniel Robin 12/03
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Ullaskids
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brigitte,
als meine große Tochter 4 wurde (sie ist gesund und alle ihre damaligen Gäste auch), waren von allen Kindern die Mütter noch dabei, der 5. Geburtstag war der erste, wo die Kinder alleine kamen (und teilweise Probleme hatten, die Mutter gehen zu lassen, obwohl sie nicht das erste Mal bei uns waren, aber d
mit dem ganzen Geburtstagstrubel war es manchen bei uns doch wieder fremd).
Ich fände es also gar nicht ungewöhnlich, wenn du bei einem noch nicht mal 4jährigen mitkommen willst.
LG Ulla

_________________
Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brigitte,
freu Dich, daß Dein Sohn zum Geburtstag eingeladen wird ! Das heißt doch - er ist beliebt und anerkannt, er gehört dazu !
Mit den Einladungen sehe ich auch kein Problem - Daniel ist doch "nur" sprachverzögert, oder ?
Bis Dezember wird er die Namen seiner Freunde kennen, bzw. wissen, wen er einladen möchte. Mit Deiner Hilfe, bzw. den Erziehern werdet Ihr schon die richtigen Kids ansprechen können.

David hat in dem Alter auch nicht viel gesprochen - trotzdem konnten wir uns irgendwie verständigen und er sich mit den Kameraden auch.
Wirst sehen, das flunzt schon......!

LG Heike
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maximama
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brigitte,
unser Max ist 4 1/2 Jahre alt undist stark sprachverzögert, d.h. er hat ungefähr einen Wortschatz von 40 bis 50 Worten. Er kann mir die Namen seiner Freunde auch nicht sagen. Als er im Januar 4 wurde, kannte ich auch noch nicht soviele Jungs, mit denen er spielte, da er bis dahin auch nicht zum Spielen eingeladen war.
Ich habe die Erzieherin gefragt, mit wem Max so spielt und welche davon seine besten Freunde sind. Ich habe Max dann jeden Namen gesagt und gefragt, ob er den jenigen einladen möchte. Also bei uns hat das ganz gut geklappt und ich glaube, ich hatte dann auch die richtigen 4 Jungs hier gehabt. Beim nächsten Geburtstag weiß ich dann schon eher, wen er mag.

Ich gebe dir aber Recht, dass es einem immer wieder einen Stich versetzt, wenn man sieht, wie toll die anderen vom KiGa erzählen und das eigenen Kind das nicht macht.

Max möchte z. B. auch gerne im KiGa etwas vom Urlaub oder vom WE erzählen oder was er gerade neu hat; somit ist er der einzige, der immer etwas mit in den KiGa nehmen darf: es kann eine neue "Bob der Baumeister" Zeitschrift sein oder Muscheln aus dem Urlaub etc. Den Erziehern ist es auch ganz wichtig, dass sich Max auf diese Weise mitteilen kann und somit an dem ganz normalen KiGa-Alltag mit machen kann.

LG
Barbara

_________________
Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
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dkizinna
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Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn spricht auch nicht viel und ich weiss auch nur anhand des Mitteilungsheftes, wenn etwas Besonderes in der Kita passiert ist, also im Regelfall nichts. Florian macht einen zufriedenen Eindruck und das ist dann für mich okay. Letztes Jahr ist er 3 geworden, als er so gerade in der Kita war. Er hat dann dort mit allen ein Geburtstagsfrühstück gemacht. Eine Zeitlang hatte er wohl einen Freund dort, aber das hat sich alles zerschlagen, dh Florian spielt allein. Auch hier in der Nachbarschaft hat er nur gelegentliche Spielplatzkontakte. Wegen seiner Verhaltensauffälligkeiten darf er nicht mehr mit seiner Freundin spielen seit knapp 2 Jahren jetzt. In ein paar Wochen wird er 4. Ich denke, er wird wieder in der Kita feiern. Nachmittags werde ich auch hier Kuchen mit Kerzen haben und wie im vergangenen Jahr warten, dass vielleicht jemand vorbeikommt (Patentante vor Ort). Ansonsten mache ich mir halt einen schönen Tag mit Florian und für den Tag drauf (Samstag) nehme ich eine schöne gmeinsame Unternehmung vor. Florian wird auch von anderen Kindern nicht eingeladen, aber wegen des schwierigen Verhaltens würde ich auch fragen müssen, ob ich mitkommen könnte. Von jetzt auf gleich kann er ausrasten.

Viele Grüße

Dagmar

_________________
Dagmar m. Florian (09/03)
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