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Was meint Ihr dazu? Seid Ihr mit der Förderung Eurer Kinder zufrieden
in der Schule? Gibt es Licht- und Schattenseiten? Oder wird auch
dort an Förderschulen an Personal gespart? Sind Eure Förderschulen
auch gut ausgestattet?
Der Artikel spricht mir ziemlich aus der Seele. Sohni besucht eine LB-Schule, und ich würde sagen, dass mehr als 85 % aller Schüler eher Kinder aus sozial schwachen und/oder ausländischen Familien sind.
Wirklich behinderte Kinder (im Sinne des Schwerbehindertengesetzes) gibt es kaum.
Die ausländischen Kinder haben vielfach sehr mangelhafte Sprachkenntnisse. Die Eltern kommen aus demselben Grund nur sehr selten zu Elternabenden und Elternsprechtagen.
Vielen Kindern fehlt es an Erziehung. Es ist ganz furchtbar zu beobachten, wie die miteinander oder auch mit Erwachsenen umgehen. Kaum drehen die Lehrer denen den Rücken zu, geht echt die Post ab. Am Schlimmsten ist es auf dem Schulweg. Ich hab selber schon mehrfach beobachtet, wie die Straßenbahnen beschädigt wurden (angekokelt mit nem Feuerzeug) oder verdreckt wurden. Dazu wird gerempelt, gepöbelt und sich weit über das normale Maß von Kids-Chaos hinaus (sind ja alles kleine Engel) einfach nur noch schlecht benommen.
In den Schulen fehlt einfach das Personal, um solche Dinge zu thematisieren. Das würde ich mir ganz dringend wünschen.
M.E. gibt es in Deutschland mehr und strenger überwachte Vorschriften für die Haltung von Hunden als für die Haltung und Aufzucht von Kindern. Traurig aber wahr. Und wenn dann eine LB-Schule quasi gleichgesetzt wird mit einem Auffangbehälter für den Abschaum der Gesellschaft (so habe ich es mehrfach gehört!), dann sind die Zukunftsaussichten unserer Kinder stockenduster.
Wir haben hier vor Ort ein Förderzentrum das ich schon seit meiner eigenen Kindheit kenne, weil ich eine Freundin habe die dort zur Schule gegangen ist. Durch meinen Sohn Jendrik habe ich selber Kontakt dorthin weil er halt einen "sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen" hat.
Ich habe es schlichtweg abgelehnt mein Kind dort einzuschulen.
Da ich einige Gespräche mit dem damaligen Schulleiter führen "durfte" hab ich mir die Schüler dort angesehen. Fakt ist das fast täglich ein Krankenwagen anwesent ist weil es dort drunter und drüber geht.
Dazu kommt das ich der Meinung bin das eine aussonderung, und dabei handelt es sich bei einer Sonderschule ja, nicht notwendig ist.
Jendrik ging schon im Kindergarten in eine I-Gruppe und wurde dort wie selbstverständlich "normal" behandelt. Er würde sich außerdem nicht weiter entwickeln wenn er ständig nur mit Kindern zusammen wäre die die gleichen Probleme haben wie er.
Also wurde er 2004 integrativ in eine Grundschule eingeschult. Leider haben wir seit dem 2. Schuljahr eine Sonderpädagogin die konsequent gegen die Integration arbeitet. Die Kinder werden separiert und schnurstraks nach irgendeinem Sonderlehrplan unterrichtet.
Elterngespräche finden nicht statt und es ist nur ein ständiges negatives hin und her.
Ein Hauptproblem, weswegen das so schlecht läuft ist, das die Sonderschulen förmlich Angst haben ihre Daseinsberechtigung zu verlieren und irgendwann auf eine Verwaltungseinheit reduziert zu werden. Diese Angst wird hemmungslos ausgelebt.
Für mich ist das Förderzentrum inzwischen eher eine "Verwahranstalt" die Förderung vermeidet um öffentlich machen zu können das es genügend "dumme" Kinder gibt die dorthin gehen müssen.
Ich finde es grundweg beschäment wie mit lernschwachen Kindern umgegangen wir.
LG Andrea _________________ 1.Sohn geb. 1991
2.Sohn geb. 1998 (Entwicklungsverzögerung, ADS)
3.Sohn geb. 2000
ich habe meine Tochter auch integrativ in eine normale Grundschule eingeschult. Von den sogenannten Förderschulen halte ich gar nichts. Ich will meine kleine Maus nicht zwischen den vielen ausländischen bzw. sozial gestörten Kindern wissen. Die Idee des Förderzentrums ist vielleicht gar nicht so schlecht, nur an der Umsetzung hapert es. Mir kommt diese Schulform eher als Abschiebestation vor, für alle Kinder, die in andere Schulformen nicht hineinpassen!
Obwohl Integration in der normalen Grundschule für uns Eltern auch nicht immer einfach ist, ist es doch für mich noch der bessere Weg! Meine Tochter ist jetzt in der 2. Klasse und die Schule hat eine neue Sonderpädagogin zugeteilt bekommen, die erstmal bis zu den Herbstferien nicht da ist - Super
Die Klassenlehrerin ist bemüht, aber redet sich mit der Größe der Klasse raus !! Sie könne nicht immer jede Aufgabe extra erklären? Also bleibt mir nur meinem Kind, die Hausaufgaben nochmal zu erklären und immer geduldig zu bleiben und jeden Fortschritt zu loben! Die Sonderpädagogin, die im 1. Schuljahr da war, hatte auch nur 4 Stunden pro Woche für die 1. Klasse - ist ja auch nicht gerade viel!
Ich würde mir einfach kleinere Grundschulklassen wünschen und Lehrer die auf die Bedürfnisse der Kinder besser eingehen können und natürlich ausreichend Förderunterricht. Damit wäre unseren "lernbehinderten" (was für ein schreckliches Wort) Kindern schon geholfen!
Viele Grüße
Christiane
Hallo,
Unser Sohn besucht eine normale Grundschule, wo er Sonderpädagogisch gefördert wird. Es ist keine Förderschule, eine normale Grundschule. Diese Schlue hat Kinder, die Hilfe brauchen, aber auch Kinder die Behindert sind. Er ist ein GU Kind und es gibt noch 2 Kinder die GU Kinder sind und einen I- Helfer haben. Er ist in der Flexibleneingangsklasse. So wie es in dieser Schule gemacht wird, ist es vollkommen o.k. Dieses System finde ich, wenn es gut durch geführt wird, total o.k.
Liebe Grüße Siggi _________________ Tochter *1997 Neurodermitis, Lactoseintolleranz,Wahrnehmungsstörung, Angstzustände
ich schließe mich Siggi an,mein Sohn besucht die gleiche Montessori Schule,wo gemeinsamer Unterricht praktiziert wird!
Mein Sohn ist in ein I-Kind,und hat auch einen Integrationshelfer(der ihm aber ab de Herbstferien wieder genommen werden soll ist aber noch nicht sicher)!
Bei uns ist es so,daß die Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf,täglich zusammen aus dem "normalen Unterricht geholt werden,und gemeinsam,von zwei Sonderpädagogen gefördert werden!
In der normalen Freiarbeit(die bei Montessori üblich ist) ist es bei uns allerdings genauso,daß die Lehrer nicht genug Zeit für die "besonderen Kinder" haben!Und da sehe ich das Problem wenn sie Justin nun wirklich den I-Helfer nehemen,denn mit diesem,klappt es super!
Dort sind wirklich Verbesserungen nötig,denn Laut Amt steht unseren Kindern keine 1:1 Betreueung zu.
Hallo Patricia,
ich mal wieder, schon lange nicht mehr gesehen ( für aussenstehende, unsere Kinder besuchen die gleiche Schule ).
Warum soll Justin der I - Helfer genommen werden ? Würde er auch ohne klar kommen?
Es gibt immer mehr Kinder die extra Förderung brauchen, aber leider sind die Plätze raar.Es gibt ja auch Städte, die über solche Plätze nicht verfügen, bei uns in Düsseldorf gibt es zuwenig. Und so passiert es leider, das immer mehr Kinder in eine Schulform kommen, wo sie nicht rein gehören und sich dann ja auch logischerweise nicht gut entwickeln können. Es muß allgemein und das gilt nicht nur für die Förderschulen, mehr für und in unserem Schulsystem getan werden.
Lieben Gruß Siggi _________________ Tochter *1997 Neurodermitis, Lactoseintolleranz,Wahrnehmungsstörung, Angstzustände
hier auchmal etwas positives über die Förderschulen , mein Sohn ist nun bereits seit 3 Jahren dort ( SVE ,dann Diagnose u. Förderkl.) und ist glücklich
Unsere Schule ist sehr gut ausgestattet , viele Eltern sind sehr engagiert und er hat nette Freunde in seiner Klasse gefunden .
Die meisten Kinder in den DF-Klassen haben auch wirklich Förderbedarf (1/5 der Kids aus einer Klasse sind ehemalige Frühchen ).
Seine Klasslehrerin und die Lehrerin der Parallelklasse arbeiten eng zusammen. 2 Jahre lang sind sie jede Woche mit den Kindern ins Schwimmbad (mit Unterstützung vers. Mütter und ehemaligen Eltern der Schule ) ,so hat jetzt jedes Kind sein Seepferdchen geschafft
Nächstes Schuljahr fahren sie dann zum Schlittschuhlaufen, da ja jetzt alle schwimmen können. Im Sommer wird dann Inline-Skaten geübt .
Seit zwei Jahren lernen die Kinder im Musikunterricht Blockflöte , zusätzlich gab es einen speziellen Trommelkurs !!! Jedes Jahr fahren die Kinder für ein paar Tage ins Schullandheim .
Ansonsten gibt es auch viele Ausflüge passend zu den vers. Themen . Und das Beste unsere Kinder sind nach dem 2ten Jahr fast auf dem Niveau der Grundschule !!!
Jetzt haben die Kinder noch ein Jahr Zeit für den Rest des Grundschulstoffs der 2ten Klasse . Danach wird entschieden wie es weitergeht .
Mir ist schon klar , dass ab der 3ten Klasse dann nicht mehr soviel Aktionen wie jetzt stattfinden werden , trotzdem habe ich kein schlechtes Gewissen wenn mein Sohn dort noch ein paar Jahre länger zur Schule geht .
Natürlich hört man von Reibereien in den höheren Klassen , aber mein älterer Sohn erzählt aus der Realschule auch so allerhand
Ich denke man kann nicht alle Schulen über einen Kamm scheren und ich glaube nicht , dass solch eine Förderung für meinen Sohn in der Grundschule möglich gewesen wäre . Ihm hat das Gesamtpaket gut getan , die kleine Klasse , das Schwimmen ,die Ausflüge und der Unterricht mit Instrumenten.
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