wenn die Beschwerden über die Erzieher kommen und nicht direkt an euch versucht doch mal nen außerplanmäßigen Elternabend einzuberufen. Und dann das Thema gezielt ansprechen. Hat bei uns in der Gruppe wegen einem anderem Kind schon mal gut funktioniert.
Die Eltern sind halt oft sehr ängstlich und können mit solchen Situation nicht umgehen, trauen sich aber auch nicht einen selber anzusprechen. Aufklärung ist da halt dann oftmals nötig.
So, muß nun mit meinem Kind zur Therapie. Drück euch die Daumen, laß den Rüssel nicht hängen.
Katrin _________________ Katrin *70 , Michael *69, Patrick 99 mit Hirntumor WHO I°, Rezidiv 02/08, therapieresist. Epilepsie, Hemiparese, ADHS, komb. Entwicklungsst., Dyskalkulie, Legastheni, 2/3 Temporallappenresektion 10/08. Justin* 03 schweres Asthma, verzögerte Imunsystemreifung, Dyskalkulie, feinmotor. Etwicklungsstörung, ADHS, V.a. Rolando-Epilepsie.
ich wollte nichts zu dem sensiblen Thema schreiben, aber weil ich auch Situationen hatte, bei denen ich völlig überreagiert habe, weiß ich, wie Du Dich vielleicht fühlst. Heute würde ich mich glatt für einige Dinger schämen, die ich damals gebracht und gedacht habe, aber man lernt erst mit den Jahren, andere Sichtweisen auch zu verstehen.
Was habe ich für einen Aufstand gemacht, als Sina in eine Kleinklasse mit schwerstbehinderten Kindern sollte - alle fast bewegungsunfähig und sie war in den Anfängen zu Laufen... Heute bin ich mir sicher, es wäre ihr dort wesentlich besser ergangen, als an der von ihr besuchten Schule!
Aber mein Gefühl hat mich überzeugt, dass sie nicht soooooooo schwerbehindert ist, wie die anderen und ich wußte es nicht besser....
Natürlich denkt jede Mutter in erster Linie an ihr Kind und kann nicht verstehen, dass andere Menschen keine Rücksicht nehmen (wollen). Aber auch diese Menschen sind Mütter/Väter und denken in erster Linie an ihr Kind....
Ich verstehe am wenigsten, warum die Erzieherin Dir solche Informationen gibt, ohne konkrete Namen zu nennen. Das würde ich ihr verbieten, weil es Dir nur traurige Gefühle ohne Aufklärungschance bringt. Ansonsten soll sie Dir Namen geben oder die Eltern bitten, sich mit Dir direkt in Verbindung zu setzen.
Kopf hoch!
LG
Susann _________________ Susann 46;T. 24; Sina 22: tuberöse Sklerose, autoaggressiv, autistische Züge, schwermehrfachbehindert; L. 12: Frühchen 31 W 1T, Herzklappenfehler(erledigt)
Es hat schon ein Elternabend statt gefunden, wo dieses Problem angesprochen wurde, aber ich war nicht dabei da ich selber eine angehende Lungenentzündung hatte zu dieser Zeit.
Der Papa war Anfang des jahres zu einem Elternabend und es gab heftige Auseinandersetztungen, wo dann ein Vati ausgepflippt ist und zu dieser Person die sich total aufgeregt hat, sie möchte doch bitte sofort den Gruppenraum verlassen, wenn sie kein verständnis für behinderte Kinder hat.
Der Elternabend wurde dann abgebrochen.
Bevor Leonie in den Kiga ging, kam die Spezialistin die für Leonie zuständig war auch zu einem ausführlichen Gespräch wo alle 4 Erziehrinnen anwesend waren und ich auch.
ich denke man sollte sich auch klarmachen warum mann ein Kind in eine Integrative Einrichtung gibt, bzw. das Eltern von Normalen Kindern tun.
Die Gruppengröße ist kleiner, der Betreuungsschlüssel besser und meistens dürfen diese Einrichtungen auch Medikamente geben. Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, das andere Gründe im Vordergrund stehen.
Gibt es bei Euch reine heilpädagogische Kindergärten? Vielleicht wäre das eine Alternative. Mein Sohn hatte dort während der Chemo sogar eine eigene abgesperrte Toilette. Dort sind nicht nur schwerstbehinderte Kinder, sondern auch Kinder, die einfach mehr Unterstützung brauchen.
ich habe es nicht böse gemeint, sondern wollte Dich gerade mal ein wenig "spiegeln" ... Ich verstehe Deine Sorgen und alles wirklich zu gut - das Kind ist bitter krank und man erfährt kaum Rücksicht! NUR: Du hast einfach ein wenig überzogen HIER reagiert auf gewisse Antworten, anstatt Deinen - mit Sicherheit berechtigten Frust - privat im Kiga abzuladen!
DAS wollte ich nur damit sagen, daß Du hier jede Hilfe, Rat und alles bekommst, aber bitte eben so, wie Du JETZT so schreibst! Deine anderen Antworten sind vom Stil her gaaanz anders und ruhiger
Ich denke auch, WENN niemand im Kiga Rücksicht nehmen will oder kann oder was auch immer, dann würde ICH mein Kind eben auch dort rausnehmen, denn es wäre mir persönlich auch zu heikel! Du hast recht: es ist Dein Kind, und Du willst eben nur das Beste! Man muß nur auch die Seite des Kigas irgendwo verstehen! Da ist es schwierig zu beurteilen!
Vielleicht wäre ein heilpädag. Kiga besser? Obwohl ich jetzt nicht weiß, ob Deine Kleine da auch so gut aufgehoben wäre, denn sie ist ja fit soweit ...
Ich drücke Dir die Daumen, daß Du das Richtige für Euch findest!
_________________ Liliana - Renée, 01/06, Leberzirrhose durch PFIC III - Syndrom, Muskelhypotonie und taktile und vestibuläre Wahrnehmungsstörungen
Das war die einzigste Einrichtung in der Stadt, die Leonie aufgenommen haben.
Die Leiterin sagte damals, sie hätte keinen Platz frei , aber dann kam doch ein Bescheid mit der Bewilligung.
Leonie hat eine Heilpädagogin, aber sie betreut Leonie nicht die ganze Zeit, nur so wie ihr Dienstplan vorgeschrieben ist, was ich sehr schade finde.
Die anderen Kindergärten wo ich Leonie vorgestellt hatte, haben die Probezeit gekündigt mit dem Grund sie wollen die Verantwortung für diese Krankheit nicht übernehmen.
Sie war aber auch schon zur Probe für 1 Woche in einem Kindergarten für Körperbehinderte, aber dann kam raus das sie erst Kinder ab 5 Jahre nehmen könnten.
Für 2 Gruppen stehen 4 Toiletten zur Verfügung und vom Bad aus geht eine abgesperrte Toilette für die Erzieherinnen.
Wo ich am 3 Tag der Probezeit die Kündigung bekommen habe, dieser war ein Kirchlicher Kindergarten.
Wegen Deiner Frage, ob sie sonst fit ist:
Sonst ist sie sehr lebhaft,
läuft kurze Strecken, aber sie ist das erschöpft und ich fahre sie mit dem Baggy weiter.
Wenn die Gruppe spazieren geht, dann läuft sie soweit wie sie es schafft, aber der Baggy ist immer mit bei sehr weiten Strecken.
Sonst sitzt sie bei mir vorne auf dem Rad und es ist für mich eine Erleichterung um schneller zu den Therapien zu kommen und im Winter fahre ich mit dem Taxi.
So, hm ... das ist echt besch .... mit dem Kiga! Ich hoffe sehr, daß ihr eine Lösung findet! Dass der Kiga kirchl. war ist natürlich nicht so schon... man geht gerade dort von Verständnis aus ... hm ...
Ich schrieb ja, daß meine Kleine eine Leberzirrhose hat - Ursache z.Zt. unbekannt. Jedoch vermute ich fast - wegen der ganze Smptomatik und durch den Austausch mit anderen Müttern, daß sie auch die Muko hat - jedoch nicht die Lunge betreffend, sondern Galle und dadurch Leber!
Im Moment hoffe ich, daß sie es NICHT hat, denn ich weiß nicht, wie ich damit umgehen könnte.... die Heilungschancen sind doch nicht gut bei Muko oder?
Was meinen die anderen hier denn deren Kinder Muko haben?
LG Sveti _________________ Liliana - Renée, 01/06, Leberzirrhose durch PFIC III - Syndrom, Muskelhypotonie und taktile und vestibuläre Wahrnehmungsstörungen
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