Wie Jutta schon schrieb, das ist von Kind zu Kind verschieden. Und auch von Arzt zu Arzt. Ich habe unseren Neuropädiater auch, als ich aus genau diesem Grunde verunsichert war, gefragt, WAS genau er denn nun anstrebt. Ob er völlige Anfallsfreiheit erreichen will, oder ob wir uns damit zufrieden geben müssen, dass Lousia immer mal wieder Anfälle hat. Sein Ziel war Anfallsfreiheit und deshalb halten wir Rücksprache (machmal auch erst telefonisch), wenn sich an der Situation etwas ändert.
GLG Anja _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
bei meinem Sohn äußern sich die Anfälle in dem er sich kurz, aber heftig auf die Zunge beißt. Er blutet jedesmal und es bereitet ihm natürlich auch Schmerzen. Die Größte Sorge meinerseits ist, dass er sich ein Stück Zunge abbeisst, was laut Arzt auch nicht ausgeschlossen ist.
Hallo Anja,
was sich die Ärzte in der Klinik bezüglich Anfallsfreiheit vorstellen, muss ich nächstes Mal wirklich abklären. Ich finde die Zahl der Anfälle sicherlich nicht viel, wenn er sich denn dabei nicht verletzten würde.
Ich denke mal, dass das Verletzungs-Risiko schon eine Rolle spielt und ein weiterer Aspekt für die Ärzte sein wird eine gewisse Anfallsfreiheit anzustreben.
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