wir wollen ein neues Pflegebett für unsere Tochter beantragen. Sie hat eins welches ringsrum mit Gitter ist, was sicher für ein Kleinkind noch in Ordnung ist, aber Chantal wird dieses Jahr 9 Jahre. Auch wenn sie schon körperlich behindert ist und damit voll abhängig ist, was für ein Kind in dem Alter sicher nicht so einfach ist, muß man ihr nicht noch das Gefühl geben von Babyalter. Deshalb wollen wir ein anderes beantragen. Ein weiterer Grund ist, da die KK sich ja so seltsam anstellt bei Familienrehas genehmigen, habe ich und mein Mann kein Interesse unseren Rücken weiter zu schädigen. Hat einer Erfahrung damit?
Wäre schön wenn sich einer mal melden würde
lg Daniela _________________ Chantal(10 Jahre, Megazystis-Mikrocolon-Hypoperistaltik Syndrom, Niereninsuffizenz, Leberzirrhose, Blasenkatheter, Stoma,Gastrotube, ZVK, bekommt täglich über 17 h 3800 ml infundiert, ), Francine (7 Jahre), André und Daniela
Hallo Michaela!
Jana hat ihr Pflegebett seit sie 1 Jahr alt ist!
Wir haben das Olaf von Kayserbetten( 2m x 1 m)
Wir haben uns für das Bett entschieden,da es sehr niedrig runterfahrbar ist,so dass Jana alleine reinkriechen kann(mein Rücken dankt`s!) und sich bis 110 cm hochfahren lässt,so dass ich bequem Wickeln,waschen oder turnen kann.
Ausserdem sieht das Bett nicht Gitterbettmässig aus!
Es hat rundherum Plexiglas und oben drauf kleine bunte Holzstäbe.
Wenn andere Kids hier zu besuch sind sind sie immer ganz neidisch auf Janas schönes Bett! _________________ vlg Christine mit Melina und Jana(11/01 sb,hc)
wenn dir Gitterstäbe zu kindisch sind, kannst du im Erwachsenenrehabereich schauen, da gibt es sehr unauffällige Lösungen. Du musst halt genau wissen, was du an Sicherung an der Seite brauchst.
LG
Britta _________________ Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, cerebral blind, Hüftluxation
Verfasst am: 29.08.2007, 13:21 Titel: Pflegebett und MuKiKur
Liebe Michaela!
Versuche es heute erneut Dir eine Antwort zu schreiben und auch abzuschicken
Ich würde an Eurer Stelle, einfach das geeignete Pflegebett aussuchen und bei der KK beantragen. Wenn es Euch (wieder erwarten) abgelehnt wird, könnt Ihr immer noch überlegen, ob Ihr jetzt schon darum "kämpfen" wollt oder ob Ihr es einfach in ein oder zwei Jahren nochmal versucht
Wir haben für Jessy lange das Säuglingsbett in der ganz "hoch gestellten" Version (also wie für ein Neugeborenes, Matratze nur etwa 15cm unterm Gitterrand - allerdings kann sich Jessy auch nicht drehen, aufrichten... , somit besteht keine Gefahr, daß sie rausfällt) genutzt, da die Pflegebetten enorm viel Platz kosten
1,70er Betten brauchen zwar nur etwa 105x185cm Platz, aber man muß bedenken, daß es keine "preisgünstigen" Spannbettlaken dafür gibt
Außerdem müßt Ihr Euch durchaus bei verschiedenen Herstellern informieren, denn sonst geht es Euch wie uns - hinterher ist man immer schlauer
Hatte mich zwar informiert, aber wohl doch nicht gut genug. Sonst hätte ich mich statt für ein Kayserbett, dessen "Gitter" schwer zu verstellen sind, und bei Jessys Bett nur in 2 verschiedenen Höhen einzurasten sind (dieses einrasten ist enorm laut und stört in der Ruhe des Hauses nachts sehr - Jessy erschrickt dann heftig und an einschlafen ist nicht mehr zu denken ), für das Bett "Niklas" von derReha-Manufaktur "SAVI" entschieden. Dessen Seitengitter sind elektrisch beliebig verstellbar
Soll nur heißen - überlegt genau, was Ihr braucht (heute und in den nächsten 3-5 Jahren)!
Nun aber noch was anderes
Mir scheint, Du bist schon sehr ausgelaugt, durch das Drama der Geburt und den danach folgenden ersten Streß und jetzigen Alltag.
Dringend möchte ich Dir zu einer Mutter-Kind oder Familien-Kur raten. Für Eltern/ Familien mit einer ähnlichen Geschichte, wie der Euren empfielt sich (soweit ich weiß) der Bromerhof.
Bin überzeugt, das würde Euch auch rasch genehmigt werden (notfalls durch den Widerspruch gehen ) und unheimlich gut tun.
Dort könnt Ihr die vergangenen rund 15 Monate etwas aufarbeiten, Pflege abgeben, Dinge alleine, zu zweit, zu dritt und zu viert unternehmen. Werdet umsorgt und vielleicht auch in dem ein oder anderen Punkt noch gut beraten
Trau Dich, suche neue Energiequellen, denn Du brauchst noch so viel Kraft und Deine Mäuse brauchen eine starke Mama
Fühl Dich mal ganz lieb von mir gedrückt - ich kann gerade gut verstehen, wie sehr auch die Bedürfnisse und Eigenarten, Entwicklungsschritte und "Phasen" von Niklas Dich Kraft und Nerven kosten, finde meine Buben gerade häufig auch anstrengender als Jessy, die alleine mit Grundpflege schon fast zufrieden ist
Wünsch Dir alles Liebe!
Grüßle
Ursula _________________ Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
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