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welche private Krankenzusatzversicherung?
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Barbara A.
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BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 17:40    Titel: welche private Krankenzusatzversicherung? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

es ist doch zum Haare raufen .... es kam grade die Ablehnung der DEVK für die zusätzliche Zahn/Arztversicherung ...
Tia kann nicht angenommen werden da sie ja in laufende Behandlung steht .. ja klar steht sie das und der Gendefekt den sie hat ist ja auch nicht so dramatisch ... aber nein ... da sie ja kein *gesundes* Kind ist wird sie nicht angenommen ...
boar , ich bin so sauer ... ich verstehe das nicht ... ich will für die evtl Leistungen monatlich bezahlen , aber nein *kranke* Kinder werden nicht aufgenommen ....

Nur gut das wir damals als Tia geboren wurde und wir noch nicht wußten das sie den Gendefekt hat eine private zusatz Versicherung fürs KH abgeschloossen haben ....
Die können sie uns ja nicht nehmen, oder ??

Welche private KK nimmt Kinder mit einem *kleinen* Krankheitsbild auf ??

Wer hat Erfahrung damit ?

Habe bei unserer KK angerufen ob die auch Zusatz Versicherungen machen, ja machen die bei der Signal Iduna, so nun die Frage .. soll ich den Gendefekt ( das nicht sprechen von Tia ) angeben, oder erstmal so alles laufen lassen .... ?

Was tun ? Grade weil Tia ja nicht sprechen kann, aber sonst sehr fit ist etc und auch selbstständig ist, möchte ich natürlich das im Falle einer Krankheit auch gut behandelt wird ....

Entschuldigung für das durcheinander schreiben, aber ich fasse es immer noch nicht das der Antrag *abgelehnt* worden ist, man fühlt sich degradiert zu einem Menschen 2. Klasse Sad

LG Barbara

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mit Tia-Marie Gendefekt Entwicklungsstörung mit besonderer Senke im Bereich der Sprachentwicklung,
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maximama
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BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,
da ist es wirklich schwer, dir etwas zu raten. Ich glaube, dass du bei den anderen auch kein großes Glück haben wirst.
Unsere Kinder sind mit meinem Mann bei der Allianz versichert und ich bin heilfroh, dass wir das gemacht haben, bevor Max unterwegs war und er somit drinnen war, bevor man eine Diagnose hatte.

Frage aber mal speziell Volker hier aus dem Forum, denn er ist Versicherungsmakler und kann dir bestimmt weiter helfen.

LG
Barbara

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Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
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angelAnna
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BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich würde mal fast davon asusgehen ,das du keine Gesllschaft finden wirst,die Tia aufnimmt.
Verschweigen würde ich es nicht,denn im Notfall kann es dann passieren,das rauskommt das du es extra verschwiegen hast und somit die Versicherung fristlos gekündigt wird und auch keine Sonderleistungen euch zustehen und bezahlt werden.
Ich hatte "glück",war zusätzlich privat versichert und konnte Justin direkt nach der Geburt mit in die Versicherung übernehmen.Dafür gibt es aber Fristen,die eingehalten werden müssen,wo die Gesellschaft nicht ablehnen kann.
Die Frage wäre,was der Gendefekt an Problemen bereiten kann weshalb sie dann behandelt werden müßte.Ist es absehbar das da KH Aufenthalte auf euch/sie zukommen ,wird keine Gesellschaft euch aufnehmen.
Und- sorry-aber ich finde es nichtmal so unverständlich das Menschen mit Einschränkungen/Erkrankungen nicht aufgenommen werden.
Die Kosten die der Versicherung entstehen sind meißt durch keine vernünftigen Jahresbeiträge zu decken!Den so ein Aufenthalt kann ja schnell in die zehntausende gehen.
Zudem wird jeder Patient meißt bestmöglich versorgt,da kann oft ein Chefarzt auch nicht mehr!Ich hab den Chefarzt oder Professor immer nur zum Hände schütteln gesehen;-)
Sehr angenehm allerdings ist das Einbettzimmer.Aber auch das sieht jeder anders.Kinder sind ja lieber nicht allein.
Gruß Anna

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Anna,Chris & Justin geb.9.2.03 (23+4 SSW,625 g,32 cm) Extremfrühchen mit multiplen schwersten Behinderungen ,PEG (PS 3)
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Rachael
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BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

es nützt Dir gar nichts, wenn Du jetzt den Gendefekt verschweigst, denn dann wirft die Versicherung Euch eben raus, wenn sie davon erfährt und Du darfst zurückzahlen, was sie euch schon bezahlt haben.

Im übrigen würde ich die Chance für eine Zusatzversicherung nicht besonders hoch einschätzen.

LG Rachael

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Florian (*04/2002): Pitt Hopkins Syndrom; ein fröhliches Schulkind mit dem Schalk im Nacken Very Happy, Felix (*6/2008).

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Barbara A.
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BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo nochmal,

also absichtlich verschweigen nein, das ist falsch rübergekommen, jedenfalls nicht von mir aus sagen, wenn die fragen was etc dann ist klar das man es sagt, aber ohne Frage was sagen ?

Und die KH Zusatzversicherung hatten wir ja schon seit der Geburt, die Diagnose von Tia kam ja erst 2 Jahre später, also können die uns ja deswegen nichts, oder ?

Eigentlich geht es mir ja hauptsächlich um die Zaharzt/ Kieferorthopäden Zusatz Versicherung .

LG Barbara

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Nicole369
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BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe vor ca. 1/2 jahr versucht für Marcel eine Zusatzversicherung abzuschließen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Versicherungsmenschen und auch mit Hilfe meiner Krankenkasse. Ergebnis = keine Chance ! Auch in Teilen in denen Marcel eigentlich wie ein gesundes Kind gehändelt werden könnte.
Vielleicht habt Ihr ja mehr Glück - ich drücke die Daumen.
LG Nicole
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maximama
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BeitragVerfasst am: 21.08.2007, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,
die KH Zusatzversicherung können sie dir nicht mehr nehmen, da die Krankheit zum Zeitpunkt des Vertragabschlusses nicht bekannt war. Aber was der Zahnersatz mit dem Gendefekt zu tun hat, würde mich schon interessieren. Eigentlich müßte da doch egal sein, ob sie ein Gendefekt hat oder nicht. Oder hat sie durch diesen Gendefekt eine Schiefstellung?

Frag wirklich hier mal einen von den Professionellen.

LG
Barbara

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Barbara A.
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BeitragVerfasst am: 22.08.2007, 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,

nein durch den Gendefekt hat sie keine Schiefstellung oder sonstiges .. sie hat noch nicht mal Karies Wink

Ich werde mich jetzt mal bei der Signal Iduna erkundigen ...

Danke für eure Hilfe

LG Barbara

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Christoph
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BeitragVerfasst am: 22.08.2007, 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,

du bist verpflichtet, bei Antragsstellung dir bekannte Vorerkrankungen anzugeben, insofern, vergisst der Vermittler, dich danach zu fragen, ist Verschweigen keine Lösung.
Falls du je eine Chance haben solltest, dann wirst du auf alle Fälle ein ärztliches Gutachten benötigen, in dem detailliert drin steht, was für mögliche Folgen der Gendefekt hat. Wichtig für Versicherungen ist die Möglichkeit einschätzen zu können, welche Langzeitfolgen möglich sind. Wenn jedoch nicht bekannt ist, ob sich aus dem Gendefekt nicht auch ganz andere Krankheiten entwickeln, dann werden die Versicherungen ablehnen, da das Risiko nicht kalkulierbar erscheint.
Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung: Diabetiskranke erhalten auch keinen Versicherungsschutz, da Diabetis in bestimmten Ausprägungen eine ganze Latte an Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann (innere Organe, Durchblutungsstörungen bis zur Amputation etc.)

Christoph

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Jonas, 28.04.2002 - 29.11.2006, David, 12.05.2004 und Mia, 12.09.2007
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Volker VB
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BeitragVerfasst am: 22.08.2007, 10:46    Titel: Re: welche private Krankenzusatzversicherung? Antworten mit Zitat

Barbara A. hat folgendes geschrieben:

Nur gut das wir damals als Tia geboren wurde und wir noch nicht wußten das sie den Gendefekt hat eine private zusatz Versicherung fürs KH abgeschloossen haben ....
Die können sie uns ja nicht nehmen, oder ??


Hallo Barbara,

wenn der gendefekt zu einer geistigen Behinderung führt, kann Dir leider passieren, dass der Vertrag rückwirkend aufgelöst werden kann. Es sei denn. Ihr hattet selbst als Eltern einen solchen Tarif und Eure tochter wurde im Rahmen des Kontrahierungszwangs OHNE Gesundheitsprüfung innerhalb von 8 Wochen nach der Geburt aufgenommen.

Das hat übrigens nichts mit Diskriminierung zu tun. Es geht um die "Versicherbarkeit von Personen" Und di ist im Versicherungsvertragsgesetz geregelt. Ausserdem sind private Krankenversicherer keine Kollektivversicherer, deren Prämien sich nach dem Einkommen richten. Für die Prämienfindung sind sog. "Biometrische Risiken" wie Alter, Geschlecht und vor allem der individuelle Gesundheitszustand entscheidend. Und aus diesem Grund werden hier solche Risiken nicht gezeichnet. Christoph hat das ganz anschaulich erläutert. Das ist zwar nicht schön für die Betroffenen, aber trotzdem rechtlich einwandfrei.

liebe Grüße
VOLKER

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10/1963 (wohnhaft im Kraichgau, der deutschen Toskana)
Fachmann für Versicherungsfragen
Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen -- Martin Luther
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