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Medikamentenspiegel bei Timox viel zu niedrig

 
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Maggy
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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 13:53    Titel: Medikamentenspiegel bei Timox viel zu niedrig Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
brauche drigend Rat. Mein Sohn (11) bekommt Timox 300 (2 Tabletten am Morgen, 2 Tabletten am Abend, zus. also 1200 mg). Nun wurde in der letzten Untersuchung festgestellt, dass sein Medkamentenspiegel viel zu niedrig ist. Weniger als die Hälfte. Nun muss die Blutabnahme wiederholt werden. Der Arzt findet das sehr ungewöhnlch, denn er nimmt die Medikamente regelmäßg und unter meiner Aufscht. Weiss jemand, wie es dazu kommen kann?
Viele Güße

Margarete
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Charlottchen
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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Margarete,

ich habe Timox auch schon genommen, allerdings in Kombi mit diversen anderen Mittelchen. 1200mg ist eigentlich schon eine ordentliche Dosis, mehr habe ich nie vertragen und damit war mein Spiegel im Blut normal. Manche Medikamente werden zwar von Mensch zu Mensch unterschiedl. abgebaut, aber damit müsste er einen normalen Blutspiegel haben also erklären kann ich das nicht. Wenn der Blutspiegel so weit außerhalb des therapeutischen Bereichs liegt, wie sieht es denn dann mit der Anfallsfrequenz aus?
Es gibt für Kinder bessere Medikamente als Timox. Timox ist das gleiche wie das alte Timonil nur dass es nicht mit so vielen Medikamenten interagiert. Timox macht langsam, müde, kann die Knochendichte verändern usw. Ich habe als Kind jahrelang Timonil genommen und ich wurde in der Schule viel besser als es endlich Medis gab, die weniger Nebenwirkungen machten und ich konnte wenigstens etwas so sein wie andere Kinder. Wenn er duch Timox nicht anfallsfrei ist, würde ich also mal überlegen zu wechseln.

Liebe Grüße

Charlotte

_________________
Charlotte (1982): Sonderpädagogikstudentin, schwere Epilepsie, Asthma und diverse andere "Strickfehler"

Unser ganzes Leben gleicht einer Reise. Es kommt nicht darauf an, die Hindernisse zu umgehen, sondern sie zu meistern. (Augustinus)
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beatriz
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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

hallo margarete

kann es sein das dein sohn sehr gewachsen ist oder zugenommen hat ?das ist das einzige was mir jetzt einfallen würde dann müsste man die dosis an der grösse und dem gewicht anpassen bevor dein sohn das krampfen beginnt nur weil er zu niedrig eingestellt ist ..
lieben gruß beatriz &kids

_________________
Beatriz alleinerziehend mit SohnChris Andre 16 Jahre Sturge Weber Syndrom.Und Sohn Niklas 13 jahre alt.Auditive Wahrnehmungsstörung mit Verarbeitungsstörung./ADHS/Enthesitis-assoziierte juvenile idiopatische arthritis
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Maggy
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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Charlotte, hallo Beatriz,

vielen Dank für Eure Antworten.
Leider kann ich nicht beantworten, ob die Anfallshäufigket unter den Medikamenten zurückgegangen ist, denn zwischen seine Anfällen liegen meistens einige Wochen, wenn nicht sogar mehrere Monate. Und das war schon seit Beginn der Epi vor 3 Jahren so. Deshalb weiss ich eigentlch gar nicht richtg, ob das Medikament überhaupt das richtige ist, denn es kann ja sein, dass er die Anfälle auch ohne Medis in den gleichen Zeitabständen bekäme. Bis vor einem Jahr bekam er Ospolot, aber auch darunter kam es alle paar Monate zu einem einfach fokalen Anfall. Genau so wie jetzt unter Timox. Der einzige Unterschied ist, dass die Anfälle bsher unter Timox nicht ganz rausgekommen sind, er hatte also immer so ein Gefühl als käme etwas, aber es passierte dann doch nichts richtiges.
Liebe Charlotte, das mit der Müdigkeit empfinde ich auch so. Vor allem morgens. Wenn er dann in der Schule eine Arbeit schreiben muss, geht diese meistens in die Hose. Und bevor er überhaupt Medikamente nehmen musste, war er auch im Fussball leistungsfähiger.
Lebe Beatriz, im Vergleich zu vor 5 Monaten, als der letzte Spiegel bestimmt wurde, ist er ca. 2-3 cm gewachsen und hat höchstens 2 Kilo zugeommen. Ich denke nicht, dass bei diesen geringen Zunahmen der Medispiegel so extrem niedrig sen kann. Da muss was anderes sein und gerade das macht mir Sorgen. Vielleicht weiss ich ja nach der morgigen Blutuntersuchung mehr.
Ich werde in jedem Fall berichten.

Liebe Grüße

Margarete
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angela
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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Margarete,

vllt. kann dein Sohn einfach keinen gescheiten Spiegel aufbauen.
Das Problem hatten wir auch mal bei Franz, war aber ein anderes Medikament.
Die Dosis wurde immer höher geschraubt - der Spiegel blieb gleichmäßig im Keller... Confused

Aber schau erstmal was der morgige Tag bringt.

LG - Angela

_________________
unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
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Charlottchen
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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Margarete,

wenn Du sagst, dass Dein Sohn leistungsfähiger war bevor er Medis genommen hat. Viele Antiepileptika machen müde, ein Teil wirkt sich auch negativ auf die geistige Entwicklung aus. Ich habe als Kind durch Timonil auch immer ewig lange geschlafen und mit Timox war es genauso. Die in Bonn sagen am wenigsten beeinträchtigen tut in der Beziehung Lamictal. Mich macht Lamictal etwas unruhig, aber das liegt auch daran, dass ich es sehr hoch dosiert nehmen muss und noch viele andere Asthmamedis dabei haben, die nicht gerade ruhiger machen.
Wenn Lamictal geeignet sein, wäre das echt eine Option. Ich war dadurch viel fitter geworden. Probiert Medis aus, denn da gibt es große Unterschiede und die neueren Antiepileptika, kein Timonil-Nachfolgepräparat wie Timox, machen nicht so stark müde.

Liebe Grüße

Charlotte

_________________
Charlotte (1982): Sonderpädagogikstudentin, schwere Epilepsie, Asthma und diverse andere "Strickfehler"

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IrisM
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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Margarete,

wir hatten bei Silas auch das Problem, dass der Spiegel immer sehr niedrig war, Silas versoffwechselt die Epilepsiemedis einfach in einer rasanten Geschwindigkeit... Auch mit der Müdigkeit haben wir zu kämpfen. Silas ist jetzt auf Orfiril umgestiegen und kann Ende August das Timox absetzen. Bei uns stand auch die Frage mit Lamictal im Raum und ich kann die Aussagen von Charlotte bestätigen. Alles was ich vom OA und den Eltern der "Lamictal - nehmenden" Kinder erfahren habe ist, dass die Nebenwirkungen niedriger sind und sich die Konzentration eher verbessert als verschlechtert. Wir haben das Problem, dass Silas nun mit dem hoch dosierten Orfiril nicht mehr "trocken" ist.... Mal sehen, wie es sich entwickelt und ob wir doch nochmals umsteigen müssen. Silas hatte am Anfang ohne Medis mal ein Jahr Pause, dann aber nur noch 4-8 Wochen, unter Kepra waren es dann nur noch Tages Abstände und erst jetzt mit dem Orfiril haben wir (am Donnerstag) endlich wieder 11 Wochen geschafft!! Juhu!!!

Ich bin gespannt, wie sich der Spiegel und die Blutwerte verhalten und drücke Euch fest die Daumen, dass alles klappt.

LG Iris

_________________
Iris (75) Daniel (75) Silas 19.09.2003 Microcephalie-Epilepsie-Spastische Hemiparese re, Kai 20.07.06, Meera (Golden Retriever) 4.09.2007
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Maggy
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BeitragVerfasst am: 14.08.2007, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nochmals vielen Dank für Eure Beiträge, Anregeungen und Interesse.
Ich werde sicher berichten, sobald ich mehr weiss. In jedem Fall werde ich den Arzt u.a. auf ein anderes Medikament (z.B. Lamictal so wie von Charlotte vorgeschlagen) ansprechen.

Macht's gut und bis dann

LG Margarete
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Maggy
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BeitragVerfasst am: 17.08.2007, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich wollte kurz berichten wie es weitergegangen ist. Vorgestern wurde ihm noch einmal Blut abgenommen. Das Ergebnis kam heute und bei dieser Blutuntersuchung war der Spiegel normal. Also wohl ein Laborfehler. Zum Glück!!! Dennoch habe ich mich vor allem aufgrund von Charlottes Gedanken bzgl eines anderen Medikamnts etc. mit der Praxis einer niedergelassenen Neurologin in Köln in Verbindung gesetzt und dort einen Termin gemacht. Die Adresse hat mir eine sehr nette Dame von der Deutschen Epilepsievereinigung gegeben. So bekomme ich dann noch eine weitere Meinung und vielleicht eine etwas intensivere Beratung als im Krankenhaus und mehr Informationen zu alternativen Medikamenten.

Ich hoffe, Euch und Euren Lieben geht es gut und ich möchte mch hier noch einmal für Eure Ratschläge und Anregungen bedanken.

Ich werde gerne berichten, was die Neurologin so sagt.

Bis dahin

LG

Margarete

ch hoffe, Euch geht's allen gutIhr werde ich dann den ganzen Fall mit meinem Sohn darlegen und um ihre Meinung bitten.

Vor allem auf
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