Verfasst am: 07.08.2007, 16:21 Titel: An einer stark befahrenen Straße einfach raus setzen?
Da ist das Kind heute eingeschult worden und ich kriege schon die Krise, was den Fahrdienst angeht...
Erstens: uns wurde von der Schule gesagt, die Kinder werden an der der elterlichen Wohnung am nächsten gelegenen Bushaltestelle abgeholt und zurück gebracht. Prima, dachte ich, die ist nämlich direkt vor der Tür.
Nun ist es aber so, dass die um die Ecke an einer Tankstelle anhalten, mitten an einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße mit viel Lastwagenverkehr. Auf meine Frage, warum die nicht an die Bushaltestelle fragen gab es keine vernünftige Antwort, eher etwas in der Art "Wir können ja nicht überall halten". Das sähe ich ja noch ein, ist klar, dass die nicht überall halten können, aber warum zur Hölle gerade da???
Auf die Frage, wann der Bus zurück kommt und man die Kinder abholen soll hieß es: so 30-60 min. nach Schulaschluss. Toll! Soll ich mich jetzt mal locker ein Stündchen dahin stellen, nur um den Bus nicht zu verpassen? Ich arbeite schließlich auch!
Wenn der Bus dann nur 25 min. braucht steht mein Kind also an so einer Straße alleine, ein Kind ohne jegliches Gefahrenbewusstsein, welches mir wahrscheinlich auf die Straße laufen würde! Auf meine Frage, wie die das versicherungstechnisch verantworten wollen, gab es auch keine Antwort, nur die lappidare Aussage, man könne schließlich nicht auf jedes Elternteil warten! Ähm... Wie bidde??? Erst keine vernünftigen Zeiten nennen können und dann sowas?
Ich schwitze jetzt schon Blut und Wasser, ob das gut gehen kann! Kann ich da was tun? Soll ich erstmal abwarten, wie es überhaupt läuft?
Die sind verpflichtet das Kind an der Haustüre abzuliefern oder eben wie geschrieben an der Bushaltestelle. Da würde ich mich an die übergeordnete Stelle wenden.
So kann das ja nicht gehen. _________________ LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
ich würde da nicht abwarten, ich würde auf die Barrikaden gehen!! Und das nicht zu knapp. Als erstes würde ich mich in der Schule beschweren, dann bem Fahrdienst und dann würde ich einen Artikel in die Zeitung setzen wenn alles nichts gebracht hat!
Das ist doch nicht normal. Ein Kind ohne Gefahrenbewusstsein kann man doch nicht einfach irgednwo absetzen!!
LG
Leena _________________ R. 11/2004 v.A. Asperger-Autimus Störung der Graphomotorik, Feinmotorik, Störung der allg. Motorischen Entwicklung
Ich würde sofort und ohne große Umschweife die übergeordnete Stelle informieren, die den Fahrdienst bezahlt (Landschaftsverband? - ist bei uns so). So geht´s ja nun mal gerade GAR NICHT!
GLG Anja _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
Danke erstmal für eure Antworten, mein Gefühl sagt mir nämlich auch "Was tun, sofort!"
Ist es denn ein Unterschied, welche Form einer Förderschule das ist? Er geht auf eine Sprachheilschule.
Mit der Schule habe ich schon gesprochen, die sagen aber, sie haben keinen Einfluss auf die Route des Busses.
Und: wenn ich da einen Brief hinschreibe, zuerst an das Unternehmen oder gleich an den LVR? Ich überlege schon, ob ich es nicht erstmal arbeitstechnisch zunächst so hinbiegen kann, dass ich ihn selber abhole und nur zum Bus bringe, wenn er morgens in die Schule muss, da wäre ich ja auf jeden Fall die ganze Zeit dabei- aber das sind von uns aus 10 km, das wird nicht leicht, das irgendwie hinzubekommen.
Wenn der Busfahrer schon so reagiert, denke ich, wirst Du beim Chef des Unternehmens keine großartig andere Reaktion bekommen... Also ich persönlich würde als erstes den Chef des Busunternehmens ANRUFEN (geht schneller als schreiben und bei schriftlichen Dingen reagieren die seeeehr gereizt, weil sie das ja dann aktenkundig machen und reagieren MÜSSEN - hatten wir im letzten Jahr mal mit einer äußerst rassistischen Bemerkung eines Busfahrers....) und wen Du da nichts erreichst, sofort den LVR anrufen.
Und gar nicht erst erwähnen, dass Du versuchen willst es hinzubiegen - Du arbeitest, das geht nicht und fertig! Was in der Realität Sache ist, ist erst mal wurscht!
Viel Erfolg!
Anja _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
Erst mal meine Frage: Sind Kinder auf einer Sprachheilschule untergeordnete Menschen? Es ist doch egal, auf welcher Schule sie sind. Wende Dich an den Kostenträger der Schule (ist evtl. auch das Schulamt). Das kann ja nicht sein, dass Du 10 km fahren musst. Ich denke eher, da macht sich der Busfahrer einen lauen.
Unsere Kinder werden an der Türe abgeholt und auch an der Türe wieder abgesetzt.
In dem Benzingestank zwischen den ganzen Autos. _________________ LG
Anja+ Felix
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