Verfasst am: 01.08.2007, 11:37 Titel: Wie bekommt die Feuerwehr ein Pflegebett auf?
hallo,
gestern kam ja in einem anderen thread http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic28180-0-asc-0.html
die diskussion auf, was würde die feuerwehr tun wenn es brennt, und
z.b. die kinderzimmertüren abgeschlossen sind.
vielmehr interressierte mich ja, wie würde die feuerwehr im notfall
nina aus dem bett bekommen.
denn um so ein pflegebett aufzubekommen braucht man ja echt eine
einweisung.
mein göga meinte, das man zur not das bett mit einer axt kaputt haut.
jedenfalls hab ich heute einfach mal bei der feuerwehr angerufen. die
leiten das an den ortsbrandmeister weiter, und meinten das er dann
wohl mal bei uns vorbeikommt um sich das anzugucken.
der nette mann am telefon war auch nicht komisch, so nach dem
motto "was will die denn", sondern fande das ganz interressant.
bin ja nun gespannt ob sich da mal jemand meldet, mir wurde aber
auch gesagt das das bisschen dauern kann. also nicht gleich heute
oder morgen.
lg
gisi _________________ Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
Hallo Gisi,
was für ein Bett habt ihr denn für Nina?
Unseres ist mit so Holzzapfensteckern - man zieht die Holzzapfen raus (im Notfall nur 2 Stück für eine Öffnung von dann ca. 50cm, eines der 4 Türelemente halt) und schon ist das Bett auf...
Zur Not steigt einer übers Gitter, fitte Erwachsene könnten das hinbekommen, und reicht das Kind rüber. Oder habt ihr ein Bett mit Deckel?
Grüße von Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
wir haben das olaf von kayserbetten mit deckel.
zuerst ist ja ein riegel vorweg. und dann noch ein verschluß den man nur
beidhändig öffnen kann.
und noch ein einhand verschluß.
lg
gisi _________________ Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
Hallo Gisi,
das klingt in der Tat kompliziert! Andererseits ist eure Nina ein Kind, das man ohnehin nicht alleinelässt, sodass eine Betreuungsperson zumindest im Haus sein sollte. Wenn ihr überall Rauchmelder habt und diese auch regelmäßig überprüft, solltet ihr es rechtzeitig mitkriegen, wenn es brennt...? Und dann muss die Betreuungsperson das Gitter öffnen oder der Feuerwehr sagen, wie es geht.
Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
@ ulla, mir geht es da jetzt gar nicht mal speziell um uns. ich bin überhaupt
kein ängstlicher typ.
sondern eher generell das die feuerwehr doch wissen muß wie man da ran
kommt. ich mein so ein bett ist ja keine einzelanfertigung. auch wenn es die
nicht in hülle und fülle gibt. _________________ Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
Hallo Gisi,
finde ich ja toll, daß du bei der Feuerwehr angerufen hast, ich hätte nicht den Mut dazu. Würde mich interessieren, wie es weitergeht.
Gruß
Sinale _________________ Viele Grüße
Sinale
Hallo Gisi,
toll, dass Du angerufen hast - die sind meistens nett, wenn man mit echten
Problemen kommt und auf Sachen hinweist, die denen nicht bekannt sind.
Jetzt bin ich mal gespannt, was daraus wird? Evt. gibt es doch noch einen Übungsabend bei Euch, so ganz privat, oder in einem großen Sanitätshaus,
wo evt. mehere Modelle stehen?!
Das mit den Rauchmeldern ist auch ein wichtiger Tip, wenn man die hat, wird man
im Notfall wenigstens rechtzeitig wach!
Apropos körperbehinderte Menschen und Feuer - ich habe viel mit Behinderten zu tun (Sportverein für behinderte Gespannfahrer -Pferd und Kutsche -), so waren wir
auch in Edinbourgh zur WM und unsere Leute zum Teil im Hotel. Da gab es ausgerechnet einen Feueralarm, unsere gehbehinderten Fahrer hatten riesige Probleme, wie sollten sie ohne Fahrstuhl aus dem 4. Stock kommen?!
Jetzt achten die alle darauf, dass sie immer Paterre untergebracht werden! Früh genug!
LG Jutta _________________ Jutta (Bj 59) mit Sohn (05/90) Oligosyndaktylie und Sohn (07/86)
als Feuerwehrfrau muß ich Dich nun echt mal loben.
Man weiß ja nie, was mal passiert.
Ich bin gespannt, wann sich jemand bei Euch meldet.
Wenn nicht, würde ich noch einmal nachfragen.
Ich würde dann auch gleich klären, wer im Notfall dann ans Bett geht.
Die Situation ist dann eh schon beängstigend und aufregend für alle Beteiligten. _________________ sanira
also meiner besten Freundin Ihr Mann ist bei der Berufsfeuerwehr Stuttgart und als ich ihm von dieser Sorge erzählt habe musste der nur grinsen.
Er meinte das geht ganz einfach, im Notfall haben wir schon das richtige Werkzeug um das Bett auf zu bekommen. Sie hätten schon ganz andere Probleme gelöst.
Also ich denke auch, man kann sich damit auch verrückt machen. Da die Betten ja aus Holz sind, dürfte es nicht all zu schwierig sein die Stäbe aufzubringen.
Gruss Claudi _________________ lg claudi
Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen,
sondern möglich machen (Antoine de Saint Exepury)
verrückt mach ich mich ja auch nicht deshalb.
mein göga meinte ja auch, zur not hauen sie das bett kaputt.
aber da besteht ja auch die gefahr das kind bei zu treffen.
gedanken machen darf man sich doch aber. und wieso dann nicht mal gleich
die feuerwehr drauf ansprechen.
lg
gisi _________________ Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
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