hallo,
vielleicht gibt es hier die ein oder andere mutter, die mir helfen kann.
unser sohn lenny geb.05.06.07 morgen 8 wochen alt hat einen magensonde bzw. eine nasensonde liegen. er hat keinen bzw kaum einen saugrefelex. manchmal macht er so ein oder zwei "nuckler" aber das wars dann auch schon.
nun habe ich die ganze zeit meine milch abgepumpt. lenny konnte ich durch seinen vielen probleme noch nicht anlegen. daher leidet auch meine milchbildung.
wer kann mir einen tipp zur milchbildung geben?
wessen baby hat trotz schwierigkeiten dann doch aus der flasche bzw von der brust getrunken?
ist es zuviel stress? wäre es besser die sache einfach zu beenden?
viele fragen, hoffentlich auch ein paar antworten
grüße bianca
Betty bekam 8 Monate ausschliesslich Muttermilch und fast ausschliesslich über die Sonde. Ich hatte nicht so große Probleme genug Milch zu bilden. Viel trinken würde ich sagen, Stilltee, Unterstützung durch eine Hebamme suchen, event. Stillberaterin.
Betty hat zwischendrin nach vielleicht 4 -5 Wochen Sonde auch aus der Flasche getrunken, das wurde dann aber wieder schlechter, nach meiner Meinung, aufgrund eines nicht behandelten, nicht erkannten Reflux.
Wenn es dir ein Bedürfnis ist, dann versuch es weiter. Wenn es aber zu stressig ist, dann "stille" langsam ab. Es bringt letztlich nichts, da den letzten Nerv ranzugeben, denn du brauchst einfach auf so vielen Gebieten Kraft.
LG
Nicole _________________ Nicole(32) & Sven(37) mit Yul (*8.10.2006) und mit *Betty* Ösophagusatresie und andere Probleme (7.9.2004 - 15.6.2005)
Jonas hatte auch als er 10 Wochen alt war vorrübergehend, ca. 4 Wochen eine Sonde wegen extremer Anfallssituation und Medi-Gabe.
Habe die ganze Zeit abgepumpt und sondiert.
Als es Jonas besser ging, habe ich ihn wieder angelegt, aber er hat an der Brust nichr mehr gut getrunken.
Also habe ich weiter abgepumpt und mit Fläschchen gegeben, das ist leichter, als an der Brust zu trinken.
Bei mir hat zur Anregung des Milchfluß Malzbier gut geholfen, schmeckt vielleicht nicht toll, aber naja.
Ich würde so lange wie möglich Muttermilch geben, ist gut fürs Imunsystem und ja auch allgemein gerade für ein Kind das eh eine schwache Konstitution hat.
Wenn es natürlich für dich zu extrem in Stress ausartet, geht es auch anders.
ich habe auch nur abgepumpte Milch geben können, Linn war von Anfang an per SOnde ernährt und hat nie eine einzige ganze Mahlzeit mit der Flasche geschafft und irgendwann das Trinken ganz verweigert.
Ich habe 13 Monate lang abgepumpt, davon knapp 7 Monate "vollgestillt", dann langsam Beikost dazu.
Für die Milchbildung habe ich außer genug Kalorien (essen und trinken, z.B. Malzbier) und genug Trinken nicht viel getan, ach doch: ne gute Pumpe aus der Apotheke, beidseits gleichzeitig gepumpt. UND nicht so viel Stress machen. Es geht nur, was eben geht und wenn nicht, ist die Industriemilch ja immer noch da. Und wenn mal ne Mahlzeit oder so nicht ausreicht, ist Zwiemilchernährung auch gut.
Hilft Dir die Hebamme? Sie können auch hömopathisch unterstützen.
LG
Nellie _________________ Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus --> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
mein Sohn konnte erst nix trinken, weil er Atemschwierigkeiten hatte, dann durfte er nicht, weil er Nierenprobleme hat, deswegen wurde die Muttermilch mit Kalorien angereichert und durch die Sonde gegeben. Er hat aber hin und wieder mal ein paar Züge genommen.
Ich habe 3 Monate abgepumpt und das ging auch gut, nur 3 x am Tag (wie eine Kuh: muh!)
Dann habe ich eine schwere Bronchitis bekommen und von einem Tag auf den anderen war die Milch weg. Ich habe sicherlich zu lange abgepumpt und mir zu viel zugemutet. Ich war dann schwer krank.
Also: pump ab, so lange es geht und wenn es nicht mehr geht, dann lass es! Mit 8 Wochen hast Du schon länger "gestillt" als manch andere Mutter.
viele Grüße
Katrin
mit Malte , präterminale Niereninsuffizienz, lange Magensonde, dann PEG
muttermilch ist das beste aber mach dir keinen stress mit dem abpumpen. ich habe fast 4monate "voll gestillt" (über nasen-magen-sonde) aber nervlich etc. irgendwann zu belastend für mich gewesen. da hab ich es sein lassen-auch weil ich nachst nicht auch noch abpumpen wollte bei 24h alle 3h sondieren!
ich habe mir erst vorwürfe gemacht, weil das ja so wichtig ist aber mir gings auch irgendwann an die nieren und unter druck kommt auch keine milch!
die übergangsphase von MuMi zu industriemilch war schwierig. das hat sie zunächst nicht vertragen also mischten wir die restliche muttermilch mit der industriemilch und steigerten stück für stück...
zur milchbildung: milchbildungstee, fußmassagen zum entspannen und immer mal ne brühe zum stärken...
liebe grüße _________________ ich kann kein neues leben anfangen,aber täglich einen neuen tag
Sarah ist die ersten zwei bis drei Monate komplett über Nasensonde ernährt worden weil sie durch die ständigen Krämpfe viel zu schwach zum Saugen war. Auch danach war es sehr lange teilweise mit der Flasche und was sie nicht geschafft hat halt sondieren. Nachdem die Krämpfe besser wurden hat der Übergang komplett zur Flasche aber problemlos geklappt.
Bezüglich der Frage Muttermilch/Industriemilch kann ich den anderen nur zustimmen..versuche abzupumpen solange du das nervlich schaffst (und Muttermilch da ist.. war bei mir immer sehr wenig; wohl wegen der nervlichen Belastung) und wenn du merkst dass es dir zuviel wird, stille ohne schlechtes Gewissen (!!) ab.. Du brauchst deine Kraft für so viel Anderes!! Eine ganze Generation ist mit der Fertigmilch groß geworden und dein Kleiner schafft das auch! Eine "ausgeglichene" Mutter ist für ihn viel wichtiger!
Also unser Niklas hatte nach der Gehirnblutung auch keinen Saugreflex. Auch er wurde mit einer Nasen-Sonde ernährt. Ich habe nur einige Tage abgepumpt - der ganze Stress und die Sorgen um unseren Sohn haben es mir aber so schwer gemacht, daß ich dann (mit 2 Tabletten - ging das ruck-zuck) abgestillt habe.
Dies soll bitte kein Zuspruch zum abstillen sein!!! Aber bei uns hats eine zeitlang ganz schlecht um Niklas ausgeschaut, und mir wars dann völlig wurscht, ob der Bub mit Flasche oder Brust aufgezogen wird. Hauptsache das ganze überstehen.
Aber: Niklas gehts gut. Er hat dank einer "mutigen" Krankenschwester relativ bald wieder das Saugen erlernt. Zuerst natürlich nur ml-weise und den Rest noch über Sonde. Bald hat er dann sein ganzes Flascherl "selbst" getrunken. Am Anfang haben wir nur gemerkt, daß er sehr viel Nähe beim Trinken gebraucht hat - wir haben ihn dann ganz eng an uns gedrückt und Flascherl gegeben. Laß deinem Lenny ein bißchen Zeit. Diese kleinen Racker sind unwahrscheinliche Kämpfer. _________________ Mama Tanja (1978) und Papa Michael (1972) mit Sohn NIKLAS (02/2007)
schwere Hämophilie B, rechtsbetonte spastische Tetraparese, zentrale Facialisparese links, seit Nov. 2010 PEG/Button, cerebrale Sehstörung, Symptomatisch-fokale Epilepsie nach Gehirnblutung
Hallo,
unsere Zwillis haben auch die Mumi durch die Sonde bekommen , leider musste ich aber nach 3 Monaten abbrechen da meine Brust so entzündet war das nur noch Blut kam !
Da unsere zwei ja nicht so viel Mumi am Tag bekamen ich aber so viel "produzierte " hat mir das KH gesagt das man die super einfrieren kann !! Einfach in einem Gefrierbeutel schütten und einfrieren , dann nach Bedarf rausholen , so bekamen unsere zwei etwas länger die Mumi!!
Kann dir sonst leider keinen Tipp geben denn bei uns ging es nicht mit dem stillen. _________________ Lg Steffi
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