Verfasst am: 24.07.2007, 20:40 Titel: Urlaub mit Kind und Pflegebett - wie?
Hallo,
ja, die Frage aus dem Titel meines Beitrags stellt sich gar nicht, wenn man ein "normales" Familienauto hat und keinen LKW... Aber wie schlafen eure Kinder im Urlaub/bei den Großeltern etc, wenn es kein Pflegebett gibt? Unsere Tochter braucht die Gitter um nicht rauszufallen und auch Polster um sich nicht wehzutun mit ihren unkoordinierten Bewegungen, und da sie für eine fast-dreijährige schon sehr groß ist (ca. 100cm) geht das Reisegitterbett mit seinen 120cm auch nicht mehr lange gut.
Nun planen wie gerade unseren Urlaub für nächsten Sommer an der Nordsee - dort wird es vermutlich entweder ein ganz normales Bett für sie geben oder, schlimmer, für sie und die große Schwester zusammen ein Stockbett
Wie macht ihr das???
Dankbar für jeden Lösungsvorschlag,
Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
LG
Nellie _________________ Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus --> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
Hallo Ulla,
ich weiß nicht, ob es für euch eine Lösung ist...
wir nehmen Lagerungsäckchen(Reissäcke) mit.
einen rechts und links, dann kann sie gar nicht fort
Stühle vor dem Bett hinstellen
LG
Rosa _________________ Rosa(1966)mit Anne(11.2000) Mikrocephalie, Epilepsie, Skoliose eine glückliche Maus seit 7.07 PEG
und Laura(6. 2003) gesund
ja, habe ich schon gesehen! Aber Menden-Dingsbums wie auch immer der Ort heißt liegt ja nicht für jeden Urlaub auf dem Weg, und dieses Gitter kostet auch zusammengeklappt viel Platz im Kofferraum, kann ich mir vorstellen, und wir sind dann ja schon mit Buggy, Therapiestuhl, Badeliege unterwegs, von dem Gepäck für 4 Personen für 2 Wochen ganz zu schweigen... könnte eng werden!
Grüße von Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
Hallo Rosa,
das reicht bei uns leider nicht aus, unsere Tochter ist dafür zu mobil. Sie kann sich vom Rücken auf den Bauch drehen und umgekehrt, über so Reissäckchen dreht sie sich einfach drüber weg. Und dann tritt sie so gerne gegen welche-Umrandung-auch-immer, und ich sage dir, sie hat normale Muskelkraft für eine fast-dreijährige - da bleibt kein Stuhl stehen
Grüße von Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
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Wohnort: Märkischer Kreis
Verfasst am: 24.07.2007, 21:03 Titel:
Hallo Ulla,
ich denke mal ihr macht Urlaub in Ferienwohnungen.........
Es gibt ja einige Anbieter, die haben Häuser oder Wohnungen, die speziell für Behinderte ausgerichtet sind.
Dort gibt's dann Pflegebetten, Dusch- oder Toilettenstühle.
LG Belle _________________ Belle mit N. (08/00) geist. Behinderung, Wahrnehmungsstörung, ADHS, Störung d. Feinmotorik, vielfältige Sprachstörung - und er ist das Beste was mir je passiert ist.
"Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, dann frag nach Salz und Tequila."
dasselbe Problem haben wir auch. Neele braucht ebenfalls hohe Gitterstäbe und eine Rundumpolsterung. Wir waren auch schon mal auf der Suche und sind nicht fündig geworden. Es gibt zwar viele Häuser mit Pflegebetten, vielleicht auch mit hohen Stäben, aber keine mit einer kompletten Polsterung.
Wir haben jetzt einen Urlaub für nächstes Jahr im Kinderhospiz Olpe geplant. Dort wird hoffentlich die richtige Schlafmöglichkeit für Neele gegeben sein.
Gruß _________________ Bernadette mit Neele, 19.12.2001 - 29.06.2009 (Therapierefraktäre Epilepsie, Globale Entwicklungsstörung, Strabismus divergens mit deutlicher Visusstörung, Mikrozephalie, Mitochondriopathie - Komplex I und IV Mangel.
Hallo Belle,
nein, wir suchen eine "normale" EG-Wohnung.
Diese behindertengerechten Wohnungen sind immer auf geistig einigermaßen fitte Behinderte mit Anspruch auf Selbständigkeit ausgerichtet, d.h. es gibt z.B. eine bodengleiche Dusche, ein unterfahrbares Waschbecken, ähnliches in der Küche, eine behindertengerechte Toilette oder Toilettenstühle (SUPER für unser Windelkind...) ein extrahohes Erwachsenenbett (fast immer im Elternschlafzimmer!) mit so einem Hochzieh-Dingens obendrüber - aber aus diesem Bett kann man trotzdem rausfallen! Und die Seitengitter mit Netz o.ä. aus dem Babyversand reichen für uns einfach nicht aus.
Grüße von Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
Hallo Bernadette,
wir planen einen Urlaub zusammen mit den Großeltern und haben auch noch ein gesundes Kind dabei, die möglichst auf ihre Kosten kommen soll - das heißt, entweder machen wir was mit ihr und die Großeltern betreuen unsere Kleine oder umgekehrt. Und Urlaub soll für uns so viel Normalität wie möglich heißen und - bitte nicht falsch verstehen, ist nicht böse gemeint! -dem "Elend" ein bisschen zu entfliehen - ein Hospiz, wo wir nur kranken Kindern begegnen, wäre für uns und insbesondere für unsere große Tochter, die sich eh viel zu viele Sorgen um ihre kleine Schwester macht, nicht das Richtige.
Danke trotzdem,
Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
wenn es hauptsächlich um das rausfallen geht. einfach die matratze aus dem
bett nehmen und auf den fußboden packen.
oder vorher anfragen, ob ihr einfach eine zweite matraze bekommen könnt, damit
das bett da nicht nur mit lattenrost rumsteht.
lg
gisi _________________ Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
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