Verfasst am: 20.07.2007, 22:45 Titel: Unterzucker oder epileptischer Anfall?
max liegt nun schon wieder in der klinik. seit heute morgen... er hatte in der schule einen anfall- und/oder einen zuckershock... was weiß ich, es wird nun wieder gesucht getestet gemacht zund getan.
hat jemand von euch sowas schon mal erlebt? ich weiß grad gar nicht was ich denken soll... laut ärzten könnte es ein grand mal gewesen sein mit anschließendem schock. oder eine niedriger blutspiegel der den anfall getriggert hat... hm...oder evtl. ein stoffwechselproblem? ausserdem schlagen wohl die medis nicht an. sagt jedenfalls der oberarzt. wir sollen nun wahrscheinlich nach vogthareut (weiß nicht obs richtig geschrieben ist) hab ich hier schon gelesen- was genau ist das dort? ohmann, bitte nicht noch irgendeinein dämliches zuckerproblem nun auch noch!
kann nicht einfach irgendwann schluss sein? wir haben noch an der epi zu kauen, nun das...
und, weil wir (o-ton) "nun schonmal da sind" bekamen wir auch gleich noch mitgeteilt das sie beim kleinen nun doch wohl von einer frontallappenepi ausgehen und er ein langzeiteeg benötige.
danke, GENAU das hat mir heute gerde noch zum restglück gefehlt. ich weiß eh schon nicht wo mir der kopf steht. _________________ Liebe Grüße, Michaela
"Ja, ich lebe in meiner eigenen Welt. Das ist okay, da bin ich wer!"
So. Also wieso jetzt die Frage zwischen Zuckerschock und Grand-Mal besteht versteh ich zwar nicht, denn da gibts ja deutliche Unterschiede...
Zuckerschock: tritt bei Diabetikern ein, die extrem unterzuckert sind (übermäßige Zufuhr von Insulin, Auslassen von Mahlzeiten, extreme körperliche Belastung)
Grand-Mal: tonischer Krampf, Augenverdrehen, überstreckte Rückenhaltung mit Krampfen von Händen, Füßen... umfallen und dann rhythmische Zuckungen und dann bewusstlos, Schaum vor dem Mund, danach schlafen einige sehr lange oder sind tagelang müde..
danke katha, der kliniklink hilft mir weiter . der rest leider weniger... das beides prinzipiell nichts gemein hat ausser die möglichkeit des krampfes an sich wissen wir schon... worüber man nun rätselt ist wohl, wer wie wo zusammenspielt, ob das ganze zufall war, oder ob beides durch einen eventuelle stoffwechselerkrankung verursacht werden könnte. im krankenhaus erhalten wir ja dank wochenende auch kaum aussagen. ich fühle mich grad ziemlich "schwimmend"
momentan sind wir also bei diesem stand: es war ein grand mal, da sind sich die ärzte nun einig. war ja auch nicht sein erster. allerdings sind die zuckerwerte gestern den ganzen tag stabil geblieben. die sypmptomatik mit schweißausbrüchen, übelkeit und co. hatte er jedoch schon oft ein bis zwei tage vorm anfall... bisher wurde das direkt auf die epi geschoben, nun werden wir wohl erstmal mit blutzuckermessgerät nach hause geschickt um das auszutesten.von der ernährung kann es fast nicht kommen- er hatte gut gefrühstückt und auch getrunken. einzig ein 8min dauerlauf im sportunterricht ist vorrausgegangen. aber er hat schon an die letzte stunde vorm sport keine erinnerung mehr und hatte sich wohl auch nur teilweise umgezogen etc. laut lehrer- der das aber auf faulheit schob. die anderen kinder haben sehr wohl ein gesichtszucken wahrgenommen und ihn dann eben auch als es schlimmer wurde ins sekretariat bringen wollen. das haben sie nicht mehr geschafft. erschwerend kommt hinzu das der proffessor wohl der meinung ist die medis greifen nicht- deswegen wohl der gedanke an vogthareuth
das ganze ist einfach so verworren. infos im netz habe ich auch schon gesucht... nur keine wirklichen gefunden die weiterhelfen. deswegen hatte ich die hoffnung hier findet sich jemand der ähnliches mit seinem kind erlebt hat. also dieses hin und her und so...
aber dank dir katha, du bist lieb _________________ Liebe Grüße, Michaela
"Ja, ich lebe in meiner eigenen Welt. Das ist okay, da bin ich wer!"
Was ich nicht verstehe ist wie die Ärzte auf einen Zuckerschock, Unterzuckerung oder was auch immer kommen???
[Edit: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. ]
Dieses "schwimmend" fühlen hatte mein Vati nach einem Grand-Mal auch. Der Anfall war verdammt lang und der RTW + NA haben schlappe 25(!) Minuten gebraucht bis sie da waren.
Laut Arzt ist es ganz normal, dass man sich danach komisch fühlt. Mein Vati konnte es auch nicht genau beschreiben, er war müde, hat unheimlich viel geschlafen und fühlte sich schwindlig...
Naja.. Hoffen wir mal, dass ihr bald Klarheit habt...
In diesem Thread geht es auch darum, dass sich bei Katjas Sohn ungeklärte Unterzuckerungen und bei meiner Lena noch nicht genau unterschieden werden kann, ob es sich um Anfälle oder Unterzuckerung /(oder beides) handelt...schau doch mal rein! http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic14019-0.html
Liebe Grüße
Erica
P.S.:@ Katha: Unterzuckerung gibt es nicht nur bei Diabetikern, sondern auch bei einigen anderen Krankheiten...und diese können dann auch Anfälle auslösen... _________________ Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
danke, erika- ich schau gleichmal rein...
heute haben uns die schwestern auf seinen seelischen zustand angesprochen. auch sie finden er sei sehr depressiv. morgen soll das bei der besprechung nun angemerkt werden. mir ist das sehr recht, hat er doch am samstag zu mir gesagt: ihm ist das wurst, wenn er "dabei" stirbt, er merkt es eh nicht... sein zuckerwert ist bis jetzt stabil. morgen wird wohl noch ein spezieller zuckertest gemacht,und die leberwerte überprüft udn natürlich das übliche EEG geschrieben. er ist allerdings immer noch sehr langsam in den reaktionen, schläft fast den ganzen tag und nimmt auch von selber seine medis nicht mehr...
im übrigen musste sich nun heute im krankenhaus der mittlere noch den arm brechen. wie praktisch- gleich alles vor ort _________________ Liebe Grüße, Michaela
"Ja, ich lebe in meiner eigenen Welt. Das ist okay, da bin ich wer!"
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