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Unsere Kleine trinkt bei dieser Hitze kaum was!!?
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claudia C.
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BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 15:28    Titel: Unsere Kleine trinkt bei dieser Hitze kaum was!!? Antworten mit Zitat

Hallo an alle!
Bin total verzweifelt, denn unsere kleine Nina trinkt sehr wenig (essen ist auch totaler Kampf!), noch dazu wo es doch jetzt so heiß ist und sie so sehr schwitzt! Irgendwie geht es mir nicht ein, daß sie keinen Durst hat oder nicht trinken kann! Sie trinkt mit Mühe und unendlich vielen Versuchen 350 ml Schorle ( immer die gleiche: Apfel-Bananensaft) aus der Flasche! Doch sie verweigert oft total, das regt mich so auf, daß ich Heulkrämpfe kriegen kann!Was macht ihr?
Dauernd schwebt mir dann, wenn es wieder so schlimm ist, (wie heute z. B.!) vor, daß eine Magensonde vielleicht doch besser wäre, vielleicht überfordere ich sie ständig??!
Bitte um Ratschläge

_________________
Claudia und Toni mit Tochter Laura, geb. 2000 und Nina, geb. 2005 seit dem Sauerstoffmangel während der Geburt schwere Tetraparese, Schluckstörung, Strabismus, Refluxproblematik...
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Jamie-Luc
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BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia.

Vielleicht möchte sie was anderes probieren? Biete ihr die unterschiedlichsten Sachen an, von Tee über Milch bis hin zu Sprudel...wir haben bei Jamie jedentag den Kampf gehabt, und er wollte jedentag einen anderen Geschmack haben..aber was tut man nicht alles für seine Mäuse. Wenns aber garnicht ging bekam er eine Nasensonde und darüber Tee. Wenn sie auf süße sachen steht, dann gib ihr was süßes zu trinken, wenn sie neutrales lieber hat, dann Wasser o.ä. Ausprobieren bis zum geht nicht mehr, und wenn alles nichts hilft, kann man über eine eventuelle Nasensonde nachdenken.

Als Überfordern würde ich das nicht bezeichnen. Warscheinlich ist sie einfach nur genervt vom Trinken, aber du hast Recht, sie MUSS bei dem Wetter trinken, sie ist ja 2005 geboren, und müsste doch eigentlich demnach 1 Liter min. zu sich nehmen an Flüssigkeit.

Vielleicht klappt es mit Suppe? Oder Babybrei mit viel flüssigkeit? Schau was sie besonders gerne mag, und versuch es ihr so schmackhaft wie möglich zu machen...meistens hat man erfolg, wenn nicht...dann muss halt eine Nasensonde her... Sad

Alles liebe, und viel glück beim weiter probieren,
Chris

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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Milch ist kein Getränk sondern Nahrungsmittel...

aber jetzt zu deinem Problem: Was ist mit saftigen Obst? Melonen Gurkenstückchen, Pfirsicher...hat alles viel Flüssigkeit.

Dann würde ich ihr wirklich verschiedene Getränke in verschiedener Temperatur anbieten..vielleicht mag sie es lieber kalt. Wink

_________________
LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung

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Christine 45
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BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

das Trinkproblem kennen wir schon seit Sinas Geburt, sie trinkt auch schon immer zu wenig. Jetzt hatte sie vor 6 Wochen einen bösen Magen-Darm-Infekt, wir mussten wegen Gefahr der Austrocknung ins Krankenhaus. Hier wurden wir gefragt, was Sina so ungefähr trinkt. So ca. 800-900 ml am Tag, da waren die Ärzte schon fast böse geworden!! Viel zu wenig. Weiß ich selbst. Da Sina im Krankenhaus dann auch noch unerklärlich fieberte, mussten wir noch 1 Woche dableiben, bis noch ein Harnwegsinfekt gefunden wurde. Wissentlich war es der 1. den sie bisher hatte. Leider ist ihre rechte Niere jetzt schon in Mitleidenschaft geraten. Weitere Untersuchungen stehen noch an. Ich bin jetzt den ganzen Tag hinter ihr her und gebe ihr zu trinken, Tee, Wasser, mal gesüßt mal ungesüßt, diverse Säfte auch Eistee (den trinkt sie am liebsten). Immer wenn sie etwas nicht mag, biete ich ihr etwas anderes an. Milch geht gar nicht. Verträgt sie nicht. Habe jetzt mal seit dem die Mengen auch aufgeschrieben, mehr als 1 l schafft sie aber nicht. Auch würde sie zuviel wieder ausspucken. Wir geben auch viel Suppe, sind halt jetzt noch mehr dahinter her ihr genug Flüssigkeit zu geben. Kann ganz schön stressig werden. Crying or Very sad
Essen war noch nie das Problem, deshalb schmuggeln wir hier immer noch Flüssigkeit dazwischen.
LG Christine

_________________
Christine mit Laura 04/90 und Sina "Sonnenscheinchen" 10/95, Frühgeburt 28. Woche, schwerstmehrfachbehindert, ICP, Mikrocephalie, Epilepsie, hochgradig sehbehindert

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Denise und Vivien
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BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia!

Es ist auf jeden Fall super wichtig, dass die Kleine was trinkt, egal wie! Ich kenne eine Familie, die hatten ein ähnliches Problem und haben dem Kind dann mit einem Teelöffel Schluck für Schluck Flüssigkeit in den Mund geträufelt. So hat es wenigstens etwas bekommen und auch besser akzeptiert. Mehr weiß ich leider auch nicht, aber wenn das anhalten sollte, würde ich unbedingt zum Arzt gehen, kleine Kinder trocknen ja wahnsinnig schnell aus. Ich hoffe, du findest eine Lösung!

Liebe Grüße und nicht verzweifeln, Denise Smile

_________________
Denise mit Vivien (geb. 30.01.05) (septo-optische-dysplasie; daraus entwicklungsverzögert, blind mit Lichtwahrnehmung, hypoton, ballonierter Balken, zu kleine Hypophyse, Schizencephalie bds.) und Brüderchen Julian (geb. 6.6.09)
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merlevicky
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BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

auch Merle trinkt zur Zeit wenig und ich kann Deine Gefühle der Verzweiflung ganz gut verstehen. Gleichzeitig kann ich so wütend werden, warum versteht sie nicht, wie wichtig es ist. Merle ist ja schon etwas älter, wir haben oft das Gefühl, daß es schnell zu einem Machtkampf wird, daß sie trotzt und ein Stück Autonomie möchte. Sie will oft einfach nicht trinken. Teilweise ist es so, daß sie wenn sie frei entscheiden kann, wieviel sie trinkt, wieder anfängt.

Merle hat auch ihr Lieblingsgetränk, Reismilch nur diese Sorte und mittlerweile nach großen Schwierigkeiten zur Hälfte mit Wasser. Sie trinkt aus einem Trinklernbecher. Wenn wir ihr aber eine Tasse geben, schluckt sie wie ein kleines Zicklein Wasser, Apfelsaft und Schorlen aus dem Becher, Schluck für Schluck. Mittlerweile kann sie auch größere Mengen trinken.

Für uns ist wichtig, u.a. an Merles Haut oder auch ihrem Allgemeinbefinden zu sehen, ob sie ausreichend Flüssigkeit hat. Unsere Ärztin sagte, daß es, wenn das Kind gesund ist, wichtig, daß sie Flüssigkeit bekommt, ohne eine bestimmt Menge zu nennen. Wir versuchen vor allem Merle, wenn sie nicht trinkt, Suppen, Jogurts, Apfelmus zu geben, denn die Flüssigkeit hierin, kann auch gezählt werden.

Aktuell wollen wir nächste Woche überprüfen, ob sie Polypen hat und durch die fehlende oder erschwerte Nasenatmung Schwierigekeiten hat, Luft beim Trinken zu bekommen.

Ich kann Dir nur viel Kraft schicken und wünschen, daß Du Nina mal jemand anderem zum Trinkengeben weiterreichen kannst. Wenn ich merke, daß meine "Hutschnur" höher steigt, versuche ich nach einem ernsten Wort, daß meist verpufft, die Situation zu beenden und bewußt etwas leichteres mit Merle zu machen.

Liebe Grüße

Ute

_________________
Ute *69, Torsten *59, Merle *08/04, bezauberndes Kind mit Hypotonie mit Entwicklungsverzögerung, z. Zt. keine Krampfanfälligkeit, Beeke *11/06 quietschfidel
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Mama Ursula
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BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia!

Eine nasale Magensonde ist in meinen Augen ein sehr schlechter Kompromis Sad Sie sind extrem unangenehm und die Kinder verweigern häufig hinter her alles im Mund-, Gesichts-Bereich.

Auch wir haben vor Jahren gekämpft und dazu hat Jessy noch extrem häufig alles wieder erbrochen Shocked Crying or Very sad

Ich habe mich in dieser Zeit mit Rectal-Einläufen, dafür gibt es spezielle "Spritzen" (ein ca. 10cm langes Röhrchen mit einem "Blaseball" am Ende), beholfen. So kam ich wenigstens auf 250ml/d Shocked
Aber mir war klar, das geht auf Dauer nicht gut und so haben wir uns nach 7 Monaten Kampf zu einer PEG durchgerungen.
Inzwischen kann und mag Jessy wieder essen und trinken und wenn nicht (kommt bei Infekten oder der "falschen" Person schon noch ab und zu vor oder wenn etwas eklig schmeckt, wie z.B. die Medis), dann wird sie halt sondiert und zwar mit genau dem, was sie sonst getrunken hätte Wink

Für uns war das der richtige Weg.

Seid Ihr bei einer Logopädin? Auch die könnte Euch vielleicht noch beraten, neben Kinderarzt und vielleicht SPZ Wink

Alles Gute!
Grüßle
Ursula

_________________
Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
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Nicole S
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BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

es gibt in der Apotheke 100 ml Blasenspritzen. Die habe ich bei Julian genommen. So konnte ich die Menge immer gut kontrollieren. In die Seite des Mundes stecken und immer 10 ml rein. Der Schluckreflex kommt automatisch. Meine Kinderärztin hat mir die Spritzen sogar aufgeschrieben, da sie für Julian ja medizinisch notwendig waren.

Er könnte zwar heute immer noch mehr trinken, aber es klappt mittlerweile ohne die Spritzen.

Es hat bei Julian dann immer gut beim Spielen geklappt. Mit Ablenkung hat er schon automatisch den Mund aufgemacht.

LG Nicole
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claudia C.
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BeitragVerfasst am: 21.07.2007, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke an alle!
Sind sehr gute Tips dabei, die wir versuchen werden und ich hoffe, daß es besser wird mit der Trinkerei, denn es ist oft, denke ich schon ein Machtkampf.
Viele nette Grüße

_________________
Claudia und Toni mit Tochter Laura, geb. 2000 und Nina, geb. 2005 seit dem Sauerstoffmangel während der Geburt schwere Tetraparese, Schluckstörung, Strabismus, Refluxproblematik...
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connie
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BeitragVerfasst am: 22.07.2007, 00:10    Titel: Antworten mit Zitat

Aaaalso, ist wirklich schwierig mit dem Trinken und Essen, wir kennen das leider auch...

Das mit dem Liter Flüssigkeit muss man allerdings auf jeden Fall relativieren: es kommt natürlich darauf an, was Nina alles so isst: denn der Liter Flüssigkeitsbedarf schließt die Flüssigkeit, die in der Nahrung steckt, mit ein.
Gängige Babygläschen haben oft 50% Flüssigkeitsgehalt, das sollte man nicht vergessen.

@Anja H: Milch ist eine Nahrungsmittel, aber natürlich AUCH ein Getränk, aber ein sehr sättigendes eben. Jemand der nur Milch trinkt verdurstet aber nicht.


Arne hat immer nur seine Babynahrung getrunken (inzwischen seeeehr verdünnt), und wir haben einfach immer mal wieder was neues ausprobiert. Unendlich viele Trinkbechervarianten und Standardbecher und - gläservarianten, alles mögliche an Getränken... Und jeder Bissen Essen ist hart erkämpft (von den Eltern Rolling Eyes ), tja, ich kann gut verstehen, wie sehr dass einen beschäftigt, besorgt und manchmal auch nervt.
Irgendwann findet man dann halt doch mal wieder was, was kurzzeitig oder dauerhaft funktioniert, man darf nur nicht aufgeben einerseits und andererseits auch nicht die Nerven verlieren.

Arne trinkt inzwischen - völlig unerwartet! - ein Saftschorle aus einem Becher mit Strohhalm, oh wunder. 200 ml am Tag, das ist schon super. Der Rest wird über dünne Babynahrung abgedeckt (und die Windeln sind ordentlich nass).

Geholfen hat uns eine Zeitlang auch Quick&Thick, mit dem man Flüssigkeiten andicken kann, da er sich einfach sonst beim "normalen" Trinken aus dem Becher verschluckt (mit dem Röhrchen passiert ihm das nicht, deswegen mag er es wohl gerne). Auch Joghurt mit wasser und evtl. ein paar Körnchen Salz ("Ayran") kam eine Zeitlang ganz gut an (war auch leichter zu trinken, da nicht ganz flüssig).


Ihr solltet herausfinden ob es ein motorisches/logopädisches Problem ist (verschluckt sie sich oft, lässt sie es unkontrolliert wieder herauslaufen etc) oder ein "keine Lust/ kein Durstgefühl"- Problem.
Bei ersterem würde ich mich auf jeden FAll an eine Logopädin wenden (Castillo Morales) - falls ihr das nicht eh schon seid - bei Letzerem hilft wohl nur die Geduld. Sad

350 ml ist aber schon mal ein Anfang - achte darauf, wie feucht ihre Lippen, Augen sind / wie elastisch die Haut ist. Frag doch auch mal einen Kinderarzt an einem ganz normalen Tag jetzt, ob sie eher ausgetrocknet ist oder nicht (Turgor). Wenn nicht: ruhig angehen mit dem Trinken. Einfach viel ausprobieren, immer wieder, aber ohne allzuviel Druck. Sie ist ja leider nun auch in dem Alter, in dem man mit Druck GENAU das Gegenteil erreicht. Das merken die ja sofort, die Schlingel Rolling Eyes

Achso, Suppen findet Arne auch super! Auch die guten Brühen... Smile
Jaja, das mit dem Obst hat auch schon jemand gesagt. Melonen sind da ganz gut, oder Erdbeeren (wenn man nicht allergisch ist), oder überhaupt ...

Achso, jetzt lese ich gerade: Schluckstörung - ihr seid wahrscheinlich bei einer Logopädin, fragt die doch noch mal genauer. (äh, oder "den" Logopäden).

Ich weiß: sind nicht gerade die Supertipps, aber vielleicht hilft auch es einfach zu wissen, dass andere die gleichen Probleme haben...

LG,
Connie

_________________
Connie und Arne (08/2005), 27+1 SSW; IV-Blutungen III° bds.; HC, Shunt, PVL , Epilepsie, Tetraparese beinbetont linksbetont, läuft und spricht).
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