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Eine Sammlung wichtiger Ressourcen....
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BirgitW
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Anmeldedatum: 03.03.2006
Beiträge: 541
Wohnort: Seefeld in Tirol, Oesterreich

BeitragVerfasst am: 15.07.2007, 20:08    Titel: Eine Sammlung wichtiger Ressourcen.... Antworten mit Zitat

Hallo,

was wuerdet ihr davon halten, wenn wir wichtige Ressourcen sammeln wuerden?
Natuerlich aendern sich Gesetze, und ausserdem sind in Oesterreich leider viele Dinge laenderabhaengig (was irgendwie recht witzlos ist, wenn bedenkt wie klein Oesterreich doch sowieso schon ist... )

Zu der Sammlung gehoerten wohl...

- Erhoehte Familienbeihilfe beim Amtsarzt beantragen
- Pflegegeld
- SPZ
- Windeln: manche KK bezahlen Windeln ab 3. Lebensjahr
- Therapien.... KK, SPZ, ?

Was gibts noch? Ueber Canada koennt ich inzwischen viel erzaehlen, aber leider kenn ich in Oesterreich eigentlich nicht viel mehr... Confused

Liebe Gruesse,
Birgit

_________________
Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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birgitb
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BeitragVerfasst am: 16.07.2007, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,

vielleicht steh´ich ja auf der Leitung, aber ich verstehe Deine Frage nicht !
Was genau willst Du den sammeln ?

LG

Birgit Confused

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Birgit und Axel mit Noah 06/04 (de-Grouchy II) und Lara 08/06.Beide zum anbeißen !!)
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 19.07.2007, 02:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,

ich will Dinge sammeln, die fuer jeden mit einem besonderen Kind wichtig sind: was fuer Dinge man beantragen muss, wo man Hilfe bekommt, wo man finanzielle Hilfe bekommt, etc. Da dass aber rein schon in Oesterreich von Bundesland zu Bundesland verschieden ist, ist es alleine fuer Oesterreich schon nicht so leicht. Und in Deutschland ists natuerlich nochmal anders, oder in der Schweiz, etc.
Ich wollte es mal gerne fuer Oesterreich sammeln.

Und der Grund dafuer: ich bin in den bald 5 Jahren, seit Gabriel auf der Welt ist, bereits 2x umgezogen, zuerst USA, dann Oesterreich, dann Canada. In jedem Land muss man sich alle diese Ressourcen zusammensammeln, ansonsten verzichtet man, ohne es zu wissen, vor allem auf finanzielle Hilfe.
Beispielsweise haetten wir damals in Oesterreich Pflegegeld beantragen sollen, aber das hab ich ganz einfach nicht gewusst (erhoehte Familienbeihilfe hatte ich beantragt, aber nicht Pflegegeld). Nachdem man als Eltern mit besonderem Kind immer finanzielle Unterstuetzung braucht, um die ganzen suendteuren Therapien bezahlen zu koennen, ist sowas nicht toll.

Und wie gesagt, nachdem ich immer wieder das Land gewechselt hab, war ich inzwischen schon 3x in genau der Situation, in der sich ein Elternteil befindet, wenn sie/er zum erstenmal die Diagnose bekommt.

Waer es da nicht einfach ganz ganz toll, eine mehr oder weniger komplette Liste zu haben. Na ja, vielleicht ist das hier nicht der richtige Platz, ich weiss es nicht, aber andererseits, faend ich persoenlich es doch sehr passend. Wink

Liebe Gruesse,
Birgit

_________________
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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 19.07.2007, 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,

so, da kann man dann noch weiter unterteilen in die Bundesländer, denn da gibt es auch schon Unterschiede...

Was kann man noch beantragen? Frühförderung! Beim zuständigen Sozialamt oder Magistrat.
Wenn man Hilfsmittel oder Therapie(gerät) braucht, dann muß man vorher zur KK und dem Land (Sozialabteilung) und ev. auch Gemeinde um alles Infos über Unterstützung zu bekommen!
Befreiung von Telefongrundgebühr gibt es erst ab Volljährigkeit!

Mir werden schon noch einige Dinge einfallen...

Liebe Grüße
Silvia & Iris

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Liebe Grüße
Silvia
Iris *03/2003, MICPCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Peter *03/2006, AVWS, SEV
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lichtenauer_gerhard
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BeitragVerfasst am: 19.07.2007, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Birgit,

eine sehr gute Idee. Was du ansprichst, wäre ureigendste Aufgabe der Sozialbehörden und auch der Gebietskörperschaften und Gemeinde- Amtsstuben. Nun gibt es aber für den Staatshaushalt wenig Einträglicheres, als sich mit Informationen über Sozialleistungen bedeckt zu halten. Die Bundesländer sind da noch viel erfinderischer als der Bund, die Fördermöglichkeiten und Leistungen so zu veröffentlichen und die "Zugänge" so zu gestalten, dass sie nur von ganz wenigen in Anspruch genommen werden können. Gönnerhaft kann dann trotzdem damit geprahlt werden welche Sozialleistungen es gibt und wie gut es doch allen im Sozialparadies geht.

Da geht es um Milliardenbeträge (Euro! alleine auf Ö. bezogen), die nicht in Anspruch genommen werden. Ich denke der Staatshaushalt würde innerhalb Monaten zusammenbrechen, wenn eine Selbsthilfe- Initiative eine groß angelegte Informationskampagne startet. Das Hauptproblem, es müsste begleitet sein von konkreten Hifestellungen, die Ansprüche zu klären, die Anträge zu stellen, die Berufungen zu formulieren usw. denn das ist das Hauptproblem, dass es für viele Menschen im Hilfebedarf und Krisensituationen einfach die Fähigkeiten und Ressourcen übersteigt.

Mich wundert auch, dass sich nicht Anwaltskanzleien darum reißen, das wäre ein sehr einträgliches Geschäft, sogar nur gegen Erfolgsprovision! Ich habe das Gefühl, der ganze Sozialbereich ist den Juristen zu minder (nix zu holen), es gibt sehr wenige, die da kompetent sind.

LG
Gerhard

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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 21.07.2007, 01:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gerhard,

ich gebe dir da voellig recht. Je weniger Betroffene wissen, was fuer Ansprueche es ueberhaupt gibt, und wo man alles ueberhaupt nachfragen kann, desto weniger Geld muss bezahlt werden.

Sowas aehnliches ist mir hier in Canada auch passiert, und ich war wirklich sauer. Schlussendlich ists dann doch gut ausgegangen, weil wir einfach extremes Glueck hatten: ich bekam, als Gabriel hier mit 3 Jahren fuer 3 x 2,5 Stunden in einen Kindergarten ging, eine Sozialarbeiterin (ein "outreach" programm fuer Eltern von Kindern mit special needs). Sie erklaerte mir gleich beim ersten Treffen alle moeglichen Dinge, und ich muss zugeben, dass wir es ihr verdanken, dass wir ueber ein Programm erfahren haben, dass uns die Windeln bezahlt (max. 400$ im Jahr).
Ich kann mich aber noch gut erinnern, dass ich sie fragte "und was ist denn das?". Da hiess es SSAH auf meinem Blatt Papier. Da meinte sie, nachdem Gabriel in den Kindergarten ginge, waere das nichts fuer ihn. O.k., gut, sie wirds wohl besser wissen.

Ein Jahr spaeter erfuhr ich, dass das sehr wohl eine gute Idee waere zu beantragen. Da bekommt man naemlich Geld von Staat Canada fuer einen "in-home worker", so aehnlich wie in Oesterreich die mobile Fruehfoerderung.
Ich habs also beantragt, worauf mir gesagt wurde, dass die Warteliste 1,5 Jahre (!!!!) ist. Ich was soooo sauer!!!
Dann geschau nach 2 Monaten das unglaubliche, der Staat nahm alle Kinder von der Warteliste (scheinbar in den letzten 15 Jahren nicht mehr passiert), und wir bekamen steuerlose 1800$ innert 2 Monaten zugesprochen. Das kann ich fuer einen in-home worker ausgeben, und fuer Gabriel Yoga (Yoga fuer special needs children). Echt super.

Kurz, es ist hier auch nicht anders. Man muss rennen und sich den Mund fuselig reden, um Dinge herauszufinden, anders gehts nicht. Und ich bin mir sicher, es gaeb noch andere Dinge, die ich immer noch nicht weiss. Rolling Eyes

Liebe Gruesse,
Birgit

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neni
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BeitragVerfasst am: 21.07.2007, 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Birgit

hier hast du eine gute Sammlung.
Und für dich kannst du hier nachlesen, was die Gesetze sagen

lg
neni
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 27.07.2007, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Neni,

ganz lieben Dank, ich werd es mir nachher mal anschauen. Ich bin momentan auf Oesterreichurlaub bei meinen Eltern, und bin deswegen nicht so oft am Computer, deswegen kanns auch ein bisserl laenger dauern. Jedenfalls vielen Dank! Very Happy

Liebe Gruesse,
Birgit

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Leena
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BeitragVerfasst am: 27.07.2007, 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ich habe heute erfahren dass es in Österreich Windeln vom Kinderarzt verschrieben gibtm wenn die Kinder älter als 2 1/2 oder 3 Jahre sind.

Das fand ich gut zu wissen Smile

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R. 11/2004 v.A. Asperger-Autimus Störung der Graphomotorik, Feinmotorik, Störung der allg. Motorischen Entwicklung
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 27.07.2007, 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

das ist SEHR gut zu wissen! Wink

Danke und liebe Gruesse,
Birgit

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