Verfasst am: 10.07.2007, 16:13 Titel: Leichter Reha-Buggy? Wer hat einen (größeren)?
Hallo,
unsere Tochter ist ein wahrer (Sitz-)riese und mit ihren knapp 3 Jahren kann die Rückenlehne des Kimba Spring Größe 1 nur noch minimal weiter ausgezogen werden (vllt. noch 1-2cm...). Deshalb suchen wir jetzt schon mal einen neuen Buggy, der möglichst die Nachteile des Kimba Spring nicht haben sollte (schwer/unhandlich , labberiges Verdeck, und bei jedem Rausholen aus dem Kofferraum klatsche ich ihn mir auf die Füße...).
Unsere Tochter braucht noch einiges an Haltungsunterstützung, nämlich Thorax- und Kopfpelotten sowie eine Brustfixierung (z.B. 4-oder 5-Punktgurt), also ein "einfacher Buggy" reicht nicht aus.
Ein Rolli kommt für uns übrigens vorerst nicht infrage, weil wir darin keinen Vorteil für sie sehen. Sie kann nämlich mit ihren Händen rein gar nichts anfangen (die Arme nicht gezielt bewegen und auch nichts greifen) und bewegt sich auch durch Drehen (das ist das einzige, was sie kann) nicht gezielt, sondern nur zufällig fort, könnte ihn also nicht selbstbestimmt irgendwohin lenken. Und sie hat auch noch ein sehr kleinkindhaftes Gesicht (sieht vom Gesicht her vllt. aus wie 1,5 Jahre), also wäre ein Buggy schon noch ihrem Entwicklungsstand entsprechend.
Wer von euch hat denn für ein größeres Kind einen Reha-Buggy und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Den Uniroller könnte ich mir z.B. vorstellen, weiß nur nicht, mit welcher Sitzeinheit...
Grüße von Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
Danke Angela,
die habe ich alle schon durchgeclickt. Ich bin mehr an persönlichen Erfahrungen interessiert, denn im Prospekt sind die ja alle super... auch unser Kimba Spring wird da als das Nonplusultra beschrieben
Vielleicht hat ja jemand einen dieser Wagen im Einsatz und kann mal ein paar Sachen in Bezug aufs Handling erzählen!
Grüße von Ulla _________________ Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
Super, daß Du fragst, denn uns geht es bald genau so und auch ich hätte gerne was lenkfreundlicheres und leichteres für Jessy, die genau wie Deine Tochter noch viel Unterstützung beim Sitzen braucht.
Ein Rolli bietet uns nicht genügend Schrägläge nach hinten und nicht genügend Möglichkeiten, die Sitzposition mal in eine Liegeposition o.ä. zu verändern. Wir haben eine Sitzschale, die alleine reicht aber für größere Unternehmungen nicht. Außerdem ist sie und das Untergestell nicht faltbar und damit einfach zu sperrig für die meisten Autos - in unseren Bus geht beides, aber nicht jeder und immer hat man diesen Platz
Bin gespannt auf Erfahrungsberichte
Grüßle
Ursula _________________ Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
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