Hallo Alex,
bei dem ersten Test war Jacqueline 4 Jahre alt.Man hatte einen Laktoseintoleranztest gemacht und sie musste die Flüssigkeit trinken.Ich musste auch ganz schön gekämpfen bis sie es geschafft hatte.Man nahm ihr dann Blut aus dem Ohrläppchen ab.Bei dem 2. Test in der Uniklinik,da war sie dann 5. Jahre alt, musste sie auch die Flüssigkeit trinken und dann nach bestimmten Zeitabständen in einem Röhrchen pusten.Das klappte auch ganz gut.Jetzt im April wurde wegen ständigen Durchfälle und erbrechen nach weiteren Unverträglichkeiten geschaut.Sie musste wieder eine Lösung trinken und auch pusten.Dabei fand sich nun auch noch die Fruktoseintoleranz und Sorbitintoleranz.Wie das bei ganz kleinen gemacht wird weis ich leider nicht!
LG Monja _________________ Diagnosen:Jacqueline geb.10/97. Gendefekt auf FILAMIN A,periventrikuläre noduläre Heterotopie,Epilepsie, Zöliakie,Laktose, Sorbit u.Fruktoseintoleranz,tertiären Morbus Addison,Aorteninsuffizenz-Aortenektasie,GÖR,EDS,Dysganglionose, Hirnaneurysmen u. mehr
bei uns war da ein Test mit Pusten, daß habe ich vorher mit Tobias zu Hause geübt. Hat dann auch ganz gut funktioniert. Ein anderer Test da mußte man O-Saft mitbringen und nochmals bei einem anderen Kräutertee. Das mußte er dann vorab trinken. _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
bei uns exakter Ablauf wie bei Monja. Imme mußte einen Becher (0,2 Liter?) voll davon trinken und dann mehrmals in halbstündigen Abständen ein paar Sekunden lang in ein Gerät pusten. Das Ergebnis gab es gleich nach Abschluß des Tests, etwa zwei Stunden nach Genuß des ekligen Gebräus.
Eine mir bekannte Mutter aus der Vorschule traf ich im Wartezimmer der Tagesklinik, die war mit ihrer dreijährigen Tochter dort für den gleichen Test.
Wurde also auch bei kleineren Kindern so gemacht. Die Krankenschwester war allerdings spitze, die hat jedes Kind mit viel Lob und Lächeln ohne Lärm oder Geschrei zum Trinken gebracht.
Gruß,
Marna _________________ Marna (*71) mit den Zwillingen Imme (leichte Fructoseunverträglichkeit) und Maje (Hemiparese rechts, armbetont; Nancy-Hilton-Orthese und Absatzerhöhung re. 3 cm; Migräne), *12/00.
Pascal war damals gerade 1 Jahr alt, als er u.a. diesen Test (wie oben beschrieben) machen musste.
Wir waren damals in der Tagesklinik. Pascal hatte bereits ab der 6. Lebenswoche extrem mit Durchfällen und Koliken zu kämpfen, außerdem gedieh er nicht richtig (zu klein/zu leicht). Er wurde monatelang nur mit Heilnahrung gefüttert, aber die Beschwerden kamen immer wieder.
Dieser FI-Test war eine einzige Katastrophe und Qual für das Kind, weil er absolut nicht verstehen konnte, weshalb er dieses Gebräu trinken sollte.
Das Ergebnis war letztendlich auch nicht richtig verwertbar und wir hätten es nach einigen Monaten wiederholen müssen.
Wir lebten die folgenden 6 Jahre weiterhin mit seiner Diät. Damit kam er selbst übrigens prima klar. Ziemlich schnell hatte er erkannt (noch vor Kindergartenalter), wenn er bestimmte Dinge aß, dass er heftige Bauchkoliken bekam und leider auch unangenehmen Durchfall.
Bei unserem Sohn ist es glücklicherweise gut ausgegangen, inzwischen verträgt er fast alles. Er ist noch ein bisschen kleiner als Gleichaltrige (knapp 11 Jahre/136cm/25kg), aber das stört nicht weiter. Das Wichtigste ist ja, dass es ihm gut geht.
Ich wünsche euch, dass ihr die Testverfahren gut übersteht und die Beschwerden bald gelindert werden können.
Vielleicht kannst du dieses Pusten wirklich vorab mit dem Kleinen üben, so dass er es als "Spiel" akzeptiert.
Vielen Dank für die lieben Antworten!
Aber ich befürchte, dass es sp laufen wird, wie Annette es beschrieben hat.
Nils ist ja noch zu klein, um zu verstehen, dass er das jetzt zu sich nehmen muss. Ich hatte gehofft, dass die Fructose auch intravenös gegeben werden kann. Abgesehen davon verweigert er ja oft die Nahrung, also auch das Trinken, und ich befürchte, dass die Ergebnisse kaum verwertbar sein werden. Aber einen Versuch ist es sicherlich wert. Da er sehr häufig in Kliniken ist verabscheut er JEDE Krankenschwester, egal wie freundlich sie zu ihm ist. Am besten geht es immer noch, wenn nur ich versuche ihm was einzuflösen. Vielleicht probiere ich es dann milliliterweise mit Einmalspritzen oder so, das kennt er von der täglichen Medikamentengabe.
Danke nochmal für die Hilfe
lg Alex _________________ Alex (06/77) mit Finn (13.03.04) und Nils (8.12.05: renale multizystische Dysplasie, kompens. Hypertrophie; Urethrocelen, div. Nahrungsmittelallergien,FI, Neuroderm., Flexionskontraktur, hyperreagibles Bronchialsystem und uvm.) Bilder von uns
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