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schnelleres Mittel als Diazepam anal?
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Katha71
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 15:03    Titel: schnelleres Mittel als Diazepam anal? Antworten mit Zitat

Hallo liebe Eltern,

nach dem letzten Anfall von Sophie am Donnerstag musste mein Mann zum KiA wegen Kita-Unbedenklichkeitsbescheinigung (ein Thema für sich, ich werde in dem juristischen Unterforum dazu eine Frage stellen).

Der Arzt erwähnte im Gespräch u.a., das Diazepam bmindestens 10 Minuten braucht, um verlässlich zu wirken. Und in dieser Zeit könne viel passieren, das Kind könne ersticken usw.... Shocked

Sophies Anfälle waren bisher recht kurz, ihre Länge scheint sich jedoch zu steigernn, von ca. 30 Sekunden bis zu 3 bis 5 Minuten zuletzt (wobei ich bei dem letzten Anfall nicht anwesend war, kann es daher nicht bestätigen, nach meiner Erfahrung neigt man während des Anfalls dazu, seine Dauer zu überschätzen). Wir haben bisher nur ein oder zweimal Diazepam benutzt, da der Anfall schon vorbei war, bevor man das Zäpfchen aus der Blisterpackung rausgepullt hat. Allerdings könnte es ja kommen, dass die Anfalllänge weiter seigt......

Meine Frage: Gibt es einfach zu verabreichende Mittel (also nicht unbedingt eine intravenöse Sprizte...), die schneller als Diazepam wirken?

Danke und Gruß


K.

_________________
K`71 mit S `70, beide mit Sophie`04, spätes Frühchen 35. SSW, leichte myoklonische fokale Epilepsie, 80% gb, spricht nicht, Angelman-Syndrom
Maja `06, gut entwickelt
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luki97
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

habe gehört, daß TAVOR expidet (hofe, es schreibt sich so) im mund schneller zergehen.

das sind wohl plättchen, die man in die mund-backentasche schiebt, und die schleimhaut nimmt es wohl sofort auf.

habe ich hier mal elesen.

lg
anne

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Lukas *27.08.1997 (Mukoploysaccharidose IIIA), geb. 27.08.1997
Lena im Herzen 28.06.2002 (ebenfalls MPS IIIA)
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CarolineF
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hi , ja , die Tavorplättchen wollte ich jetzt auch gerade empfehlen. Aber ich glaub bis das wirklich richtig wirkt vergehen auch n paar Minuten.
Hab eigentlich noch nie von ner Notverordnung gehört , die SOFORT wirkt- außer intravenös. Und bis n Arzt da ist , vergeht ja auch Zeit.Was für Anfälle hat Sophie denn?
Wenn man während dem Anfall beim Kind bleibt und es gut beobachtet , kann man aber auch rechtzeitig eingreifen , sollte es wirklich zu ersticken drohen.
Alles Gute ! Caroline

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Doris Elisabeth
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Tochter hatte auch schon mehrere Fieberkrämpfe!
Der Neurologe hat uns dazu geraten, ihr bei ansteigendem Fieber sofort, noch bevor der Anfall kommt Valiquid zu verabreichen.
Das sind Tropfen und mit denen bin ich wirklich sehr gut gefahren.
Ich habe zwar den Eindruck, daß sie ein bisschen müder ist, aber lieber ein bissschen müde undkeine Anfälle!
Liebe Grüße Doris Wink
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Sylke
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr gebt Diazepam-Zäpfchen?
Schneller wirkt das Diazepam in Rektiolen, da es sofort aufgenommen wird.
sollte nach 2 bis 4 Minuten wirken.

Tavor ist sehr schnell....ja....bei Kimberly wirkte es nach 2 Minuten....aber die Nachwirkungen....nee danke, nochmal geb ichs nicht freiwillig.

Chloralhydrat brauch noch länger, 4 bis 6 Minuten.

Also die Rektiolen von Diazepam sind am wirksamsten und schnellsten finde ich.

Und Rivotril-Tropfen sollen noch gehen.....hab ich aber nie versucht. Wir geben die Tropfen nur vorbeugend, wenn Kimy z.B. fiebert

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majonie
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

uns wurde tavor zwar angeboten aber von anderer stelle wurde abgeraten. der nebenwirkungen wegen... wir geben diazepham in de rektiole, meist wirkt das nach 5 höchstens 10 minuten. ausserdem hilft uns tavor bei einem grandmal herzlich wenig. das plättchen dann in dne mund zu bekommen ist fats nochschwerer als die rektiole in den hintern Embarassed allerdings ist bei uns das gesichtsfeld auch massiv betroffen.
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CarolineF
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Michaele , ok , wenn das Gesicht mitbetroffen gut. Ansonsten ist gerade bei älteren Kinder und bei Erwachsenen es so gut wie nicht möglich mit den Rectioloien und in der Öffentlichkeit zwecks Intimsphäre auch nicht toll. Tavor dagegen kein Problem.
Bei unseren erwachsenen Menschen mit Behinderung hat das Tavor eigentlich nicht sooo furchtbare Nebenwirkungen. Außer vielleicht ein , zwei Tage Müdigkeit und sehr guter Schlaf... Lieber so als Anfälle , find ich. Allerdings hab ich Tavor aber auch noch nie nem Kind gegeben , von daher kann ich da nicht mitreden.
Smile
Caroline

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majonie
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

hallo caroline, du hast schon recht- aus den von dir genannten gründen hatte ich ja mal nach tavor gefragt. wie gesagt, vom SPZ aus ist uns das dann auch angeboten worden, der hausarzt meinte jedoch es hätte massive nebenwirkungen... max ist 12- also noch nicht erwachsen, aber in der pupertät und intimsphäre ist da schon auch wichtig.... andererseits wüsste ich halt tatsächlich oft nicht wie ich das tavor in die backentasche bringe Rolling Eyes
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Liebe Grüße, Michaela

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CarolineF
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Michaele , ja , ich denke , jedes Medikament hat seine Vor-und nachteile in der Anwendung- man muss individuell rausfinden , was für den Betroffenen und für die begleitenden Personen ( hier natürlich meistens euch Eltern) am einfachsten anzuwenden und am besten verträglich ist Smile
Caroline

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ullagh
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
bei Emil hilft bei massiven Absencen am schnellsten Rivotril, schon drei Tropfen (erst ist allerdings auch erst zwei Jahre alt) helfen, davon schläft er zwar schnell ein, aber er kommt dabei zur Ruhe und am nächsten Tag geht es ihm gleich besser...
Liebe Grüße
Ulla

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Ulla und Gerry mit Emil 01.04.05, unser Sonnenschein und Großer, Angelman-Syndrom mit starken atonischen Absencen und mit unserer Kleinen, Emma 13.12.2007
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