Ich finde auch, das sind ja echt tolle Anregungen.
Vielleicht wäre auch eine Luftmatratze, die nicht voll aufgepumpt ist was tolles, als Alternative zur Wassermatratze, die man ja nicht unbedingt so einfach zuhause mal aufbauen kann.
Meine Schwägerin hat Phil mal eine Patchwork-Decke genäht, aus verschiedenen Stoffen, rau oder flauschig, in Blumenform oder bunte Karos. Darauf hat sie dann noch verschiedene Sachen befestigt, z.B. Klettlockenwickler, eine Bürste, rauer Schwamm, eine Holzkette,Knisterfolie unter einem Stoffaufneher usw. .
Statt Schaukel wäre vielleicht ein Hängesessel etwas mit evtl. Sitzhose reingenäht zum Befestigen.
LG
Britta _________________ Britta mit Phil 11/2004(hypoton,motorisch und mental verzögert)Autismusspektrumstörung
Abgeschlossene "Helmtherapie"(cranio-orthese) , und Luca 08/99 (hb)
Amelie liebt ihren "Little Room" über alles und kann sich dort lange beschäftigen. Wir haben einen selbst gebaut: Bretter und Plexiglasscheibe aus dem Baumarkt. Bestellen kann man eine superstabile Version bei der www.nikolauspflege.de, die so etwas in der Behindertenwerkstatt herstellen (ca. 500 Euro?). Der Hit sind für sie aufgehängte Murmelsäckchen und Mini-Klangstäbe (sie sieht halt fast nichts, hört und fühlt dafür gut). Gerade die Murmelsäckchen sind toll, weil sie Gewicht haben und damit eine deutliche Rückmeldung geben.
LG
Britta _________________ Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, cerebral blind, Hüftluxation
wir haben in einem Türrahmen ein sog. Türreck angebracht, von Opa noch extra gesichert. Man bekommt so ein Reck im Spielwarengeschäft.
Daran können wir eine Hängematte befestigen (mit Spanngurten), die dann zwar nur in eine Richtung schwingen kann, aber immerhin...
Wir hängen dann aber auch andere Dinge daran und legen unseren Sohn darunter, dann kann er an den Sachen spielen. Beliebt sind bei uns:
ein aufgeblasener Wasserball, in den wir ein paar Körner (Reis o. ä.) gesteckt haben,
ein großer aufblasbarer Delfin (bekommt man z. Zt. in Billigläden),
eine Schnur, an die wir verschiedenen Gegenstände geknotet haben (aber Achtung, nicht allein damit lassen!),
eine "Trockendusche" (Idee unserer Frühförderung: ein Kuchenrost aufhängen, daran allerhand befestigen: Stoffstreifen, Ketten, Schnüre mit Topfschwämmchen, Glöckchen, Haushaltsgegenstände, Bastbänder usw.).
Dies alles dient dem Wahrnehmen. Mein Kind konnte sich damit immer sehr gut beschäftigen und hat das Greifen geübt. Und wenn das Ganze noch Geräusche machte, war's noch besser!
Hallo Jutta,
ich könnte dann noch die TASTSÄCKCHEN beisteuern, die kann man problemlos aus buntem Stoff selber nähen.
Gefüllt werden können sie mit Sand, Reis, Erbsen, Bohnen, Nüssen, Linsen, Murmeln, kleinen Bausteinen, Bleiband, Wäscheklammern, Tee, .....
Sie eignen sich gut zum Beschweren und spüren einzelner Körperteile und können ein Kind auch etwas zur Ruhe bringen, wenn man sie erst mal aufgelegt hat.
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