Verfasst am: 05.07.2007, 10:27 Titel: BNS-Epilepsie, sind Haustiere (Hunde) hilfreich?
Hallo, ich bin noch ganz neu bei Euch und habe direkt eine Frage.
Unser Sohn Jonas hat unter anderem starke BNS-Epilepsie mit einer durchgehenden Anfallsbereitschaft, sein Großhirn hat sich durch Sauerstoffmangel fast vollständig zersetzt.
Unsere Heilpädagogin und Krankengymnastin haben voneinander unabhängig erwähnt, daß Haustiere für die Entwicklung von Jonas sehr gut sein könnte. Auch Niklas (der -zumindest bisher- recht gesunde Zwilling) würde davon profitieren. Wir wissen bereits, daß ein Hund natürlich auch viel Arbeit bedeutet und bitten gerade diverse Hundeschulen um Informationen, weil wir -wenn möglich- einen bereits ausgebildeten Hund haben wollen.
Ich würde gerne wissen, ob Ihr Erfahrungen mit Haustieren gemacht habt und wenn ja, welche. Eine Katze kommt wegen der Katzenhaar-Allergie meines Mannes nicht in Frage.
Der Hund muss nicht einmal ein richtiger Anfallshund sein, er soll lediglich ein Familienhund sein, der Jonas noch einmal ein Stück mehr Geborgenheit vermitteln kann. Ich muss dazu sagen, daß Jonas ein sehr lieber Junge ist, der schon zufrieden ist, wenn man sich neben ihn legt und ein wenig mit ihm schmust. Zumindest ist das seit vier Wochen der Fall und ich hoffe, daß es so bleibt. Damit er noch mehr Nähe genießen kann, möchten wir nun gerne einen Hund haben, der möglichst frei von Aggressionen ist und wenn möglich auch nicht höher als Kniehöhe ist.
Hat hier irgendjemand gute Erfahrungen gemacht? Wir werden zum Herbst/Winter hin vermutlich in ein Haus mit Garten und Hof ziehen, so daß selbst in ganz stressigen Zeiten für Auslauf gesorgt ist.
also wir haben einen Hund-- der war schon fast 2 als Lea geboren wurde..
ohne diesen Hund würde Lea schon nicht mehr leben...
Lea liebt den Hund ohne Ende und er die Lea... wenn es Lea nicht gut geht legt er sich bei ihr hin... oder er kommt uns holen wenn Lea einen Anfall in ihrem Zimmer hat...
Mit Allgien kann man nicht ganz ausschliessen.
Also unser ist ein Mischlin zwischen kleinem Münsterländer und es wird vermutet Terrier,... eine total treue Seele.. den keine mehr missen möchte von uns...
LG Melle _________________ Melanie und der Sonnenschein Lea
Hallo Michaela,
also wir haben auch sehr gute Erfahrungen mit unserem Hund in Beziehung zu Jonas gemacht.
Allerdings sollte man das nicht pauschalisieren.
Man muß bedenken, daß ein Hund sehr viel Zuwendung und Aufmerksamkeit braucht, ein Garten, sei er auch noch so schön und groß kann leider nicht den Auslauf ersetzen, ein Hund braucht auch den Kontakt zu Artgenossen.
Auch denke ich, daß es nicht sinnvoll ist sich einen ausgebildeten Hund zu nehmen,
in der Hoffnung weniger Arbeit zu haben, das kann schief gehen.Hunde lernen in der Regel sehr schnell.
Die Beziehung festigt sich gerade durch die Erziehung und man muß mit einem
ausgebildeten Hund genausoviel arbeiten, damit man selbst weiß wie der Hund
dann auch das tut, was man erwartet
Dies nur mal so als Anregung, denn leider gibt es auch negative Aspekte der Hundehaltung, die dadurch entstehen, wenn so eine wirklich treue Seele unterfordert wird oder auch einfach der "falsche Hund" in die "falsche Familie"
kommt.
Würde mich an deiner Stelle ganz gut informieren, welche Rasse oder Mischling zu euch und eurer Lebensführung passt, dann wird das auch eine ganz tolle Beziehung.
Liebe Grüße und ein glückliches Händchen bei der Auswahl
Wir hatten auch schon vor der Geburt von Nelly einen Hund (Labrador). Und ich bin froh, dass wir ihn schon vorher hatten. So hatten wir genug Zeit ihn zu erziehen u den Umgang mit ihm richtig zu lernen. Als Nelly geboren wurde war unser Labrador zwei Jahre alt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt registrieren sich die beiden kaum. Manchmal krabbelt Nelly zu ihm hin und streichelt ihn u gibt ihm einen Kuss. Aber so tut sie es auch mit ihren Plüschtieren.
Ich kann bisher nicht direkt sagen, dass der Hund Nellys Entwicklung in irgendeiner Form beeinflusst. Aber wir denken, dass es die Zeit vielleicht noch mit sich bringt.
Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Hundeerziehung nicht einfach ist (wenn man es wirklich richtig gut machen will). Außerdem brauchen wir sehr viel Zeit für ihn. Und wenn Nelly dann mal wieder für ein MRT oder ein Monitoring ins Krankenhaus muss, hat man schon ein Problem einen "Hundesitter" zu finden. Wenn Nelly dann in die Kita geht u ich wieder arbeiten gehe, wird es sicher nicht einfacher. Aber er gehört halt zur Familie.
Die Entscheidung ist schwer, aber ihr werdet sicher die richtige treffen.
Gruss
Daniela _________________ Daniela mit Nelly (10/05) nach BNS sympt. fokale Epilepsie, z. Zt. anfallsfrei!!!, cortikale Dysplasie li., entwicklungsverzögert, Orfiril + Petnidan
Wie stellt ihr euch das vor mit dem "bereits ausgebildeten Hund"? Was genau meinst du? Ich muss da Jutta zustimmen. Ein ausgebildeter Hund der komm, platz und Co kann bringt dir reichlich wenig weil du die Kommandos falsch anwenden wirst und er dann nicht versteht was du willst. Mensch und Hund sind ein Team und ein Hund wird nicht programmiert und dann klappts. Ihr müsst GEMEINSAM erziehen lernen.
Hunderassen gibt es etliche und bei Hunden ist es wie bei anderen Lebewesen auch, der eine Hund Rasse X ist ruhig und der andere Hund Rasse X ist wild ohne Ende und kaum zu bändigen. Am besten den "passenden" Hund finden geht über einen guten Züchter/ein gutes Tierheim. Die kennen ihre Tiere und selbst bei Welpen erkennt ein erfahrenes Auge deutlich welcher Hund mal wie wird.
Unser Hund ist ein Australischer Schäferhund, sieht aus wie ein Teddybär und von der Haarfarbe ein bisschen wie ein Bobtail. Er hat nicht ganz so lange Haare und wird oft als Therapiehund/Blindenführhund und Co eingesetzt. Unser Hund kam schon beim Züchter gleich auf uns losgestürmt, während der Rest im Schutz des Rudels sich zurückhielt und so ist er auch heute noch. Er geht auf alle Menschen zu und das kann mitunter auch ein extremer Nachteil sein. Für ihn sind alle Menschen Freunde und wenn ich allein bin verteidigt er mich mit lautem Gebell. Er ist unheimlich wachsam, ganz Hütehund eben und ist auch sehr "einfühlssam". Zudem merkt er unheimlich schnell wenn man Probleme hat und kommt dann immer angerannt und schlabbert einen ab. Er geht 3x am Tag Gassi insgesamt 3-4 Stunden, hat viele Hundefreunde, ein Haus mit Garten und ist fast nie ausgelastet. ...Soviel zum Thema: Garten reicht bei Stress wenn keiner Zeit hat Gassi zu gehen.
Den Hund den wir haben gibts exakt so auch in Miniformat und würde dann deiner Wunschgröße entsprechen. Sag doch mal genau was ihr bieten könnt an Zeit und Co und was der Hund haben muss/sollte. =)
Hallo Michaela,
also wir haben mitlerweile einen zweiten hund angeschafft.
der Grund war das mein Sohn mit unserer schon recht alten Hündin gut zurecht kam. aber in seinem sozialverhalten Menschen gegenüber Schwierigkeiten hat.
Also dachten wir ein junger, dynamischer Hund hilft ihm vielleicht noch besser.
Pustekuchen !
Ich darf mich um das quirlige, energiegeladene pupertierende Junghundemädchen kümmern (Eine tolle Mischung aus Münsterländer und Labrador gefleckt wie eine Kuh) und mein Sohn kuschelt mit der alten Dame.
Also ist meine Meinung auch, Pauschal lässt sich da gar nichts raten.
Vielleicht stolpert Ihr ja irgentwann über einen "Sofaplatzsucher".
Viele liebe Grüße
KATRIN _________________ Katrin *72, Ninja*95 LRS, Fridjof*99 Epilepsie, LRS, emotionale uns soziale Entwicklungsstörung,Mattheo Friedrich Emil frisch eingetroffen !
Jeder Tag soll und muss einen Sinn haben, und erhalten soll er ihn nicht vom Zufall, sondern von mir.
Ich weiß, daß es auch bei den Hunderassen trotzdem im Verhalten Unterschiede gibt. Ich wollte eigentlich wissen, welche Arten sich tendenziell eher als "Familienhund" eignen. Bei Jonas kommt z. B. ein Rottweiler wohl eher nicht in Frage, während ein Golden Retriver vermutlich besser passen würde.
Nun dürft Ihr nicht denken, daß wir uns blauäugig in irgendwas stürzen würden. Ich habe schon mit vielen Hundeschulen/Hundetrainern Kontakt aufgenommen, die uns beraten was die Rasse und auch die Erziehung angeht. Selbstverständlich ist mir klar, daß Hunde auch Arbeit bedeuten. Und das der Garten nicht ausreicht, ist selbstverständlich. Wenn ich jedoch nicht in der Lage bin, zwei Stunden durch den Wald zu laufen, weil Jonas krank ist, muss die Runde um den Block und Auslauf im Garten reichen. Ich denke, daß das auch dann noch okay ist. Eben wegen des Auslaufs wollten wir auch einen eher kleinen Hund haben. Das Spazieren ist grundsätzlich nicht das Problem, jedoch müssen wir berücksichtigen, daß wir vielleicht eher nicht 4 Stunden pro Tag spazieren gehen können.
Und eben um die Erfahrungen zu vergleichen habe ich mich an Euch gewendet.
Ich habe bei diversen kleineren Hunderassen gelesen, daß die einen durchschnittlichen Auslauf von 3 x 30 Minuten pro Tag brauchen. Wenn ich das also nehme und dann noch die mögliche Zeit im Garten berücksichtige, sollte dem "kleinen" Hund das ja auch reichen.
Ich will das Tier ja nicht quälen. Ich habe zwar in der Vergangenheit schon andere Haustiere gehabt, aber Nager etc. sind nun einmal Fluchttiere und für Jonas somit eher nicht geeignet.
Um die Frage zu beantworten:
Über die Zeit etc. sind wir uns noch nicht ganz im klaren. Eben deshalb informieren wir uns vorab über die verschiedenen Hunde und deren Anforderungen.
Grundsätzlich würde ich gerne einen Hund haben, der mit kleinen Kindern auskommt und verschmust ist, aber auch gerne spielt. Da Jonas ruhig und Niklas eher wild ist, sollte beides passen. Der Hund sollte nicht zu groß sein, aber ein Dackel wäre mir zu klein.
Vermutlich muss der Hund erst noch geboren werden, der zu uns passt. Im übrigen war die Anmerkung mit der bereits vorhandenen Ausbildung beim Hund ja auch damit verknüpft, daß auch wir eine "Ausbildung" machen, in der wir lernen, wie mit den Kommandos etc. umgegangen werden soll. Viele unserer Freunde haben Hunde, so daß wir auch dort schon einiges sehen konnten, aber die einen sind zu groß, die anderen zu wild und keiner unserer Freunde hat ein behindertes Kind, was ja noch eine Besonderheit darstellt.
Wegen eines "Hundesitters" muss ich mir nicht so viele Gedanken machen, da zum einen meine Mutter in einen Teil des Hauses ziehen wird und zum anderen ich -zumindest jetzt noch- eine Kinderfrau habe, die vermutlich in den nächsten Jahren auch noch bei uns sein wird. Während des Urlaubs ist der Hund also versorgt und bei großen Terminen muss ich auch immer einen Babysitter für Niklas finden, der dann auch direkt auf den Hund aufpassen kann. Bisher hat mein Mann dann immer frei bekommen, er hat einen sehr kulanten Arbeitgeber.
Wir versuchen also, an möglichst viel zu denken, weil wir eben auch wollen, daß der Hund zur Familie gehört.
Ich hoffe, ich konnte etwa erklären, was genau ich meine... Manchmal finde ich die passenden Worte nicht. _________________ Michaela mit Niklas (gesund) und Jonas (shuntversorgter Hydrocephalus, West-Syndrom, Spastik, Anämie, cerebrale Zysten etc.) *29.06.2006
Hallo Michaela,
vieles ist natürlich auch Erziehungssache...bzw. Gewohnheit.
Elias kam im Alter von 12 Wo zu uns. Als "Rudelführer" habe ich natürlich die Sauberkeitserziehung ( zwei Tage ) und die Hundeschule ( 1x pro Wo, ca. 9 Mon ) übernommen.
Elias hat einen Garten und macht abends und morgends einen kurzen Gang "um's Eck".
Für lange Spaziergänge war ich nach zwei Jahren wegen meiner Arthrose nicht mehr zu gebrauchen. Elias bekam "ein Hundefräulein" - eine Schülerin, die jeden Tag mit ihm eine Stunde läuft.
Er ist NICHT an feste Zeiten und Rituale gewöhnt, was die Sache sehr erleichtert.
Wenn die Schülerin also verhindert ist und Herrchen auch nicht zur Verfügung steht, ist Gassi-gehen nicht drin und wird ohne Theater akzeptiert.
Du merkst schon - Golden Retriever sind wirklich unkompliziert !
Kann Dir bei Deinen Überlegungen nur recht geben, bei unruhigen Kindern wird ein ruhiger und gelassener Hund sehr viel sinnvoller sein, als ein quirliger z.B: Jack-Russel
Ich finde es sehr gut, daß Du Dich vor Anschaffung eines Tieres so umfassend erkundigst !!!
Haben mit Elias nur die besten Erfahrungen gemacht - er ist eine große Bereicherung für alle Familienmitglieder !!!
Bin gespannt auf Eure Entscheidung......liebe Grüße - Heike
Also ich kann dir da denke ich ganz behilflich sein. Ich habe schon in Hundeschulen gearbeitet und etliche Hunde trainiert und kenn mich ganz gut mit dem ganzen Zeug drumrum aus. Leider habe ich gerade wenig Zeit, aber wenn es okay ist würde ich dir gern mal am WE (morgen, übermorgen) eine Liste mailen (dürfte etwas länger werden ) mit Hunden die ganz gut zu euch passen könnten.
Grundsätzlich nochmal was: "Ein Rottweiler ist ungeeignet, ein Golden Retriever geeignet." Einfach nur falsch. Ich kenne ca. 10 Goldis und die sind alle irgendwie nur tollpatschig und kapieren ewig nichts. Und Rottis sind auch nicht tendenziell agressiver als Goldis oder so. ;o) Das nur nebenbei.
Ich werde also am WE nach einer Rasse/Mix suchen, der das in etwa mitbringt von Natur aus:
Hutehünd
mittelgroß
lernbegierig
ruhig
eher geringerer Bedarf an Auslauf
wobei zu letzterem noch zu sagen ist, dass du dich teilweise mit nem Minihund fast kaputt rennst und der dich nach 5 Stunden Gassi ansieht wie "wars das schon mit Gassi" und mitetwegen eine Dogge dich nach einer halben Stunde anguckt wie "wann gehn wir wieder heim". Also so pauschalisieren lässt sich das nicht. Unsere Freunde haben einen sehr großen Hund der im Winter das Haus nicht verlässt, weil er nicht nass werden will. Der hat die Macke, dass er nie mit nassen Hunden spielt und wenn es 3 Tage hintereinander regnet, dann tut er alles um nicht Gassi zu müssen sondern geht nur in den Garten so schnell er kann pullern und wieder rein ins Haus. Während unser Hund gerade bei Sauwetter gerne rausgeht und bei Hitze total schlapp macht, 10 Schritte in den Wald, fertig. Und unser alter Hund, der ist bei Schnee immer raus in den Garten und hat sich einschein lassen bis man nur noch die Nase sah. Im Allgemeinen gibt es also was die Gassizeit angeht nur Hunde die wetterfühliger sind als andere, aber klein braucht weniger Gassi kann man so nicht sagen. ;o)
So. Jetzt muss ich schnell weg.
Liebe Grüße
Katha
PS: Wenn du das mit der Größe nur wegen dem Gassibedarf meintest schreibs bitte nochmal, weil dann würde durchaus auch eine größere Rasse in Betracht kommen.
Mein Mann wurde vor Jahren von einem Hund gebissen und hat "grundsätzlich" eher Angst vor Hunden. Bekannte von uns haben einen Golden Retriever, superlieb, den mag er, da hat er auch keine Angst. Welpen findet er auch ganz niedlich. Ich denke also, daß er die Angst nicht bei einem eigenen Hund haben wird. Er wird ihn ja selbst mit erziehen und aufwachsen sehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß das etwas ganz anderes ist, als wenn man einen fremden Hund nur mal kurz sieht.
Ich denke, die Größe bezieht sich auf den benötigten Auslauf. Ein Golden Retriever ist von der Größe her das Äußerste, auch weil wir ja im Kofferraum für den großen Zwillingswagen Platz brauchen. Also noch größer sollte der Hund nicht sein. Ganz kleine Hunde (Dackel-Größe) mag ich einfach nicht so gerne (so ein kleiner Hund hat auch meinen Mann gebissen, deshalb mag er sie auch nicht).
Ich denke, da wir nicht wirklich viel Ahnung haben, müssen wir uns auf Informationen von Menschen verlassen, die mehr Wissen.
Die Attribute stimmen soweit:
ruhig und auch sehr geduldig sollte der Hund sein
er sollte schnell begreifen und auch verspielt sein, aber nicht zu wild
wenn möglich, nicht so wahnsinnig langes fell haben
hütehund bezeichnet soweit ich weiß einen hund, der auch das "rudel" verteidigt und vor allem auch auf Jonas und Niklas aufpasst.
Beim Auslauf wäre ein Hund, der genügsam ist wohl genau das richtige. Zwar machen wir selbstverständlich auch Spaziergänge, wann immer es geht, aber so richtig lange geht es wegen der begrenzenten "Aufnahmekapazität" von Jonas nicht. Länger als 1 Stunde am Stück geht es gar nicht. 30 Minuten bekommen wir aber hin. Und weil ich die Kinder ja mitnehmen möchte, sollte der Hund auch nicht so groß sein, daß der Kinderwagen umfällt, wenn er mal dagegen läuft.
Falls es noch etwas gibt, auf das wir achten müssen, sagt es mir bitte. Ich bin wirklich offen für Anregungen.
Fragen hätte ich auch noch zum Kostenfaktor.
Ich muss dazu sagen, daß ich bei meiner Nager-Bande bisher keine Arztkosten gescheut habe, da ich der Meinung bin, wenn ich ein Tier halte, muss ich auch mit evtl. Folgekosten rechnen und vor allem dem Tier ja auch die Hilfe zukommen lassen. Nun würde ich auch gern wissen, ob sich die Hundesteuer z. B. nach der Größe des Hundes richtet, wie oft werden Hunde geimpft, wird eine Wurmkur regelmäßig gemacht?
@HeikeKK: Du hast einen "Anfalls-Hund"? Wer hat ihn denn ausgebildet? Wie teuer war die Anschaffung? Hat die Kasse etwas übernommen? Vielleicht käme so etwas ja auch für uns in Frage, wobei ich glaube, daß die Krankenkasse da eher sparen wird, weil Jonas so klein ist.
Ich möchte Euch allen für die Anregungen und Ratschläge und Informationen danken. Das ist wirklich eine große Hilfe. Wir wollen ja auch, daß der Hund sich bei uns wohlfühlt. Und wir werden ja doch ettliche Jahre mit ihm leben, da sollten wir uns schon vorher kümmern.
Liebe Grüße,
Michaela _________________ Michaela mit Niklas (gesund) und Jonas (shuntversorgter Hydrocephalus, West-Syndrom, Spastik, Anämie, cerebrale Zysten etc.) *29.06.2006
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