Verfasst am: 04.07.2007, 21:26 Titel: Epilepsie und Urlaub im Ausland?
wie macht ihr das im ausland? mir ist nicht ganz wohl ,aber ich kann doch nicht die ganze familie zum daheimbleiben verdonnern... die anderen kinder leiden eh schon unter unserem momentan permanenten kh-marathon max wird grad nochmals aufdosiert, der urlaub ist bald, die größeren anfälle kommen nach wie vor im 3-4 wochenrythmus... wir fahren nun schon vorsichtshalber nicht wieder nach kroatien sondern an die polnische ostsee.die deutsche seite ist finanztechnishc nicht drinn ich hoffe wir finden etwas grenznahes... ich hab einfach sch... ihn nicht aus dem status zu bekommen und im ausland hilflos zu ein... _________________ Liebe Grüße, Michaela
"Ja, ich lebe in meiner eigenen Welt. Das ist okay, da bin ich wer!"
wir werden, wenn überhaupt, nur wo hinfahren wo man deutsch spricht, aus angst das es dann ziemeliche probs gibt im fall des falles.
lg
rosi _________________ 5 Kinder geb. 90, 92, 94, 95, 01
2 Kinder haben diverse Probs wie Asperger, entwicklungsverzögerung, Hörverarbeitungsstörung und leichte Schwerhörigkeit, Epilepsie, visuelle + autitive Probs + mehr
hm ich überlege ein kurzen arztbrief ins polnische übersetzen zu lassen für den fall der fälle... ob das was bringt? _________________ Liebe Grüße, Michaela
"Ja, ich lebe in meiner eigenen Welt. Das ist okay, da bin ich wer!"
Wir würden auch niemals ins Ausland fahren Wir haben einen Wohnwagen in der Nähe einer Kinderneurologie gekauft.
Findest Du das Deine Familie leiden muß, nur weil ich nicht ins Ausland könnt ?? Deutschland ist doch auch sehr schön und man kann doch das beste aus der Situation machen, oder? Und es git auch günstige Ecken.
Wir haben us damit abgefunden so schnell nicht ins Ausland zu kommen. Die deutschen Ärzte verstehen manchmal ja nicht was ich ihnen erzählen will, wenn er wieder im im Stutus ist, wie soll das dann im Ausland sein ???
Nene... da verzichte ich lieber.....
Also den Brief übersetzen würde ich allemal, wenn ich fahren würde. und otfalltelefonnummern zu de behandelnden Ärzten....
Bin wohl sehr pingelig
Nichts desto trotz wüsche ich Euch das ncihts passiert und ihr eien schönen Urlab habenwerdet _________________ Zwillingsjungs *2004 Y: gesund E: Dravet-Syndrom
Ich traue mich auch nicht, mit René ins Ausland zu fahren. Er möchte gern mal ans warme Meer, aber ich hab viel zu viel Angst. Wenn er die Wärme nicht verträgt und kein KH in der Nähe und niemand der Deutsch spricht ....
Da laß ich das lieber.
Lieber fahre ich in ein Hotel mit Schwimmbad hier in Bayern. Und wegen den Preisen dann nur für eine Woche. Ist allemal entspannender als Fliegen oder stundenlange Autofahrten.
Euch wübsche ich, dass alles gut geht und ihr den Urlaub ohne Anfälle über die Bühne bringt.
Gute Erholung.
LG
Karin _________________ Karin (1957) + René (31.5.1991) ICP nach Sauerstoffmangel, Baby-BNS, seit 3 Jahren nicht einstellbare Epi, Rolli-Fahrer, Gallenblasen-OP 2003 mit Leber- und Bauspeicheldrüsenentzündung. Begeisterter Play-Station-Spieler und pubertierender Sonnyboy.
Hallo Michaela,
es kommt natürlich auf die Stärke der Epilepsie an. Wir fahren immer ins Ausland und bisher hatten wir noch nie Probleme, aber Max hat auch nur selten Anfälle. Ich muß halt im Flugzeug aufpassen, wenn er total übermüdet ist und total unruhig ist. Diazepan habe ich natürlich immer in der Handtasche.
Wir fliegen immer nach Mallorca, da das Klima dort Max seiner Hemi sehr gut tut. Ich habe vor dem letzten Urlaub unseren Arzt gefragt, ob er auf der Insel einen guten Neurologen wüßte, da wir noch ein Epi-Kind dabei hatten. Das könntest du aber auch machen, dass du mal fragst, ob dein Arzt eine gute Klinik etc. wüßte, wo ihr im Notfall hin könntet.
Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen und anfallfreien Urlaub.
LG
Barbara _________________ Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
Ich denke dies ist tatsächlich eine ganz schwierige und heickle Frage wo du hier ins Forum stellst. Ich selber würde allen empfehlen, auf Grund der gesundheitlich Verfassung und die Häufigkeit der Anfälle zu entscheiden ob man ins Ausland (wohin auch immer) fahren möchte. Ich verstehe dich auch sehr gut, dass du nicht möchtest, dass die ganze Familie deswegen auf den Urlaub (im Ausland) verzichten muss.
Hier in der Schweiz haben wir die Schweizerische Rettungsflugwacht (REGA) und wenn man da Mitglied ist, holen sie dich (egal wo) mit dem "Rettungsjet" zurück in die Schweiz. Gott sei dank mussten wir noch nie von dieser Dienstleistung gebrauch machen, jedoch seien sie super schnell und man würde auch gut betreut. Vielleicht könntest du mal abklären, ob es sowas bei euch auch gibt.
Notfallmedikamente würde ich auf jeden Fall mitnehmen und auch mehr als nur eine Dossierung. Desweiteren natürlich die normalen Medikament und auch zusätzliche, denn es geht mal schnell eine verloren oder so (benötigte Medis nicht in den Koffer). Ein aktueller Arztbericht ist auch sehr ratsam, jedoch sollte dieser in Englisch auch reichen, denn in Europa werden die Ärzte heutzutage zu einem grossen Teil Englisch sprechen.
Wir waren letztes Jahr ja im Ausland. Und Felix hat gekrampft. Hat gut geklappt mit Englisch kamen wir auch in Spanien super weiter. Und die Versorgung war sehr gut.
Ich würde den Brief in polnisch und englisch übersetzen lassen und mitnehmen. Ebenso die Notfallmedis.
Und denk mal über eine kur /REHA für euch nach..tut euch allen sicher sehr gut.
Danach geht es mit frischer Kraft weiter. _________________ LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
ich bin mit meiner nichte oft in holland! wenn sie dort einen anfall hat und wir einen rtw brauchen klappt es alles immer sehr gut entweder auf deutsch oder englisch
in spanien ist sie ab und an mit ihren eltern im urlaub klappt auch immer alles gut dort (sind aber auch auf einem campingplatz wo der vermieter fließend deutsche kann und immer alles übersetzt)
sonst gäb es ja noch österreich und schweiz sind beides deutschsprachige länder
lg
dana _________________ dana (28) mit nichte saskia (18) therapieresisten epilepsie, asperger autismus und schwerem asthma - auserdem habe ich noch vier wunderebare kinder: luke (6), lennox (5), feli (2) fieberkrämpfe (epilepsie), und fynn unser sternchen (*27.03.99 †20.12.06)
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