Verfasst am: 27.06.2007, 17:44 Titel: erhöhte Temperatur seit PEG
Hallo zusammen,
Benjamin hat Mitte April ne PEG bekommen. Eine Woche danach hat sich die Wunde entzündet (stark gerötet, genäßt, 39,5 Fieber, stationärer Aufenthalt mit Antibiose, insgesamt 3 Wochen 4 Verschiedene Antibiotika).
die Wunde sieht mittlerweile deutlich besser aus (diskret gerötet, näßt nicht mehr, Wundkanal schließt deutlich besser um die PEG ab), aber Benjamin hat weiterhin erhöhte Temperatur (zwischen 37,1 und 37,7° jeden Tag). Und seine normale Temperatur lag vorher bei 36,5 bis 36,9°.
jetzt habe ich von einer anderen Mutter gehört, daß das eine Abwehrreaktion des Körpers gegen den Fremdkörper ist, was ich mir gut vorstellen kann und mir auch schon so gedacht habe.
Kennt das noch jemand???? wenn ja, wie lange hat das gedauert?????
gibt es irgendetwas, was hilft????
lg,
Kerstin
PS Benjamin ist sonst fit, kein Husten, Schnupfen etc.
ich verbinde die Wunde weiterhin mit Urgotül silber, wenn ich das weglasse, ist die Wunde am nächsten Tag mehr gerötet, also ist da schon noch was aktiv!!! _________________ Kerstin (*1971) mit Benjamin (*12/03), Cerebralparese, Entwicklungsverzögerung, Mikrozephalie, Wahrnehmungsstörung, Dystrophie bei Eßstörung, Schlafstörung, posttraumatische Belastungsstörung, aber ein zufriedener, fröhlicher Kerl, PEG seit 4/07,
Hallo Kerstin,
ich habe zwar keine Ahnung von der PEG und was sonst noch dazu kommt, aber wegen der Temperatur würde ich mir eigentlich keine Sorgen machen. Mein großer Kevin, hatte früher immer eine Temperatur von 38,2 und die KÄ hat mir die Sorgen wirklich genommen, da man bei Kindern auch erst ab 38,5 von Fieber spechen kann.
Hast du nicht mal die Möglichkeit darüber mit eurem KA zu reden, vielleicht kann er was dazu sagen.
lg.
sandra _________________ Sandra (68), Uwe (´64), Kevin (´95) ADHS, Robin (´99) Microzephalie, Lissenzephalie, Dustin (´01) ADHS.
Wer nicht den Mut hat zu Träumen, hat auch keine Kraft zu Kämpfen.
der Normalbereich für Körpertemperatur ist bis 37,4°C. Ihr liegt also fast immer genau im Normbereich. Linn hat jeden Morgen eine höhere Temperatur "Bettwärme". Wir messen das nur eigentlich gar nicht mehr, weil es nichts ändert.
Habt Ihr denn vorher genau so oft gemessen wie jetzt? Und warum eigentlich messt Ihr so oft?
LG
Nellie _________________ Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus --> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
Hallo, Malte hat morgens erhöhte TEmperatur, seit er die PEJ hat. Also schon über zwei Jahre. Das ist auch Bettwäreme. Den Zusammenhang mit der PEJ sehe ich so: Jetzt kriegt er mehr Energie, kann also auch mehr aufheizen.
Vielleicht kriegt Dein Kind über die PEG jetzt auch einfach mehr Kalorien als vorher.
LG Vera _________________ Vera mit Malte, 05/03 - 05/09, V.a. Mitochondriopathie, Gehirnfehlbildungen, Tetraplegie, Epilepsie, PEJ, blind
und Bruder, 07/05
also Bettwärme ist es nur bedingt bei Benjamin, weil er nach dem Schlafen die niedrigste Temperatur hat und sie dann (schnell) wieder ansteigt.
und "wir messen so oft" (wobei wir jetzt schon wirklich weniger messen), weil die wunde ja wirklich lange richtig entzündet war, er Antibiotika genommen hat, stationär deswegen war etc. Wir haben halt gedacht, daß die Temperatur wieder normal wird, wenn die wunde besser wird, und es ist definitiv NICHT seine normale Temperatur.
unser KiA findet die Temperatur auch nicht normal. Er hat deswegen den Urin auf Harnwegsinfekt untersucht, war aber nicht auffällig.
lg,
Kerstin _________________ Kerstin (*1971) mit Benjamin (*12/03), Cerebralparese, Entwicklungsverzögerung, Mikrozephalie, Wahrnehmungsstörung, Dystrophie bei Eßstörung, Schlafstörung, posttraumatische Belastungsstörung, aber ein zufriedener, fröhlicher Kerl, PEG seit 4/07,
Hallo Kerstin!
Helfen kan ich dir zwar auch nicht wirklich, aber das was du mit der Abwehrreaktion sagst finde ich sehr interessant. Wäre auch vielleicht endlich mal eine schlüssige Erklärung für Nils´permanent hohe Temperatur. Er hat es auch schon lange, hat aber (noch) keine PEG, und wir finden auch nichts "Richtiges". Bei ihm bewegen sich die Werte so zwischen 37,8 und max 38,5. Er hat zwar sehr häufig Infekte, aber selbst wenn er scheinbar gesund ist, ist es so bei ihm. Allerdings ist er eben Allergiker und deshalb finde ich die Erklärung mit der körpereigenen Abwehr plausibel. Was wirklich dran ist - keine Ahnung. Aber unser Chefarzt sagt, solange er so munter ist und es nicht über 38,5 klettert ist es nicht so sehr besorgniserregend. Beobacht es, aber mache dich nicht verrückt. ich denke, du kennst dein Kind sehr genau und würdest merken, wenns ihm wirklich schlecht geht und die Temperatur ein Hinweis auf eine schwerere Erkrankung ist.
Liebe Grüße von Alex _________________ Alex (06/77) mit Finn (13.03.04) und Nils (8.12.05: renale multizystische Dysplasie, kompens. Hypertrophie; Urethrocelen, div. Nahrungsmittelallergien,FI, Neuroderm., Flexionskontraktur, hyperreagibles Bronchialsystem und uvm.) Bilder von uns
Hallo Alex,
verrückt mache ich mich auch nicht!!
aber ich hatte gehofft, daß hier jemand anderes ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
es hat halt die Konsequenz, daß er mehr Schlaf braucht (und damit auch seinen Mittagsschlaft). wenn die Temperatur normal wäre, würde ich versuchen seinen Rhythmus umzustellen (daß er ohne Mittagsschlaf auskommt, war auch schon mal so). Das wäre dann einfacher, wenn er ab August im Kiga ist.
naja, vielleicht wird es ja auch so langsam besser!!
lg,
Kerstin _________________ Kerstin (*1971) mit Benjamin (*12/03), Cerebralparese, Entwicklungsverzögerung, Mikrozephalie, Wahrnehmungsstörung, Dystrophie bei Eßstörung, Schlafstörung, posttraumatische Belastungsstörung, aber ein zufriedener, fröhlicher Kerl, PEG seit 4/07,
Hallo Kerstin!
Hm das mit dem Mittagsschlaf wäre prima! Zumal sie der Kiga ja sowieso schon schaffen wird. Finn geht auch ab September, schläft eigentlich Mittag nicht mehr, aber er wird auch nur drei bis vier Stunden hin gehen, dann kann er danach immer noch schlafen. Übrigens. Hab schon viele deiner threads bezüglich PEG ja oder nein nachgelesen. Nils ist ja auch so ein zartes KErlchen und will oft nicht essen....
Naja wünsche euch noch einen schönen Abend!
Liebe Grüße von Alex _________________ Alex (06/77) mit Finn (13.03.04) und Nils (8.12.05: renale multizystische Dysplasie, kompens. Hypertrophie; Urethrocelen, div. Nahrungsmittelallergien,FI, Neuroderm., Flexionskontraktur, hyperreagibles Bronchialsystem und uvm.) Bilder von uns
Hallo Kerstin,
Jann hatte anfangs auch starke Probleme als er die PEG bekam und es hat sehr lange gedauert bis wir das in Griff bekommen haben. Die Stelle um die PEG war sehr stark entzündet und es hat ewig gedauert bis wir die richtigen Hilfsmittel zur Wundversorgung für Jann gefunden haben. Auch er hatte dabei mit erhöhter Temperatur zu kämpfen. Er hatte immer schon eine erhöhte Grundtemperatur durch seinen gestörten Wärmehaushalt, normal so um die 37,5-37,8°C, aber w#ährend der Zeit halt noch höher. Und auch ich habe damalsd den Zusammenhang gesehen, denn er hatte ja dicke Entzündung. Bei Jann ist am Anfang ständig die Nahrung neben her gelaufen Der Magensaft hat ihm wieder die Haut verätzt und zum Schluß hatte die Stelle etwa den Durchmesser von 3,5cm. geändert hat es sich mit der Haut wie mit der Temperatur als wir dann endlich durch eine Stoma-Therapeutin die richtige Wundversorgung für Jann gefunden haben. Wir haben solange er die Entzündung hatte, mit Prontosan Wundspülungen 3x tägl. gemacht, dann etwas Comfeelsalbe aufgetragen und nur ne Sclitzkompresse aufgelegt. Das hat geholfen!!!
wegen KiGa und Mittagsschlaf.
In unserem Kiga wurden die Kinder nach dem Mittagessen alle hingelegt.
Manche schliefen, manche haben sich einfach nur etwas ausgeruht.
Frag doch mal im KiGa nach.
Anne _________________ DUM SPIRO SPERO
(solange ich atme, habe ich Hoffnung) CICERO
Benedict 06/99, Osteopathia striata, Z. n. Analatresie,neurogene Blasenentleerungsstörung, tracheotomiert, re. blind., Syndakt. beider Hände, Fibulaapplasie beidseits,Makrocephalie, Gaumenspalt u. e. mehr
Tochter A. 01/96, in der Grundschulzeit Absencen
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