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Flascherlgeben - zur Zeit eine reine Nervensache
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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 04.07.2007, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

@ Johann: ALso Neugeborene werden ja nicht nach der Uhrzeit gefüttert sondern nach Bedarf.
Heißt wann das Baby eine Flasche hat kannst du im ersten Jahr nicht planen.

Wie alt ist deine Tochter?

_________________
LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung

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connie
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BeitragVerfasst am: 04.07.2007, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, ich fürchte das läßt sich überhaupt nicht planen. Da wirst du wohl einfach abwarten müssen, und ausprobieren welcher Rhythmus am besten passt.
Die Essenszeiten (bzw. Fläschenzeiten) ändern sich im Laufe der Wochen und Monate ja auch!

Am besten ist natürlich, deine beiden Kleineren sind dann morgens schon satt, wenn der Große isst.
Ansonsten: In der "freien" Zeit einfach Essen für die größeren Kinder vorbereiten: z.B. auch mal belegte Brote oder Obstsalat oder ähnliches für den ärgsten Hunger.

Da müssen wohl alle Kinder ab und zu auch mal warten können. So ist das dann halt...

Gegen festen Stuhlgang hilft:

VIIIIIEEEEEL TRINKEN (ich weiß, das ist leichter gesagt als getan)

oder viel Joghurt, Kefir oder ähnliches essen/trinken. Birchermüsli (das mit den vorher eingeweichten Haferflocken) ist auch gut.

Im Notfall: Milchzucker (aber nur wenig! und selten!) geben.

Liebe Grüße,

Connie

_________________
Connie und Arne (08/2005), 27+1 SSW; IV-Blutungen III° bds.; HC, Shunt, PVL , Epilepsie, Tetraparese beinbetont linksbetont, läuft und spricht).
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 04.07.2007, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

nun ja, ein bisserl laesst es sich auch mit einem Baby planen, in dem man dem Baby eine Routine vorgibt, angepasst an den Rythmus des jeweiligen Baby's natuerlich. (!)

Aber auch das aendert sich mit der Zeit, denn nach einer Weile schlafen Baby's weniger. Ab ca. 6 Monaten schlafen die meisten Baby's nur noch zweimal am Tag, morgens und nachmittags, und ab ca. 12-14 Monaten dann nur noch einen Mittagsschlaf.

Solange die Babies sehr klein sind, gab ich ihnen folgende Routine: aufwachen - essen (stillen) - spielen - schlafen
Und dann wieder von vorne. Diese Routine erstreckte sich bei meinen Kindern durchschnittlich ueber 2.5 - 3.5 Stunden.
Gabriel war sogar ganz auf Rythmus, bei ihm waren es immer genau 3 Stunden, und so schlief er alle 2.5 Stunden fuer ca. 30 Minuten.

Ich weiss, viele Eltern finden es praktischer, wenn schon Baby's gleich mehrere Stunden schlafen, und dann laenger wach sind. Ich fand aber immer, dass mit diesem Rythmus meine Kleinen viel viel fitter sind und in der Zeit, in der sie wach waren, auch top drauf. Hab ich natuerlich auch nicht selbst erfunden. Gabriel war schon in dem Rythmus, als wir ihn endlich aus dem Krankenhaus heimholen konnten, und dann las ich dann darueber auch in einem sehr schlauen Buch.
Aber wie gesagt, mit ca. 6 Monaten war das vorbei, und es wurde nur noch zweimal am Tag geschlafen. War dann aber auch planbar.

Liebe Gruesse,
Birgit

_________________
Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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JohannaAbigail
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BeitragVerfasst am: 04.07.2007, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

hi AnjaH
meine tochter wird im dezember 2 jahre alt aber entwicklung ist schwer einzuschätzen manche sachen kann sie für ihr alter zb brabbeln und zb gegenstände runterschmeissen und zusehen erst jetzt Very Happy Very Happy
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jacky
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BeitragVerfasst am: 12.07.2007, 08:31    Titel: Re: Flascherlgeben - zur Zeit eine reine Nervensache Antworten mit Zitat

TanjaPipal hat folgendes geschrieben:

Warum nur, mag er das Flascherl nicht? kennt ihr das?

Hallo Tanja,
ich kenne dein Problem seeehrr gut. Julian hatte eigentlich auch gelernt wieder zu trinken nach der Sonde. Tja und dann gings plötzlich wieder bergab. Er hat furchtbare Problem und wir waren zum guten Schluss bei 15 - höchstens 45 ml pro Mahlzeit(im Kampf bis zu 1,5 Stunden, natürlich mit vieeel Pause. Je mehr ich ihn mit der Flsche "bedrängt" habe desto mehr hat er nachgelasssen. Übrigens Julian hatte auch eine Facialparese (zumindest sieht man nicht mehr wirklich im moment etwas davon). Auch seine linke Seite war betroffen. Jetzt hat er leider wieder die Sonde und ich überlege wenn ich das so bei Dir lese ob es vielleicht doch mit der Facialparese zu tun hat. Er macht die Zunge oft nicht mehr richtig flach in den Mund und hat sie angespitzt. Ich werde jetzt die Ärzte auch darauf noch ansprechen, die Facialparese hatte ich noch nicht als Grund im Kopf.
Das Flaschen geben war bei uns zum Schluss ein Teufelskreis. Wir haben es aus Verzweiflung immer wieder probiert, haben Julian Pausen gelassen so dass sich das Essen bis zu 1,5 Stunden gezogen hat. Danach war er völlig durch den Wind und hat bis zu 4 Stunden geschrien (wobei er das jetzt im Krnaknehaus auch noch bei der Sonde gemacht hat). Na ja auf jeden fall war er bis zu 4 Stunden wach, dann ist er einegschlafen und hatte ja nicht viel getrunken. Das Ergebnis war dass er natürlich bald wieder Hunger bekam(höchstens 1-2 Stunden Schlaf) und schnell wieder wach wurde usw usw - wie ein Teufelskreis
LG
Anja
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TanjaPipal
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BeitragVerfasst am: 12.07.2007, 08:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anja!

Also bei Niklas ist die Facialparese links sicher mitunter ein wichtiger Grund, daß ihm das trinken nicht leicht fällt. Das ist uns gleich gesagt worden. Er kompensiert sein Handicap indem er mit seiner Zunge den nicht ganz vorhandenen Mundschluß abdichtet.

Man sieht bei Niklas auch, daß er anders trinkt. Die Faciallparese sieht man bei ihm nur wenn er lacht oder weint - eben viel Mimik zeigt. Da ist die linke Gesichtshälfte viel weniger aktikv. Ich hoffe, das wird besser. Das ist dann Sache einer Logopädin. Sad

Im Moment kümmern wir uns mehr um die Physioterapie - und die Augen (Frühförderung). Das mit dem Trinken ist zwar noch immer nicht ok - aber zur Zeit ists wieder ETWAS BESSER. Kommt sicher auch auf uns an - so wie du gesagt hast, mehr druck - noch weniger Lust zu tirnken.

_________________
Mama Tanja (1978) und Papa Michael (1972) mit Sohn NIKLAS (02/2007)
schwere Hämophilie B, rechtsbetonte spastische Tetraparese, zentrale Facialisparese links, seit Nov. 2010 PEG/Button, cerebrale Sehstörung, Symptomatisch-fokale Epilepsie nach Gehirnblutung

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andrea2505
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BeitragVerfasst am: 12.07.2007, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

hallo tanja
also wenn du sagst das dein sohn fehlenden mundschluss hat und seine zunge sich komisch verbiegt, dann such dir bitte eine krankengymnastin die auch eine castillo morales ausbildung hat ( logopäden haben die auch, aber die sehen es eben nur auf den mund bezogen, während KGs es doch eher auf den gesamten körper bezogen sehen).
ich denke eine KG kann euch da gut weiterhelfen
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TanjaPipal
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BeitragVerfasst am: 13.07.2007, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

@andrea2505:
Ja ist mir klar, ein Logopäde würd da sicher etwas weiterkommen. Wir waren schon auf Rehab in Vogtareuth dort wurde Logo mittels Castillo gemacht. Sicher gut.
Aber zur Zeit ist nicht mehr Förderung drin. wir sind sowieso nur mehr unterwegs zu therapeuten und ärzten.
Und ich hab das gefühl, daß Niklas saugen kann. Ich glaub eher, ihm schmeckts nicht so - es ist ihm nicht wichtig, er mag grad nicht ... etc.
Manchmal trinkt er sehr zügig. Dann wieder nicht.
Eine Physioterapeutin haben wir auch. Und die Frühförderung. Die beschäftigen sich aber mit anderen Sachen.
Ich hab heute angefangen, Frühkarotten zu geben. Das hat Niklas scheinbar besser geschmeckt. Laughing Ich bleib auf jeden Fall dran.
Und unsere Kinderärztin sehen wir ja auch 2 x die Woche. Und die steht uns da auch bei seite. Wollt nur andere Elternmeinungen hören.

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