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Schreianfall in der Nacht
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Beate Marianne
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Anmeldedatum: 16.09.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Geldern

BeitragVerfasst am: 02.10.2007, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katha,
wenn ich das so lese, könnte es meine eigene Tochter sein.
Antonia hat auch geschrien, so etwas habe ich noch nie gehört.
Unmenschlich, nicht zu beschreiben. Mit weit aufgerissenen Augen,
einem irren Blick der ständig hin und her ging, so als fühlte sie
sich bedroht. Ihr Herz schlug wie verrückt, und ich dachte mein
Kind dreht durch. Diagnose: Nachtschreck. Mittlerweile geht es
uns besser, angefangen hat es in einer Vollmondnacht.
Eine Therapie gibt es nicht, es hört irgendwann wieder auf.
Gruß
Beate
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Mariposa
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Beiträge: 1445
Wohnort: Höchst bei Bregenz/Vorlbg./Österr.

BeitragVerfasst am: 04.10.2007, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
bei Louisa sind solche Schreianfälle definitiv mit Schmerzen verbunden.....komplzierter fokaler Anfall.
Alles Gute
Martina

_________________
Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
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kerstinm
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Beiträge: 836
Wohnort: Bad Camberg

BeitragVerfasst am: 04.10.2007, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe auch eine epilepsiekranke Tochter. Ich kann nur bestätigen das Krampfanfälle nicht mit Zuckungen oder Starre einhergehen müssen, dafür aber auch gerne mit Schreien oder Weinen.

Eine andere Tochter hatte häufiger den sog. Nachtschreck (letztendlich auch eine für eine kurze Zeit auftretende Veränderung im EEG). Typisch für den Nachtschreck ist, dass er in der 1. Tiefschlafphase (also ca. 30 min bis 2 h nach dem abendlichen Einschlafen) auftritt. Kaum mal in der 2. Nachthälfte. Der Nachtschreck dauerd auch zumeist nicht so lange und schon gar nicht in Serie. Die Kinder schlafen danach ruhig weiter, können sich am nächsten Morgen an Nichts erinnern und sind in keiner Weise beeinträchtigt.

Grüße

Kerstin
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maximama
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Beiträge: 2889
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BeitragVerfasst am: 04.10.2007, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Max hatte auch alle paar Monate diese Schrei-Anfälle. Bei ihm waren sie immer in der Aufwachphase, speziell wenn er übermütet im Auto eingeschlafen war. Zuerst wollte kein Arzt es als Epi-Anfall sehen, aber die shap waves hat Max auch in allen Schlaf-EEGs und durch die Medis ist es auch besser geworden, bzw. seit Max die kompi Keppra Petnidansaft bekommt, hat er keinen mehr gehabt *dreimalaufholzklopf*.

LG
Barbara

_________________
Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
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Susanne 70
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BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
auch wir kennen solche Schreiattacken, bei uns kamen aber auch noch Husten und Würgen dazu. Anfangs haben wir sogar mal den Notarzt gerufen, da wir dachten es wäre ein Kruppanfall,wobei auch der Notarzt diese Diagnose stellt.

Erst später stellte sich heraus, daß das Jonas nächtliche Anfälle sind. Diese Episoden kamen nur alle paar Wochen und unser Neurologe war sich nicht sicher, ob es wirklich Anfälle sind. Mitterweile hat er uns bestätigt, daß es Anfälle sind.

Sobald auch die Wirkung unserer Antiepileptika wieder nachließ, hatten wir wieder dieses Schreien mit Husten und Würgen und unsere Kind hat davon garnichts mitbekommen.

LG

Susanne

_________________
Susanne mit Jonas 11/99 Epilepsie, Sprachstörung, auditive und visuelle Wahrnehungsstörungen, Verdacht auf KISS und 2 Brüder ( 11/97 u. 04/01 )
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