Ehrlich gesagt, habe ich so kaum Unterstützung von meinem Mann. Wenn ich mal jemanden brauch für den Großen, ist das ganz selten sein Papa, der auf ihn aufpasst. Unterstützung von der Familie hab ich auf jeden Fall und auch meine Freunde sind für mich da. Aber den Großteil bin trotzdem ich mit den Kinder allein. Ich habe Angst, dass ich Max zwecks seiner Behinderung einfach nicht gerecht werden kann. Er bräuchte soviel Förderung und ich schaff es jetzt schon kaum. _________________ Paul 11.07.2004 gesund, Max geb. 13.01.2006 Phelan-McDermid-Syndrom läuft seit 23.05.2008, spricht nicht, geistige Entwicklung ca. 1,5 Jahre
Ich denke, du solltest dir erst mal in deiner Gefühlswelt Klarheit schaffen. Warum willst du dich trennen, was verbindet euch noch, was sollte sich ändern und was wärest DU bereit dafür zu tun?
Können euch Aussenstehende helfen? ( Paartherapie, mederiertes Gespräch, etc.)
Wenn ihr keinen gemeinsamen Weg mehr findet, ist eine Trennung das sinnvollste. Dieser schritt muss aber wohl überlegt sein ... Wenn du keinen gemeinamen Nenner mehr findest, wirst du es auch alleine schaffen!
LG
Doreen _________________ Charlotte, 16.08.2000, ehem. Frühchen 31.SSW und Friederike, 15.07.2004. extrem. Frühgeb. in der 24.SSW (720g., 33 cm), nach Hirnmittellinienzyste HC, shuntversorgt , entwicklungsverz., sehbehindert, Minderwuchs, Balkenagenesie Meine Galerie
Ich war schon 2 mal alleinerziehend....einmal mit 2 Kids, einmal mit 4 Kids.......und es klappte suuuuper!
Allerdings war halt kein krankes Kind bei.
Jetzt wo Kimberly noch dazu kam bin ich unter der Woche "Strohwitwe".....mein Mann kommt nur am WE heim.
Klar, ich packs prima alleine.....aber manchmal ist es schon recht nervig.
Ich bin damals auch Bequemlichkeit mit meinem 2.Mann zusammen geblieben, obwohl er anfing 2gleisig zu fahren.....hatte auch angst mich zu trennen.
aber irgendwann kam der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte, und ich machte den grossen Schritt. _________________ Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
Ich bin auch seit Anfang mit Dominik alleine und es klappt recht gut. Als Unterstützung habe ich natürlich auch meine Mutter.
Seit 4 Wochen habe ich nun auch noch meine Nichte (8), da mein Bruder und meine Schwägerin arbeiten gehen. Aber ich muss sagen auch das klappt super. Denn so hat Dominik jetzt eine große Schwester und ich doch auch eine kleine Entlastung. Du darfst auch keinen Fall Dir jeden Tag einreden wie schlecht es Dir ohne Partner geht. Denn ein Partner der nicht hinter Dir steht ist auch nix.
Klar... ist bestimmt vieles einfacher wenn man einen Partner hat.
Ich z.B. sollte am Montag zum Elternabend und bin nun seit 2 Wochen auf der suche nach einer Verhinderungspflege. Die junge Frau die sonst immer kommt hat seit kurzem einen Freund und ist wohl jetzt auch mit dem zusammen gezogen und nun reagiert sie nichtmehr auf meine SMS´s. Auch x-Anrufe beim FED waren bisher ohne Erfolg. Sodaß wohl am Ende wieder meine Mutter herhalten muss.
Gruss Claudi _________________ lg claudi
Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen,
sondern möglich machen (Antoine de Saint Exepury)
Liebe Amelie!
Ich bin alleinerziehend mit zwei Kleinkindern. Finn ist jetzt drei Jahre geworden, Nils ist eineinhalb und eben nicht "ganz" gesund. "Nebenbei" gehe ich noch Vollzeit arbeiten. Es geht alles, wenn man es nur wil. Mein nunmehr Exmann hat mich mit der Aussicht auf ein krankes Kind nach zehn Jahren Beziehung kurz vor der Geburt verlassen. Kämpfe um deine Beziehung, aber wenn dich nichts mehr hält: Besser alleine, als allein zu zweit...
Lg von Alex _________________ Alex (06/77) mit Finn (13.03.04) und Nils (8.12.05: renale multizystische Dysplasie, kompens. Hypertrophie; Urethrocelen, div. Nahrungsmittelallergien,FI, Neuroderm., Flexionskontraktur, hyperreagibles Bronchialsystem und uvm.) Bilder von uns
Vielen lieben Dank für eure Antworten. Ich fahr jetzt erstmal für 3 Wochen auf Kur und da hab ich jede Menge Zeit mal über alles nachzudenken.
LG Amelie _________________ Paul 11.07.2004 gesund, Max geb. 13.01.2006 Phelan-McDermid-Syndrom läuft seit 23.05.2008, spricht nicht, geistige Entwicklung ca. 1,5 Jahre
auch ich bin seit 2003 alleinerziehend, da war Jonathan 6 Jahre alt.
Ich habe es mir auch ganz lange überlegt, ob ich diesen Schritt wagen soll.
Ich habe ihn gewagt und habe ihn nie bereut.
Ich bin dann umgezogen, weit weg von der alten Heimat und habe mir hier in München alles neu aufgebaut,
habe mir mit dem FED ein kleines Netzwerk aufgebaut, dass ich heute soviel Kontakt zu jungen Mädchen und einem Schüler habe, dass ich mir Hilfe holen kann, und im Rahmen der Verhinderungspflege und der Pflegeergänzungsleistung dieses abdecken kann.
Ich habe beim Wohnungsamt einen Wohngeldantrag gestellt und bekomme einen Mietzuschauss.
Daneben bekomme ich den Unterhalt vom Vater und das Pflegegeld.
Ich gehe den halben Tag arbeiten.
Ich lebe bescheiden aber gut, und bis auf den Mietzuschuss unabhängig von den Ämtern.
Gut - ich habe dann Jonathan in ein Internat gegeben. Es war Zufall.
Zuerst waren wir hier aber ohne Internat jeden Tag zusammen, als er noch in den Heilpädagogischen Kindergarten ging. Das war eine harte Zeit, und an den Abenden war eben nix mit Weggehen.
Jetzt könnte ich weggehen, mache ich hin und wieder auch einmal, aber ich mag eigentlich gar nicht immer so recht dieses tun.
Ich kann Jonathan nicht einfach alle 2 Wochenenden zu seinem Vater geben,
somit habe ich Jonathan jedes Wochenende hier in meiner Wohnung, an 9 Wochen Ferien ist Jonathan auch hier bei mir und eben immer wenn etwas zu machen ist. Ich habe keine Verwandten hier in München und sonst auch niemanden der mal schnell einspringen kann.
Alle Arzttermine besuche ich mit dem Kind. Hin und wieder geht jemand mal vom Internat mit, wenn es um schwierige Termine geht.
Ich denke, wenn man sich ein entsprechendes Netzwerk aufbaut,
dann kann man das alleine schaffen, ohne sich zu überfordern.
Aber man muss eben ein zuverlässiges Netzwerk haben.
Ich wünsche Dir jetzt erstmal 3 schöne Wochen in der Kur. Da ist ja auch Zeit zum Nachdenken gegeben und sicher gibt es auch Möglichkeiten mit anderen Frauen ins Gespräch zu kommen oder mit Personen von der Kurklinik.
Ich kann Dich nur ermutigen es zu beginnen - es geht.
Leicht wird es nicht und es wird eine Menge Täler geben - aber wenn man erstmal spürt wie gut es einem von der Seele dann her geht, dann geht es auch weiter vorwärts.
Und am Ende gibt es uns ja hier noch - ganz viele alleinerziehende sind ja hier im Forum.
Komme gut wieder von der Kur zurück,
lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Liebe Amelie,
wahrscheinlich bist du schon irgendwo zur Kur! Ich hoffe, sie tut/tat dir gut!
Wollte nur sagen: Man/Frau wächst mit ihren Aufgaben!
Ich weiß, wovon ich spreche.
Guten Start dann wieder im Alltag!
Liebe Grüße von der Nordsee - Yvonne _________________ Yvonne68 mit Marius 11/96;
Fortschreitende periphere Neuropathie und dadurch bedingte neurogene Muskelatrophie (Muskelschwund); Achillessehnverlängerung rechts Okt/07
Ein Tropfen Hilfe ist besser als ein Ozean voll Sympathie!
ich bin auch seit 1,5 Jahren alleinerziehend. Und ich muß sagen ich komm allein besser zurecht wie mit nem Mann, der mit der Situation nicht klar kommt. Es klappt und Du wirst sehen du wirst Hilfe bekommen, wenn Du Sie Dir suchst.
LG Sandra _________________ Sandra (38) und Niklas (11), MPS II und CSWS Syndrom
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