ich würde mal sagen, ich koche gesund, zumindest biete ich zu jeder Mahlzeit frisches Gemüse, Kartoffeln, Reis oder Dinkelnudeln an. Fleisch hält sich in Grenzen, 1 x wöchentlich gibt es Fisch. Getränke viel Wasser mit sehr wenig Apfelsaft oder Tee. Zwischenmahlzeiten sind bei uns eigentlich viel Obst. Süßigkeiten immer nur in Maßen und nur dann, wenn Jan auch bereit ist, dazu einen Apfel oder eine Banane zu essen. Jan ißt sehr gerne Salami und Nutella, beides gibt es jetzt nur noch jeweils 1 x die Woche am Wochenende, ansonsten gibt es als Auflage nur mageren Aufschnitt oder Marmelade, die aber eher selten. Ach ja, zwischendurch gibt es auch schon mal einen Quark.
Abweichend davon sind leider die wenigen Tage bei seinem Vater, der es sich gerne einfach macht und dann zu Mc Donald geht oder ähnliches und ihn auch Süßigkeiten essen lässt. Finde ich natürlich weniger schön, aber man kann mit ihm einfach nicht vernünftig reden. _________________ Liebe Grüße
Ulrike
mit Jan Philip (02/99), psychomotorische Entwicklungsstörung, auditive Wahrnehmungsstörung (GdB 80, G, B und H)
entschuldige, wenn ich mich nochmals "einmische", aber darf ich die Frage stellen, wie "schwer" Jan bezogen auf seine Körpergröße denn ist (ich hab selbst 'ne Essstörung und kann mir mit einer reinen KG-Angabe gar nichts vorstellen ...)? Auf dem Foto sieht er doch "normalgewichtig" aus und Deine Essenvorgabe halte ich auch für "ausgewogen und gesund" (ist er vielleicht "erblich" vorbelastet)?
Hintergrund ist, dass ich mit der Aussage des Kinderarztes nicht viel anfangen kann. Klar, für "Leistungssport" ist ein "Rettungsring" nicht gerade förderlich. Allerdings würde ich auch nicht sagen, dass Fußballvereine mit Kindern auch "Leistungssport" betreiben. Mein Mann hatte früher die "Kleinen" trainiert und da wurde eigentlich immer eher Wert auf "Entwicklung Teamgeist" und "Spaß am Fußball" gelegt. Zumeist mußte mein Mann den Kindern nach jeder Halbzeit nochmal sagen, dass sie jetzt auf das andere Tor kicken müssen...
Und damals haben wir auch ein dickes Kind dabei, dass den anderen in nichts nachgestanden hat. Im Gegenteil, wenn der losgerast ist, sind alle der gegnerischen Mannschaft "freiwillig" zur Seite gesprungen (sorry).
Was ich sagen will: Schau doch einfach mal nach, ob es nicht "Schnuppertrainings" gibt und versucht es einfach. Dass er die "Leistung körperlich" nicht schaffen kann, glaube ich nicht und würde es ihn probieren lassen (gesundheitliche Schäden dürften meines Erachtens nicht zu erwarten sein, denn so "hart" wird mit den Kindern doch gar nicht trainiert; oder was genau "befürchtet" der Kinderarzt??). Wenn es Spaß macht ok, wenn nicht, war es zumindest den Versuch (auch aufgrund der möglichen "Beleiterscheinungen", wie neue Freunde, etc.) wert.
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