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Hemiparese durch Infarkt?
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claudia christiane
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BeitragVerfasst am: 10.06.2007, 13:40    Titel: Hemiparese durch Infarkt? Antworten mit Zitat

hallo ihr lieben experten,
meinem sohn bekam die Hemiparese rechts wohl durch sauerstoffmangel bei der geburt.
dennoch wollen wir den infarkt im gehirn ausschließen.
- was gibt es da für untersuchungen?
- welche sind sinnvoll ?
- wo läßt man die untersuchungen am besten machen?
- wo habt ihr gute bzw. schlechte erfahrungen gemacht?

beim kinderkardiologen waren wir schon. er hat eine aortenklappeninsuffizenz 1. grades festgestellt und einen zusammenhang des herzens mit der Hemiparese ausgeschlossen.

schon jetzt vielen dank für die infos
claudia aus der schönsten stadt: potsdam (berlin liegt bei potsdam;-)

_________________
paul (2005) mit hydrozephalus internus, platt-, senk- und spitzfuß, hüftdysplasie, entwicklungsverzögert, sprachverzögert, hemiparetische diplegie.
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connyp
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BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,
zum Ausschluß eines Hirninfarktes stehen vor allem 2 Methoden zur Verfügung: MRT und CT. Dem MRT(MAgnetresonanzthomographie) ist zumeist der Vorzug zu geben, da es hier zu keiner Belastung mit Röntgenstrahlen kommt. Bei meiner Tochter wurde zumeist das MRT in der Charitée Standort Virchow gemacht-war eigentlich immer ganz ok.

Beste Grüße
Conny

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Conny(33),Gesine(13.12.1998),Telse(10.09.1997)Sb,ACM II,Belastungsosteoporose,Hydroceph.,thorak.Querschnitt,Lernbeh.; neue wege entstehen, weil man sie geht
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claudia christiane
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BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

hallo conny,
hab ich wohl vergessen zu schreiben: es gibt da einen befund vom MRT und dieser sagt sauerstoffmangel und der nächste betrachter der bilder sagt, es kann gar keiner sauerstoffmangel sein. es muß ein infarkt gewesen sein.
liebe grüße
claudia

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AnjaD
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BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Claudia!

Ich kenne es auch nur so, dass anhand der MRT-Bilder genau festgestellt werden kann, ob es ein Infarkt war oder etwas "anderes". Wie alt sind denn die MRT-Bilder? Vielleicht "alt genug" um auf neuen zu bestehen? Und wer hat die Bilder beurteilt? Radiologe? Anderer Spezialist? Gibt es vielleicht in Berlin einen Spezialisten, der das eindeutig feststellen könnte?

GLG Anja

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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel

Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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claudia christiane
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BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

ihr lieben,
wie sind denn die intervalle in der regel für MRT´s?

was die frage der befund auswertenden personen angeht,
so sind es für 1. meinung:
der chefarzt, oberarzt und der assi der abteilung kinderklinik wo das MRT gemacht wurde.
die 2. meinung (damit der widerspruch zur 1. meinung) stammt von einer neurologin, welche den ganzen tag nix anderes macht außer MRT auswertungen zu schreiben.

es muß doch noch mehr möglichkeiten geben, außer die MRT aufnahmen! kann man nicht div. bluttest´s machen?
grüße
claudia

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Petra 1105
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BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

mein Sohn Finn hat auch eine Hemiparese rechts. Die Ursache kann aber nicht mehr festgestellt werden. Er ist jetzt 13 Monate alt.

Wir haben auch ein MRT machen lassen, danach wurde uns mitgeteilt, das es sich um eine alte Blutung handelt. Die entweder noch im Mutterleib oder unter der Geburt zustande gekommen ist.

Hier im Klinikum in Aachen wurden noch sehr ausführliche Blutuntersuchungen gemacht, damit auszuschließen ist, das nochmals eine Blutung durch Gerinungsstörung oder sonstiger medizinischer Ursachen auftreten kann.
Bei uns waren die Blutwerte alle in Ordnung so das man nicht davon ausgehen kann, das nochmals eine Blutung auftritt.

Hoffe ich konnte dir ein wenig damit helfen.

Liebe Grüße aus Aachen
Petra

P.S. Hätte da nochmal eine Frage wie macht sich denn dein kleiner Schatz, nimmt er seine rechte Hand und welche Therapien macht ihr. Ganz viele Fragen, aber ich bin immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten um meinen Zwerg zu fördern.
Wäre schön von Dir zu hören.
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claudia christiane
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BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

liebe Petra,
mein kleiner macht sich sssseeeehr gut!
er bekommt in der woche (wohl die meiste therapie deutschlandweit, wenn man hier im forum vergleicht- dafür ist er auch in beeester verfassung): 1x frühförderung, 2x schwimmen (KG in BB), 1x ostheopatie (MT) und 2x ergo/bobath von einer person mit der ausbildung für kinder. dies ist qualitativ die beste sache inkl. des schwimmen.

"ich" könnte auf alles verzichten nur nicht auf schwimmen und ergotherapie/ bobath.
wenn du ne frage hast, liebe petra - stelle sie gerne an mich , du mußt nicht das gleiche durchmachen um dir alles zu erlesen und/oder erkämpfen. die zeit kannst du deinem kind geben und ich helfe dir gerne.

----------------------------------------
zu meiner frage:

also, es gibt eine blutuntersuchung! wie heißt diese? gibt es nicht noch mehr möglichkeiten? bei einem schlaganfall macht man doch zig untersuchungen und bei einem infarkt "nur eine" blutuntersuchung? leute das kann doch nicht sein.

entweder "wir" sind zu dumm um auf noch mehr untersuchungen zubestehen (aus unkenntnis?) bzw. man gibt auf - glaubt nicht der ursache auf den grund gehen zu können. dies ist falsch- denn ein infarkt bzw. eine blutung kann, wenn man nichts dagegen (bzw.die ursache gefunden hat) tut jederzeit wiederkommen. ..... wie das aussieht kann sich jeder vorstellen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

das alles kanns doch nicht sein! ich will für meinen sohn wissen ob es ein infarkt war und ob man dem irgendwie vorbeugen kann. zbsp. in dem man blutverdünendes mittelchen einsetzt oder eben auch was anderes.

gibt mir doch bitte mehr infos!!!!
danke
claudia

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xxxElisabethxxx
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Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 02:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,

um zu sehen, ob Paul einen Schlaganfall oder einen Sauerstoffmangel bei Geburt hatte, das MRT auf jeden Fall Mittel der Wahl, da reichen aber auch ältere Bilder. Man kann anhand der Verteilung der Schädigung und anderen Dingen erkennen, was da los war. Außerdem gibt natürlich auch der Geburtsverlauf etc Hinweise. und es wäre wichtig, zu wissen, ob in eurer Familie jemand Blutgerinnungsstörungen hat.
Ich kann gut verstehen, dass Du für Paul nichts ungeklärt lassen willst, aber mach dich nicht verrückt!

Eine "Blutuntersuchung", um bei euch einen Schlaganfall von einem Sauerstoffmangel bei Geburt zu unterscheiden, gibt es als solche nicht.
Ganz kurz vorneweg, da ich glaube, dass hier ein bissl Begriffsverwirrung herrscht: Ein Schlaganfall (=Hirninfarkt) kann sowohl durch einen Gefäßverschluss (häufigste Ursache) als auch durch eine Blutung ins Gehirn verursacht werden.

Wenn man anhand des MRT von einem Schlaganfall (der Sauerstoffmangel bei Geburt ist allerdings die weitaus häufigere Ursache) als Ursache ausgeht, wird man sich daher überlegen, warum es dazu kam. Und da manche Schlaganfälle durch Störungen der Blutgerinnung (und zwar sowohl "zu viel" Gerinnung als auch "zu wenig" GErinnung) entstehen, würde man dann gucken, ob bei Paul die Blutplättchen richtig funktionieren, ober er von den für die Blutgerinnung nötigen Eiweißen genug funktionsfähige hat und aber auch, ob bei den gerinnungshemmenden/begrenzenden körpereigenen Stoffen alles in Ordnung ist.
Vereinfacht gesagt lässt man das Blut zunächst "im Reagenzglas" gerinnen und stoppt die Zeit. Zeigen sich hier Auffälligkeiten(es gibt mehrere Tests, für verschiedene Teile der Blutgerinnung), dann geht man mehr ins Detail, um zu gucken, wo es hängt.
Die Basisuntersuchungen zur Blutgerinnung kann jedes Labor durchführen, erst wenn da ein Verdacht besteht, ist es sinnvoll, alles haarklein auseinanderzubauen.

Hoffe, das war verständlich! Ansonsten: Nachfragen!


LG

Elisabeth
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connyp
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Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claudia,
hätte da doch noch eine Frage:wann ist es zu dem Infarktgeschehen gekommen und ist Dein Kleener zum regulären Geburtstermin auf die Welt gekommen?
Hm, was mir sonst noch durch den Kopf geht und was ich doch schreiben möchte ist auch eine Frage: was genau möchtest Du mit der Klärung erreichen? Geht es dabei um Ausschluss wiederkehrender Ereignisse?
Vielleicht ist das ja auch eine total blöde Frage. Die kommt mir in den Sinn, weil ich bei meiner Kleenen auch ganz lange nach allen mögl.Ursachen gesucht habe. Teilweise erfolgreich, teilweise nicht. Und wirklich Sinn hatte die Suche wohl nur da, wo es dann auch Konsequenzen aus dem Befund gab. Die anderen "Suchen"waren im Nachgang betrachtet oft aus eigener Hilflosigkeit, um nicht untätig manchen Geschehnissen einfach zuzusehen und sich ausgeliefert zu fühlen Rolling Eyes

Auf jeden Fall noch liebe Grüße
Conny

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AnjaD
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Wohnort: mitten im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Claudia!

Für die Blutuntersuchungen wendest Du Dich am besten an einen Hämatologen. Wir selbst schwören auf die Praxis Trobisch / Rott in Duisburg, ist aber wohl ein bißchen weit weg für Euch.... Wink Klar, kann man da feststellen, ob eine Störung der Blutgerinnung die Ursache war. Aber wenn dem nicht so ist, kann es ja noch andere Ursachen geben, die man damit eben wieder nicht feststellen kann....

Bei uns wurden Blutgerinnungsstörungen gefunden, nicht nur bei Louisa sondern auch bei mir und 2 meiner anderen Kinder, das läßt sich auch noch weiter durch die Familie zurückverfolgen und hat natürlch auch Konsequenzen für alle Betroffenen (bestimmte Medikamente dürfen nciht genommen werden, bei OP´s muß man mehr aufpassen etc..).

GLG Anja

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Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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