Verfasst am: 01.06.2007, 11:53 Titel: Wo bekommt man ungiftige, weiche Knete?
Hallo,
ich würde unserem Phil gerne ungiftige, weiche Knete zum Spielen anbieten.
ungiftig (falls er mal was runterschluckt), weich (weil er hypoton ist), na ja also nicht zu weich , hm also mittel, dass man noch gut kneten kann.
Hat jemand einen Tipp/Bezugsquelle?
LG
Britta _________________ Britta mit Phil 11/2004(hypoton,motorisch und mental verzögert)Autismusspektrumstörung
Abgeschlossene "Helmtherapie"(cranio-orthese) , und Luca 08/99 (hb)
Wie wäre es, wenn du die Knete selber machst? Ganz einfach und recht lange wiederverwendbar. Und die kannst du sogar schön bunt machen.
hier also das Rezept:
400 g Mehl
100 g Salz
172 Liter Wasser
13 EL Öl
evt. Lebensmittelfarbe
du nimmst das Wasser und kochst es. Dann ab in eine Schüssel damit und die 13 EL Öl zufügen. Darunter rührst du dann die 100 g Salz und knetest dann die 400 g Mehl unter. (vo5rsicht ist noch heiss)
Und zum Schluss färbst du entweder alles in einem Tom oder machst kleine Protionen und färbst es verschieden. Mit Lebensmittelfarbe.
Die Knete in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Wenn ihr das nächste Mal kneten wollt, einfach, wenn nötig noch etwas Mehl vorher unterkneten. Denn nach und nach wird die Knete "flüssig". also nicht direkt flüssig, aber naja, das wirst du shcon merken
Uns macht es total spass mit dieser Knete zu kneten. Sie ist von der Konsistenz wie die teure softknete. und ungiftig ist sie auch. Wenn auch sehr ecklig im Geschmack
Falls ihr sie ausprobiert, würde ich mich über eine kleine rückmeldung freuen.
Liebe Grüsse und viel spass beim Kneten
Anne und Familie _________________ MWS
Hallo,
ich wollte nur kurz sagen, dass die selbstgemachte Knete eben nicht ungiftg ist! Der giftige Anteil in der Knete ist das Salz, ich arbeite ja im Giftnotruf und wir haben immer wieder Vergiftungsfälle mit selbstgemachter Knete.
Ich bin ja eigentlich immer fürs Selbermachen, aber in dem Fall würde ich gekaufte Knete vorziehen.
Liebe Grüße
Friederike _________________ Friederike (*1978) SMA II, Berlin
Hallo,
ja mit dem Salz bin ich auch skeptisch. Habe mal von einem Fall gehört, da hat eine Mutter beim Puddingkochen salz und Zucker verwechselt und das Kind gezwungen den Pudding zu essen, weil sie dachte es ist bockig. So viel ich weiß, ist das Kind daran gestorben, weil das Salz dem Körper extrem die Flüssigkeit entzieht. - Aber dazu weiß
Friederike bestimmt mehr zu berichten.
Danke aber für die Tipps, wenn man sicher sein kann, dass die Kinder die Knete nicht essen bzw. dabei ist, gehts ja vielleicht auch damit.
LG
Britta _________________ Britta mit Phil 11/2004(hypoton,motorisch und mental verzögert)Autismusspektrumstörung
Abgeschlossene "Helmtherapie"(cranio-orthese) , und Luca 08/99 (hb)
Hallo Ines,
für ein Kleinkind ist ein halber Teelöffel Salz schon eine potentiell bedrohliche Menge, da die Aufnahme von viel Salz zu gefährlichen Verschiebungen bei den Blutsalzen fühen kann. In vielen Knete-Rezepten ist viel Salz enthalten, so dass duch das Essen der Knete relativ schnell gefährliche Mengen Salz aufgenommen werden können.
Und gerade sehr kleine Kinder, deren Geschmackssinn noch nicht so gut ist, ud entwicklungsverzögerte Kinder lassen sich duch den schlechten Geschmack nicht unbedingt abschrecken.
Friederike _________________ Friederike (*1978) SMA II, Berlin
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