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Hilfe, ich habe einen Tennisarm!
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Inselheike
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BeitragVerfasst am: 16.05.2007, 10:07    Titel: Hilfe, ich habe einen Tennisarm! Antworten mit Zitat

Moin!
Jetzt hat es mich erwischt. Ich habe einen Tennisarm! Links! (dabei bin ich Rechtshänder und spiele gar kein Tennis. Ha! Ha! Ha!)
Mein Arzt hat mir dann lang und breit erklärt, was das ist, aber das man da eigentlich nichts machen kann. Auf mein Drängen hin (Irgendwas muß man doch tun können, schließlich tut das ganze verdammt weh) hat er mir eine Bandage verschrieben, die ich nun seit einer Woche jeden Tag trage. Leider habe ich den Eindruck, das die Schmerzen dadurch eher schlimmer werden.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit einem Tennisarm? Ich kann mir nicht vorstellen, das es da so gar nichts gibt?! Oder geht sowas wirklich von alleine weg? Ich würde mich ja schon freuen, wenn ich wenigstens mal für ein paar Stunden schmerzfrei wäre.
Hoffnungsvolle Grüße auf ein paar Tipps
Heike
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BeitragVerfasst am: 16.05.2007, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Habe selbst viel damit zu tun. Also, ruhig Stellung steht an erster Stelle. Schlecht als Mutter. Bei starken Schmerzen helfen Spritzen.
Als letzte Lösung steht die OP.
Aber frage den Arzt mal nach einer EPI-Spange. ( Epicondelitisspange). Die stört dich nicht sonderlich im Alltag und hilft wahrscheinlic etwas mehr, als eine lose Bandage. Bist du bei einem Chirurgen oder bei einem Orthopäden in Behandlung?

Lieben Gruß Moni
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Inselheike
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BeitragVerfasst am: 16.05.2007, 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moni,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Von einer losen Bandage kann da keine Rede sein. Es ist eine sehr fest sitzende Stütze mit eingebauten"Pads", die auf die Sehnen drücken sollen (zur Entlastung?). Die EPI-Spange hat eine Freundin von mir schon mal gehabt, aber genutzt hat die irgendwie auch nicht wirklich.
Ach ja, und ich bin bei einem Chirurgen in Behandlung. Einen Orthopäden gibt es hier weit und breit nicht. Liebe Grüße zurück
Heike

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Heike (02/68)mit Lars (06/97), Asperger Autist
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angie mo
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BeitragVerfasst am: 16.05.2007, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte das einmal an beiden Armen gleichzeitig- das war toll !
An einem dauerte es knapp 6 Monate bis nichts mehr zu spüren war, am anderen 10 Monate.
Bandagen hatte ich auch.
Ich habe mir vielen leuten gesprochen, die sich haben operieren lassen- 90% würden es nicht wieder machen- deshalb hab ich davon Abstand genommen.

LG und guuuuuute Besserung

angie mo

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sorry, wenn ich alles klein schreibe, ich habe sowohl eine behinderung an den augen als auch an der hand und das schreiben ist sehr anstrengend-manchmal ist es besser, dann schreib ich auch groß und klein
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BeitragVerfasst am: 16.05.2007, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Dann ist das eine Epi-Bandage. Ja, der "Druck" soll der Entlastung dienen.
Ich hoffe es wird dir doch noch helfen. Wie gesagt, Spritzen haben mir auch geholfen. Allerdings kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, das es immer wieder kommt und du wahrscheinlich irgendwann um eine OP nicht rum kommst. Bei mir wurden nicht nur die Schmerzen immer mehr, sondern ich hatte dadurch neurologische Ausfälle(konnte meine Hand auf einmal nicht mehr bewegen). Ich hoffe bei dir geht es besser aus.
Lieben Gruß Moni
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Irene
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BeitragVerfasst am: 16.05.2007, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heike,

am Tennisarm bin ich vor 2 Jahren binnen 6 Wochen zweimal operiert worden. Anders ging es nicht - ich bekam zwar Spritzen, aber die halfen nichts. Tabletten habe ich vom Magen her nicht vertragen. Seitdem habe ich *3malaufholzklopf* damit ruhe!

Gute Besserung
Irene

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silke925
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BeitragVerfasst am: 16.05.2007, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heike,
hatte einen "Unkrautarm" ("Tennisarm" könne man bei der Ursache ja nicht sagen...)
Spange hat geholfen. Hat aber ewig gedauert. Hab noch geschmiert. Voltaren-Gel...

Jetzt isses wieder gut...

Liebe Grüße und Gute Besserung
Silke
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Britta1969
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BeitragVerfasst am: 17.05.2007, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heike,

erstmal gute Besserung mit Deinem Tennisarm. Ich bin leider auch immer wieder davon betroffen, es ist ja leider so, daß man es meistens immer wieder bekommt, wenn man es erst ein mal hatte. Wenn es zu oft vorkommt, dann hilft leider nur noch eine OP.
Ich möchte Dir nur noch ans Herz legen, daß die Beschwerden nicht von alleine gehen und die Ruhigstellung wirklich ganz wichtig ist. Ich selber hatte anfang dieses Jahres auch ( mal wieder Sad ) einen sog. Tennisarm. Habe dann meine Bandage ( auch so eine mit eingebauten Pads ) getragen, aber als Mutter von drei Kindern kann man dann auch nicht immer so stillhalten, man muss die Kinder dann auch immer mal wieder tragen und ich hab die BAndage dann ab und zu mal abgenommen, wenn ich dann mal wieder mit den Händen im Wasser war und hab sie dann mitunter auch nicht sofort wieder angelegt......kurzum, ich hab das ganze wohl ein wenig auf die leichte Schulter genommen und die Schmerzen ab und zu einfach ignoriert.
Das Ende vom Lied war dann eine kräftige Ellenbogengelenks-und Knochenhautentzündung und es half leider nur noch ein Oberarmgips, der bis zu den Fingerspitzen ging Sad , Gott sei dank war es aber der linke Arm. Diesen Gips musste ich leider etwa 5 -6 Wochen tragen, danach waren die Beschwerden aber fast weg und inzwischen geht es schon wieder gut. Nur...mit dem Gips hatte ich dann so richtig Probleme,denn damit waren Haushalt und Kinder kaum noch zu schaffen, da ist echt viel liegengeblieben.......
Was man zusätzlich zu der Ruhigstellung noch nehmen kann bzw sollte, sind entzündungshemmende Medikamente wie z.B. Ibuprofen oder Diclofenac, die gleichzeitig auch die Schmerzen etwas nehmen.........
Viele Grüße und gute Besserung von Britta

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Britta(69), Ketan(70), mit Kids Sven(99),Finn(05): KISS. (Wahrnehmungsstörungen, )Entwicklungsverzögerung.Epilepsie (V.a.Pseudo-Lennox-Syndrom)u.Anna(03),KISS,motor.Entwicklungsverzögerung, muskuläre Hypotonie,ZKS,sensomotorische Integrationsstörung, kryptogene fokale Epilepsie m.komplex fokalen Anfällen
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Inselheike
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BeitragVerfasst am: 17.05.2007, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen lieben Dank für die Tipps und aufmunternden Antworten. kann ir vielleicht noch jemand sagen, was bei der OP gemacht werden würde? Und wie lange fällt man danach "aus"? Ich hoffe ja immer noch, das ich ohne OP auskommen werde.
Hallo Britta, bekommt man Diclofenac vom Arzt verschrieben, oder kann ich mir das einfach so aus der Apotheke holen? Ich glaube, das würde ich zussätzlich gerne probieren. LG Heike

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Heike (02/68)mit Lars (06/97), Asperger Autist
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BeitragVerfasst am: 17.05.2007, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Was genau bei der OP gemacht wird, weiß ich nicht so genau. Ich weiß wohl das die entzündeten Sehnenansätze vom Knochen getrennt werden. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht. Es kommt auch immer drauf an, wie schlimm es schon ist. Bei mir mussten die Sehnen "verlegt" werden. Hatte aber wie schon erwähnt, lähmungserscheinungen. Wie lange das anschließen dauert, hängt auch ein wenig von deinem Heilfleisch ab und wie empfindlich du bist. Es kann glaube ich ab 3-6 Wochen alles ok sein. Diclo-Tabletten sind meiner Meinung nach verschreibungspflichtig und gehen auf den Magen. Aber wenn du kein empfindlichen Magen hast, sind sie ok. Nur viele Ärzte verschreiben Diclo und sofort auch ein Medikament für den Magen.
Lieben Gruß Moni
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