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meine Mutter findet sich nicht damit ab, dass Lea anders ist
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Melanie und Lea Marie
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Anmeldedatum: 23.11.2006
Beiträge: 1131

BeitragVerfasst am: 10.05.2007, 18:22    Titel: meine Mutter findet sich nicht damit ab, dass Lea anders ist Antworten mit Zitat

Hallo

die überschrift ist vielleicht blöde geschrieben aber mir viel nichts anderes ein...
seitdem Lea Marie im Oktober den grossen Krampfanfall hatte-- kommt sie im Rechnen und Lesen nicht weiter auch hat sie teilweise noch Wortfindungsstörungen... ansonsten ist sie wie immer( und das akzeptierten meine Eltern auch nicht)
jetzt steht ein Schulwechsel an... so das LEa eine Förderschule besuchen soll ab dem Sommer... und zwar die..
http://www.gm.shuttle.de/gm/hugo-kuekelhaus/
eine schule für Körperliche und motorische Entwicklung

dort sind halt auch schwerbehinderte Kinder.. direkt im gleichen Gebäude ist auch die Schule für geistige Behinderung angeschlossen..

meine Mutter findet das grauenvoll ihrem Enkelkind soetwas zuzumuten.... Embarassed

wie kann ich es ihr einigermasen begreiflich machen das Lea Marie dort sehr gut aufgehoben ist...
wir waren uns letzten Freitag die Schule angucken und ich bin begeistert... und dort wird Lea bestimmt gut geholfen... ( auch wenn Lea nicht schwerstbehindert ist....)
meine Eltern meinen halt das Lea Marie mehr üben müsste... aber sie bekommt schon extra Unterricht.. aber bei 27 Kindern in einer Klasse ist es halt nicht einfach....

_________________
Melanie und der Sonnenschein Lea
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chris 0905
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BeitragVerfasst am: 10.05.2007, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie
Deine Mutter sollte einsehen, dass diese Entscheidung zum Wohl des Kindes getroffen wurde und um ihr zu helfen. Ich stelle es mir sehr schwierig für ein Kind vor wenn es in der Schule nicht mehr mitkommt.
Gruß chris

_________________
chris mit Luca(05/05) FG 26+1SSW,890g, PVL,Tetraspastik, Hüftsubluxation bds., BPD
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carmen62
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 02:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MELANIE
So wie ich das beurteilen kann,bemittleidet deine Mutter nicht das Kind,sondern sich selbst.Hier können viele bestätigen ,dass gerade die Familie ein Problem damit hat,hinter einem behinderten Kind zu stehen.Tu was du für richtig hälst,deine Mutter trägt nicht die Verantwortung für dieses Kind.Mir wurde auch vorgeworfen,nach dem Tod meiner Tochter noch ein Kind bekommen zu haben.Ich habe meiner Familie erklärt,wer Probleme mit meinem Sohn hat,brauch mich nicht mehr besuchen zu kommen.Seit dem ist Funkstille,ich habe jede Entscheidung für alle abgenommen
LG Carmen

_________________
Sohn( 2,5 Jahre ):Mikrodeletation (CATCH22);Pachygerie;Hemiparese;Autismus
Entwicklungsstörungen
Tochter 2002 verstorben operativ:Hochgradige Pulmonalartesie/Extremform
Tochter( 22 Jahre):Aoteninsuffienz
Söhne( 21 und 19 Jahre) gesund
Mutter:Pulmonale Hypertonie
Man muss das Leben vorwärts begehen und rückwärts verstehen
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-marika-
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 07:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie,

schon lange nichts mehr gelesen von dir.Hatte dir eine PN geschickt.
Ich finde das du am besten weißt was für deine Tochter am besten ist!
Lass dir von keinen anderen reinreden.
Und ich kenne euch ja.Du hast eine super tolle kleine Very Happy
Und wenn es ihr in dieser Schule besser geht und sie es vorallem leichter und auch besser erklärt bekommt,was soll denn da dann nicht richtig sein.
Mach dir keinen Kopf.Deine Eltern werden schon sehen das es Lea-Marie dort besser geht und wird!
Seit beide feste gedrückt.

GLG
Marika

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Marika 05/72,Markus 02/71,Moritz 09/95 gesund und Martin03/98 shuntversorgter Hydrocephalus,Amaurose bds.blind,Epilepsie und Spastik links.
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marianne
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 07:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie, die selbstgestrickten Alltagstheorien von der Familie können schon sehr schmerzen und belasten und dabei brauchen wir doch selber unsere Kraft für unseren besonderen Alltag.

Wenn Eltern aber noch aufnahmebereit für andere Meinungen sind, dann finde ich das Vorgehen gut, das mal Jemand hier im Forum praktizierte, dass die Eltern mal mit zum Kinderarzt kommen und der mit all seiner Kompetenz ihnen erklärt, dass das Kind anders ist und warum die Schule darum passt.

Wenn die Familie aber gar nicht einsichtsbereit ist und -wie hier auch schon geschrieben wurde- nämlich selber nicht mit einem behinderten Familienmitglied innerlich klar kommt, dann hilft oft nur größere Distanz oder sogar -wie auch schon geschrieben wurde und ich es auch einigen Familienmitgliedern gegenüber praktiziere- weitgehende Funkstille.

Lieber Gruß! Marianne

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Janosch (06/00), leichte geistige Behinderung, Autismus-Spektrum-Störung (AS), Aufmerksamkeitsstörung, Adoptivkind

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svent
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie,
du mußt selber für dein Kind entscheiden. Höre nicht auf andere, sondern entscheide nach deinem Herzen, egal was andere sagen. Du kennst dein Kind am besten.
Eine Schule wo gesunde Kinder, aber auch kranke Kinder sind, kann ich nur befürworten. Alleine schon vom Sozialen Bereich.
Unser Sohn besucht eine normale Grundschule mit Integration. So lernt er erstmals, das es Kinder gibt, die gnauso sind wie er und lernt auch mit behinderungen umzugehen, was ich super gut finde.
Jedes Kind hat ein Recht auf ein normales Leben, ob Behindert oder nicht.

Liebe Grüße Siggi

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Tochter *1997 Neurodermitis, Lactoseintolleranz,Wahrnehmungsstörung, Angstzustände

Sohn*2000 ADHS, Wahrnehmungsstörung, Lebendsmittelallergie
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Melanie und Lea Marie
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BeitragVerfasst am: 12.05.2007, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
danke erstmal für euer Zusprechen.. ich glaube ich lasse erstmal alles auf uns zukommen was in nächster Zeit so ansteht...
Lea ist zur Zeit ja noch auf einer normalen Regelschule mit integrativen Einschlag..( so hiess es vor 1 Jahr.) aber die Erfahrung hat uns was anderes gelehrt...

ich hoffe mal das meine Mutter hinterher überzeugt sein wird wenn es wieder besser klappt in der anderen Schule......

_________________
Melanie und der Sonnenschein Lea
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marianne
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Beiträge: 4269
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BeitragVerfasst am: 12.05.2007, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie, ich kann dich auch nur unterstützen, nur nach deinen eigenen Erfahrungen mit dem Wohlergehen deiner Tochter zu gehen, denn auch nur du bist ja verantwortlich dafür.

Wir gehören auch wie ihr und viele andere zu den Eltern, die ihrem Kind die Chance einer integrativen Einrichtung auf jeden Fall geben wollten und so besuchte er ja einen I-Kiga. Aber er konnte davon offensichtlich gar nicht profitieren, das sahen auch alle Fachleute so und ist nun in heilpädagogischer Vorschule und Schule aufgeblüht, stark und integriert unter Seinesgleichen.
Für Kinder sind die unterschiedlichsten Schule und Kigas gut und auch die Einrichtungen sind sehr unterschiedlich gut und wie ihr haben wir uns am Ende auch für die heilpädagogische Variante mit viel Erfolg und Stabilisierung und Freundschaften für Janosch entschieden.

Lieber Gruß! Marianne

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Janosch (06/00), leichte geistige Behinderung, Autismus-Spektrum-Störung (AS), Aufmerksamkeitsstörung, Adoptivkind

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Ute76
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Wohnort: frankfurt am main

BeitragVerfasst am: 12.05.2007, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie!!
Erst mal finde ich es total toll von Dir,wie selbstverständlich dieser Schulwechsel zum Wohle Deines Kindes für Dich ist,auch wenn es sich nicht um eine Regelschule handelt.Daranzeigt sich Deine bedingungslose Liebe zu Deinem Kind.
Wichtig ist doch dabei, womit Dein Kind am besten klarkommt und nicht,ob Deine Mutter mit klarkommt,oder was sie für am Geeignetsten hält.
Ich selbst kenne diese Probleme in ähnlicher Form,daß Probleme runtergespielt werden.
Sei ganz stark und höre auf Dein Kind, sie wird Dir zeigen,ob der Weg richtig ist,oder ob sie doch einen anderen braucht.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Deiner Maus einen guten Neustart und ganz viel Erfolg!!
Alles Liebe von Ute

_________________
Ute(6/76)mit Tom(1/99),Feli(6/06)*VSD,Mitral-und Aortenklappeninsuffizienz,Fehlbildungen im Urogenitalbereich, vesico-ureteraler Reflux II.°beidseitig, auffälliger Anal-und Genitalbereich,V.a. shuddering attacks, starke Bindegewebsschwäche-syndromale Hinweise* und Emma 9/08
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GabiD
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BeitragVerfasst am: 14.05.2007, 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melanie,
natürlich haben du (und dein Mann) die Entscheidungsgewalt in allen Belangen eurer Kinder. das steht wohl außer Frage.
Die Geschichte mit deiner Mutter (und anderen nahen Verwandten?) ist doch grundsätzlich eine ganz andere, sie wird nur anscheinend bei eurem Vorhaben mit dem Schulwechsel jetzt ganz deutlich. Deshalb halte ich es für wichtig, um dir in Zukunft diese Vergeudung unnötiger Energien zu ersparen, dass du vielleicht einmal eine Möglichkeit suchst, mit deiner Mutter (und evtl. entsprechenden anderen Verwandten die dir womöglich noch reinreden) das Gespräch zu suchen und die Fakten um deine Tochter zu klären. Nahe Verwandte sind doch oft auch sehr verunsichert und haben es in mangelnder Kenntnis des alltäglichen Umgangs auch ziemlich schwer.
Wenn du eigentlich ein gutes Verhältnis zu deiner Mutter hast lohnt es sich doch auf alle Fälle? Der Rat und vor allem auch die Hilfe einer Mutter kann doch sehr entlastend sein und ist doch nicht gleichbedeutend mit der Tatsache, dass man gleich seine ganze Autorität aus der Hand gibt.
Innerhalb der "besten" Familien kommt es zu Meinungsverschiedenheiten, manchmal ist es bestimmt auch sinnvoll und notwendig, sich konsequent zu distanzieren, aber gegenüber der eigenen Mutter (Familie) denke ich grundsätzlich, sollten erst andere Wege genutzt werden.
Ich wünsch dir für dich und deine Familie auf alle Fälle eine gute Lösung und viel Energie und Kraft, denn die braucht man immer am meisten wenn man Kinder hat und besonders, wenn man besondere Kinder hat.
Einen schönen Tag,
herzliche Grüße
Gabi
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