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Ich glaube, nicht das mein Sohn Jan (11/98, 2. Klasse) eine 3. Stunde
Schulsport bekommt. Man muß selber dafür sorgen, daß Kinder sich
genügend bewegen oder Sport treiben. Am besten geht man mit guten
Beispiel voran, auch wenn es manchmal schwerfällt. Ich denke an
manchen Schulen kann man wohl froh sein, wenn überhaupt Schulsport
stattfindet. Man denke an den Unterrichtsausfall.
Wir haben einen 10 jährigen Neffen, der kann nicht richtig schwimmen.
Er ist körperlich und geistig gesund und ganz bestimmt nicht wasser-
scheu. Für so einen Jungen finde ich es schon peinlich, nicht schwimmen
zu können und sich eventuell den Spott der Mitschüler anzuhören, weil
er ja deswegen notwendiger Weise Schwimmflügel oder Beckengurt
tragen muß. An zuwenig Geld für den Schwimmunterricht kann es
aber nicht liegen. Selbst wenn eine Familie knapp bei Kasse ist (man
muß ja nicht immer unnötiges Spielzeug kaufen, sondern lieber für
den Schwimmkurs des Kindes sparen oder am Kindergeburtstag kann
ja auch die Verwandschaft oder Freunde zusammenlegen, nur so ein
Gedanke dazu). Manchmal ist es aber auch die Gedankenlosigkeit
der Eltern, nach dem Motto: Schwimmunterricht wird die Schule schon
richten. Und das ist genau falsch. Man muß sich als Elternteil darum
kümmern, Schwimmen gehört irgendwie zum Überlebenstraining.
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