mit Geschrei meine ich bestimmt nicht alleine im Bett schreien lassen. Ich finde, dass man mit dem Kind gemeinsam nach Alternativen suchen sollte, und da gehört Weinen auf Seiten des Kindes dazu, schließlich ist es seine Ausdrucksform von Ärger, Wut und Trauer. Und ein Kleinkind ist auch kein Baby mehr und ein trotzendes Kleinkind sollte man auf jeden Fall "schreien" lassen, da es sonst nicht lernen kann, mit seinen eigenen Frustationen umzugehen.
Einen Säugling sollte man auf keinen Fall schreien lassen .
LG,
LG, _________________ Katja mit Sohn (*01/04, zart, klein und nicht so stark wie andere Kinder)
und du glaubst, das ein Kleinkind mit frustration umgehen lern, wenn es schreit und keiner kommt um ihm beizustehen?
*autsch* Naja, ich sehe das anders...
Vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei?
Also, natürlich, muss ein Kind mit Wut, Trauer und Ärger lernen umzugehen. Aber das kann ein Kleikind nicht mit sich selbst ausmachen und sich auch nicht selbst beibringen.
Bei uns wird das alles begleitet.
das habe ich doch geschrieben, man soll die Kinder begleiten. Wenn aber sich z.B. ein Dreijähriger trotzend im Supermarkt vor dem Süßigkeitenregal wälzt hilft nichts außer das Kind gewähren zu lassen. Sicherlich bleibt man dabei stehen und wartet bis der Spuk vorbei ist und sagt dies dem Kind auch. Wenn mein Sohn so was macht, dann lasse ich ihn und sage, dass ich da bin und das er gerne kommen kann, wenn er fertig ist, aber ich lenke ihn weder ab, oder versuche ihn zu trösten. Das Trösten kommt in diesem Fall danach und wird auch gerne angenommen. Sofortiges Trösten oder gar ablenken bewirkt oft das Gegenteil, nämlich noch zornigeres Gebrüll. Und das Gewünschte immer zu erfüllen kann ja auch nicht die richtige Lösung sein. Und wichtige Vorarbeit sollte man ja schon im Babyalter geleistet haben, das Kind muss wissen, dass immer jemand da ist, egal was es tut.
Was ich jetzt geschrieben habe gilt so noch nicht für kleinen Jungen, um den es hier eigentlich geht, der ist ja noch garnicht im Trotzalter und versteht das noch nicht. Hier müssen Kind und Eltern gemeinsam nach einem anderen Weg suchen, aber auch hier wird es sicherlich Geschrei geben, da das Gewünschte (die Einschlafflasche) nicht geliefert wird. Es wird sicherlich einige Tage dauern, bis eine Alternative gefunden wurde, die für alle Beteiligten gut ist. Ich denke, das ein verändertes Einschlafritual helfen kann, in dem Bilderbuch angucken, kuscheln und singen zentrale Elemente sind und den Abschied von der Pulle erleichtern.
LG, _________________ Katja mit Sohn (*01/04, zart, klein und nicht so stark wie andere Kinder)
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