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misslungene Entführung bei uns im Ort
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Mamatom
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 08:17    Titel: misslungene Entführung bei uns im Ort Antworten mit Zitat

Hallo,

mit Schrecken habe ich heute morgen gelesen, dass ein Klassenkamerad unserer Anabel am Freitag fast entführt worden wäre.
Am hellichten Tag - in einem Wohngebiet !!!
Hier der Artikel: http://www.rp-online.de/public/arti.....achrichten/geldern/435611
Wie soll ich mich jetzt nur verhalten ? Wir hatten gerade begonnen, Anabel alleine mit dem Fahrrad bis zu einer Freundin fahren zu lassen. Sie durften zu zweit zum Minigolfplatz. All das ist nun vorbei ??? Unsere 'Wohnstraße' liegt direkt an einer Straße die nach wenigen Kilometern in die Niederlande führt. Von dort aus ist es nicht weit bis nach Belgien...

Wie soll man sich nach solch einem Vorfall verhalten ?

Besorgte Grüße

Michaela

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Michaela (1967) mit T.
mit Tom (2003), frühkindlicher Autismus (auf hohem Funktionsniveau), getesteter IQ 61
A. (98), Asthma bronchiale und L. (94)
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Ulrike.de
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michalela,

Ich habe dicke Hühnerhaut beim Lesen bekommen. Das du nun besorgt bist kann ich mir gut vorstellen. Wie du dich verhalten sollst weis ich auch nicht. Ich wäre da jetzt auch total in Panik.

Mitfühlende Grüße

Ulrike
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Yvonne 76
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 08:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michaela,

ich kann Deine Gefühle nur zu gut verstehen.

Wir wohnen in einem ländlichen Stadtteil einer mittelgroßen Stadt. Alles total behütet. Nur jetzt ist ein gerade entlassener Sexualstraftäter (hat wegen Kindesmissbrauchs gesessen) keine 500m von hier entfernt eingezogen.

Auch wir haben nun Angst, unsere fast 8jährige alleine draußen spielen zu lassen. Wir haben nochmal mit den Kindern gesprochen, haben erklärt, wie sie sich zu verhalten haben, wenn etwas ist. Und auch in der Schule ist das Thema besprochen worden.

Ich glaube, dass man (leider) nicht mehr machen kann. Die Kinder sollen ja auch alleine ihre Erfahrungen machen. Nur halt nicht solche.

Liebe Grüße
Yvonne

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komplette Hemianopsie nach rechts, Optikusatrophie links
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susi15
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michaela

Es ist unfassbar!!!
Ich weiß nicht, wie du dich verhalten sollst oder was jetzt genau richtig wäre.
Ich weiß nur, wie ich mich verhalten würde: Ich würd sie zur Schule bringen und auch abholen und wenn sie zu einer Freundin will, dann auch hinbringen und abholen. Und wenn die Kinder draussen spielen wollen, dann nur im eigenen Garten oder direkt vor der Haustür.
Es geht im Moment nicht anders und es ist nur zu ihrem besten.

LG Susi

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Susi(28) (im Reha-Chat fabismama81)und Sven(30) mit Fabian(29/09/2003) verbale Entwicklungsdyspraxie (VED), Entwicklungsverzögert und Verdacht auf LRS
Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic18393.html
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Susannwe
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michaela,

ja, Panik würde ich auch haben, aber der Verstand sagt mir: wir können unsere Kinder nicht in Watte packen und ewig dabei sein.
Der Junge hatte sehr großes Glück, denn ein erwachsener Mann, kann auch 12 jährige noch ins Auto zerren. Schützen können wir die Kinder nicht ewig, nur immer wieder darüber sprechen, wie sie sich in so einem Fall "wehren" könnten und das sie sich wehren DÜRFEN! Beim Kung Fu wurde den Kindern gesagt: Ein Biss oder ein überraschender Tritt in die Weichteile oder Schienbein kann manchmal helfen.

Leider gibt es keine Versicherung, dass nie etwas passieren wird.
Mein Sohn ist schon seit 2 Jahren alleine draußen und fährt auch mit dem Rad zu Freunden. Er hat sein Handy dabei, was ihm aber in so einem Notfall auch nicht helfen wird. Ich habe auch immer ein blödes Gefühl in mir, aber die Selbstständigkeit ist für ein Kind ja sehr wichtig.
Einen Rat kann man Dir nicht geben, weil jeder Mensch selbst entscheiden muß, wieviel er zulassen kann, ohne "sich zu Tode" zu ängstigen.

LG
Susann

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Susann 46;T. 24; Sina 22: tuberöse Sklerose, autoaggressiv, autistische Züge, schwermehrfachbehindert; L. 12: Frühchen 31 W 1T, Herzklappenfehler(erledigt)
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MiriamP
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michaela,

meine ganz persönliche Meinung: die Kinder aufklären, mit denen darüber reden, aber sie nicht deswegen einschränken.
Wenn ein Kind entführt werden soll, dann wird es das auch, wenn die Mutter daneben steht. Ist leider so und da hilft Panikemache auch überhaupt nicht weiter. Wichtig ist, dass die Kinder lernen, nicht zu sehr anderen Menschen zu trauen, sondern ein gesundes Misstrauen an den Tag legen. Auch gegenüber Bekannten.
Natürlich ist so etwas ein Schock und ich kann deine Angst voll und ganz verstehen.

Grüße,
Miriam

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M. SMA, bds. Taubheit (mit CIs versorgt);
L. urininkontinent;
J. Legasthenie, motorische Probleme
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Mamatom
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo nochmal,

wir (die Mutter von Anabel's Freundin) und ich, haben soeben beschlossen, dass wir die Kinder weiterhin zur Schule fahren und nun auch wieder mit dem Auto abholen.

Es ist für mich unbegreiflich, wie so etwas am hellichten Tag in unserem kleinen Ort passieren kann. Hier kennt doch noch jeder jeden. Wieso hat das keiner gesehen ?

Drei Freundinnen von Anabel wohnen in der Nähe dieser Kuhstraße, sodass Anabel zumindest ein Stück dieser Straße befahren muß.

LG

Michaela

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Michaela (1967) mit T.
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Mamatom
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Miriam,

aber da liegt für mich eben das Problem. Anabel habe ich so lange gefahren, weil sie extrem zutraulich ist.

Noch beim letzten Elternsprechtag wurde ich von der Lehrerin darauf hingewiesen, dass Anabel eine Lehrerin, die sie gar nicht unterrichtet, umarmt hat. Einfach so. Wenn ein Mensch nicht gerade 'böse Augen' hat, ist er für sie nett. Sie hat schon immer gern mit Menschen geschmust und sie auch geküsst ("ach, ich liebe alle"). Glücklicherweise hat das nachgelassen, aber sie ist eben immer noch sehr zutraulich.

Aufgeklärt ist sie natürlich. Wir sprechen über solche Situationen, wenn es auch nicht aktuell ist.

Ich bin unglaublich ängstlich in dieser Sache. Ich würde es nicht verkraften, wenn meinen Kindern so etwas passiert.

Gruss

Michaela

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Susannwe
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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michaela,

naja, unter den Umständen, würde ich Deine Tochter auch nicht alleine draußen lassen... aber dann hättes ich es schon vor dieser "Fast-Entführung" auch nicht getan.

Ein Kind in dem Alter sollte aber ein gesundes Mißtrauen haben und vielleicht solltet Ihr Euch Hilfe von einem geeigneten Pädagogen holen?

Du schützt Deine Tochter jetzt im Moment, aber Du hilfst ihr nicht damit in die normale Selbstständigkeit.

LG
Susann

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BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ich denke auch, das Aufklärung das wichtigste ist. Es gibt Schulungen dafür. Fragt doch mal in der Schule nach, ob die nicht mal so eine Schulung durchführen wollen. Ist in jeder Schule und in jedem Kindergarten angebracht.
In meinem Bekanntenkreis, haben die Kinder ein Handy, womit man per SMS eine Ortung erhält. Auch wurde ihnen immer und immer wieder erklärt, das sie nicht mit Fremden gehen sollen und sich nie einem fremden Auto nähern sollen. Und wenn was passiert, sollen sie schreien, beißen und treten. Ich denke mehr kann man nicht tun.

Würde aber erstmal auch mein Kind begleiten.

Lieben Gruß Moni
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