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Kindesemotionen nach Trennung der Eltern

 
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markuss
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Anmeldedatum: 23.04.2007
Beiträge: 405

BeitragVerfasst am: 28.04.2007, 13:29    Titel: Kindesemotionen nach Trennung der Eltern Antworten mit Zitat

Hallo,
gibt es irgendwelche Tips zum Umgang mit einem besonderen wahrnehmungsgestörtem Kind ?

Wenn dieses alle 2 Wochenenden einen Tag beim umgangsberechtigtem Elternteil sind ? Manchmal unregelmäßig (Ferien, Krankheit...). Die Eltern haben "Kommunikationsprobleme"

Wir hatten z.B. mal ein kleines Stofftier 3-fach für alle "Stationen".
Er reagiert aber auch manchmal heftig auf Situationsänderungen und verlangt manchmal sehr spontan nach routinierter Betreuung.
Er redet auch nicht und da muss man an sein Verhalten und Zeichen deuten was er will oder denkt.

Vielleicht einfache Rituale einführen?

Markus
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eve´s mum
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Anmeldedatum: 22.12.2005
Beiträge: 6761

BeitragVerfasst am: 28.04.2007, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry - falscher Thread
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Mariella
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Anmeldedatum: 30.04.2006
Beiträge: 1871
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 30.04.2007, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Markus,
Trennung ist vermutlich immer schwierig für ein Kind, besonders schwierig, wenn Stabilität eine Sonderrolle spielt. Unser Sohn (Asperger-Syndrom) würde unter einer Trennung der Eltern sehr leiden. Am besten ist es vielleicht, wenn die Besuchszeiten ganz konsequent eingehalten werden. Rituale würde ich auch für jeden Ort fest einführen. Du schreibst, das Kind sei wahrnehmungsgestört. Falls es eine Störung in Richtung Autismus ist, würde ich sehr um Stabilität und Routine kämpfen.
Wichtige Spielzeuge und Alltagsgegenstände würde ich doppelt anschaffen. Die erwähnten Kommunikationsprobleme unter den Elternteilen sollten sich nicht vor dem Kind entladen, weil hilflose, brüllende oder beleidigende Eltern sicher für noch mehr Irritation sorgen. Wichtig ist in dem Zusammenhang nur, dass beide um das Wohl des Kindes bemüht sind und gemeinsam nach Lösungen suchen.
Je nach Alter des Kindes würde ich als "Signal" bestimmte Bücher oder Cassetten nur bei dem "Besuchselternteil" deponieren und den Besuch mit einem Hinweis auf das Buch XYZ ankündigen, damit das Kind weiß, dass neben der Person noch etwas anderes, vertrautes wartet. Dann würde ich immer zur gleichen Zeit genau dieses Buch vorlesen. Überhaupt wäre es gut, die "Besuchstage" immer gleich zu strukturieren und jede Hektik zu vermeiden. Viel Glück! Liebe Grüße! Mariella

_________________
Sohn AS
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