Verfasst am: 23.04.2007, 17:56 Titel: Haben alle Förderschulen Fahrdienste?
Mich würde interessieren, ob alle Förderschulen auch automatiswch Fahrdienste haben, besnders, wenn sie etwas weiter weg ist (in unserem Fall 10 km). Das ist zwar nicht die Welt, ließe sich organisatorisch jedoch nicht bewältigen, da mein Mann und ich beide berufstätig sind (ich arbeite zwar nur im Nachtdienst, komme aber erst um 8 Uhr morgens raus, wäre also um 8:30 Uhr wieder zu Hause)., Beim Großen ist das kein Problem, da ist die Schule um die Ecke und er kann von den Großeltern gebracht werden, bei der Spraqchheilschule ginge das aber nicht.
Müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein wie ein SBA (den wir nicht haben, da keine Diagnose)?
soweit ich das weiß, haben alle Förderschulen Fahrdienste. Sicher bin ich mir aber nicht zu 100%. Ich weiß aber z.B. dass auch die Gehörlosenschule hier im Ort einen Fahrdienst dabei hat. Und wegen dem SBA würde ich es einfach mal versuchen. Hier heißt es doch bei vielen Kindern "XY ohne Diagnose" und die haben trotzdem einen. Für den SBA werden doch auch die einzelnen Symptome bzw. Einschränkungen gezählt auch wenn es dafür keine eindeutige Ursache / Diagnose gibt.
Ich weiß zwar nicht, was euer Kind hat, aber einen Versuch ist es immer wert. _________________ LG Jaqueline
ICP - spast. Tetraparese, Kyphose
Freund: GM-Epilepsie (VNS-Träger)
Hallo Lois,
die Schulen selbst haben, zumindest hier bei uns in Niedersachsen, überhaupt keine eigenen Fahrdienste.
Die Transporte zu den jeweiligen Förderschulen werden vom Schulamt übernommen. Die schreiben alle zwei Jahre die Dienste aus und der billigste Unternehmer bekommt den Zuschlag.
Voraussetzung ist jedoch der vom Gesundheitsamt festgestellte Förderbedarf Deines Kindes.
Daniel ist 13 Jahre lang mit dem ArbeiterSamariterBund gefahren und es hat meistens gut geklappt. Die haben rolligerechte Fahrzeuge und die Fahrer sind meistens Zivi's.
Bei David war ein privater Taxi-Dienst beauftragt und die haben ihn mehrfach "im Regen stehen gelassen", weshalb wir ihn jetzt selbst fahren und uns die Kosten erstatten lassen.
LG Heike
Bis auf seine "Eigenarten", die Sprachentwicklungsverzögerung und motorische Probleme hat er ja eigentlich nichts, es wäre auch kein Problem, die Kosten für den Fahrdienst zu übernehmen, sollten wir keinen "Anspruch" darauf haben, weil er körperlich kaum eingeschränkt ist, es wäre eben nur nahezu unmöglich, ihn selbst dorthin zu bringen und er wirkt nicht nur physisch jünger, sondern ist es auch psychisch (ca. auf dem Stand eines 4 Jahre alten Kindes) und hat kein Gefahrenbewusstsein (Straßenverkehr)...
Der Bescheid des Schulamtes, ob er nun dort aufgenommen wird oder nicht (müsste aber, alle zuständigen Institutionen und Ärzte haben es bisher befürwortet, auch der Arzt vom Gesundheitsamt bei der Einschulungsuntersuchung), aber wenn dieser da ist, müsste das doch die Schule auch wissen können, so dass ich da einfach mal nachfragen kann?!
(ca. auf dem Stand eines 4 Jahre alten Kindes) und hat kein Gefahrenbewusstsein (Straßenverkehr)...
Dann hätte er aber - meiner Meinung nach - Anspruch auf den Fahrdienst! Denn würde man ihn alleine losschicken, würde er wahrscheinlich gar nicht ankommen und befände sich außerdem ja in Lebensgefahr! Also wenn das als Grund nicht reicht, weiß ich auch nicht. Man kann das doch sicher nachweisen, wie weit er entwickelt ist und bescheinigen lassen. Einen gesunden 4-Jährigen würde man ja auch nicht alleine losschicken. Aber Ämter sehen, dass ja leider oft anders, wenns ums zahlen geht. _________________ LG Jaqueline
ICP - spast. Tetraparese, Kyphose
Freund: GM-Epilepsie (VNS-Träger)
Hallo Lois,
es ist, wie Heike schon schrieb und wenn Dein Sohn als Förderkind eingestuft ist, ist es egal, ob er auf eine Förderschule geht oder integrativ beschult wird, er kann einen Fahrdienst in Anspruch nehmen, egal welche Behinderung er hat. Solltet Ihr selbst fahren könnt Ihr Euch das vergüten lassen, NOCH.
Denn natürlich wird daran auch schon geknabbert, hier in NRW zumindest, aber noch geht es so.
Viel Erfolg!
Cornelia _________________ Paula, 16, Asperger
bei uns war es so, daß mit dem Einführungselternabend (vor Schulbeginn) die entsprechenden Bögen des Landratsamtes dalagen(die sind bei uns hier in meinem Landkreis für die Beförderung zuständig; wird ja von Bundesland zu Bundesland wieder verschieden sein...) , die wir dann auch gleich ausfüllten.
Und somit war die Beförderung kein Problem.
Ich denke, daß es bei euch auch so laufen wird. Also wenn ihr als Eltern das erste Mal zur Schule geht , dann gibts wahnsinnig viel auszufüllen. Neben der Berförderungssache gehts ja auch um Essenbestellung etc.
Viel Spaß und einen guten Schulstart in einigen Monaten!!
LG - Angela _________________ unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
beide Dravet-Syndrom
Ich muss jetzt einfach mal so blöde nachfragen, weil wir das alles ja letztes Jahr beim Großen nicht hatten. Sind denn alle Förderschulen auch gleichzeitig Ganztagsschulen, wenn die Kinder dann da auch essen?
Fände ich nicht so günstig, denn mit Ganztag kommt Jan gar nicht gut zurecht- einer der Gründe, warum ich meine Stelle reduziert habe und nur noch Nachtdienst mache, da er mit dem langen KiGa Tag in der Tagesstätte vollkommen überfordert war und er, seit er seit Januar mittags abgeholt wird (vor dem Mittagessen) regelrecht aufgeblüht ist.
DAS weiß ich jetzt von eurer Schule nun nicht - also ob es eine mit Ganztagsbetreuung ist!
Es fiel mir nur im Zusammenhang ein, da beim ersten Elternabend ja alles geklärt wird, was ihr beantragen müßt wenn Sohnemann in die Schule kommt.
Davon abgesehen, Du kannst die Schulleitung darauf ansprechen, wenn Jan nicht den ganzen Tag durchhält und so eine Reduzierung seines Schultages (wenn es denn eine Ganztagsschule ist!!) erreichen. Also das er wie gewohnt ein "Mittagskind" wird, für eine gewisse Zeit.
Habt ihr so gar keine Informationen über die Schule? Habt ihr sie euch nicht angeschaut?
Ich frag nur, weil ich damals unterwegs war um eine "gute" Schule zu finden. Obwohl, ich les gerade das es eine Sprachheilschule ist - die gibts ja auch nicht gerade wie Sand am Meer.
LG - Angela _________________ unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
beide Dravet-Syndrom
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