Verfasst am: 17.04.2007, 15:50 Titel: barrierefreie Wohnung - was sagt ihr dazu?
Also unsere Tochter,4,hat einen Rolli ,braucht später einen E-Rolli.
Diese Wohnung könnten wir haben.Schlafzimmer und Kinderzimmer jeweils 12,5 qm,erscheint uns zu klein,Türbreiten 80 cm und im 3 Stock.BAD 4,73qm und WC nur 1,30.
Was sagt ihr dazu
danke _________________ Zehra 13.5.2003 spinale Muskelatrophie II
Hallo Yildi;
Das hört sich nicht gearde nach einer behindertengerechten Wohnung an.. Wenn du jetzt schon Zweifel hegst, dann denke ich, dass es unter Umständen nicht die richtige Wohnung für euch ist.
Außerdem schreibst du vom dritten Stock-gibt es da einen Fahrstuhl???Gerade,wenn Zehra mal einen E-Rolli braucht, dann wäre die Wohnung ohne Fahrstuhl ja sowieso nichts..
LG Tina _________________ H(02 96)spastische ,armbetonte Hemiparese rechts;Strabismus konvergenz rechts;Epilepsie,mentale Retardierung und Legasthenie;und S(01 99)gesund
die qm alleine sagen ja nicht alles aus, wichtig ist der richtige schnitt der wohnung.
hast du die zahlen aus einer berechnung, oder selbst gemessen???
interresant ist natürlcih der dritte stock, ohne aufzug ist das ja nicht wirklcih das wahre.
aber wenn du jetzt schon zögerst wird es wahrscheinlich nicht das richtige für dich sein. ich habe immer das gefühl, es muß "bumm" machen, "das ist es" oder so, wenn ich solche entscheidungen treffe.
lg jessie _________________ "wir können die kinder nach unserem sinne nicht formen. so wie gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren." (j.w. von Goethe)
Was genau ist denn barrierefrei? Fahrstuhl und keine Stufen in der Wohnung?
Wir sind auch dabei, uns umzuschauen, weil wir was größeres brauchen. Wir suchen keine behindertengerechte Wohnung mit niedrigen Fenstern und Türen und so weiter, da Linn niemals annähernd selbständig werden kann, sondern vor allem stufenlosen Zugang und genug Rangiermöglichkeiten und breite Türen und ein ausreichend großes Bad, um mal einen Lifter einzubauen.
Ich denke, wenn man schon den Aufwand eines Umzugs macht, muss es insgesamt passen. Manche Sachen gehen jetzt noch, aber mit größeren Hilfsmitteln dann nicht mehr. DEshalb suchen wir halt jetzt länger.
LG
Nellie _________________ Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus --> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
es gibt zwar diverse din-normen, aaaaaaaaaber diese sind halt nicht bindend, sondern es sind mehr oder weniger empfehlungen. unter diesen din-normen zählen halt auch die die den behindertengerechten wohnraum beinhalten.
die definition "behindertengerecht" sowie "barrierefrei" im wohnungsbau sind somit absolute auslegungsache. im prinzip sagt es nur aus, das gegenstände und einrichtung so gestaltet werden, das jeder mensch unabhängig von einer evtl. vorhandenen behinderung sie nutzen kann.
sehr hilfreich, ich weiß
sinnig ist darauf zu achten, das man immer zwischen den einrichtungsgegenständen !!!! (also immer beim grundriss messen noch an die möbel denken!) einen "Wendekreis" hat. 1,50m im radius ist hier schon mehr wie angemessen, leg mal deine tochter in den buggy, und dann mess mal die länge. das wäre ja jetzt schon der nötige radius.
den idealen grundriss gibt es ja schon im "normalem" wohnungsbau nicht, im "barrierefreien" ist er leider auch nicht zu finden.
hör einfach auf dein bauch, am besten kind mitnehmen beim wohnung gucken, dann merkst du eher, ob der platz reicht.
ein bad kann man jederzeit mit mehr oder weniger aufwand umbauen, es gibt auch immer mehr städte, die eigene wohnungen herrichten, hör mal bei deiner örtlichen verwaltung nach, ob etwas derartiges evtl. in den nächsten jahren gemacht wird. für diese wenigen wohnungen gibt es nämlcih irre lange wartezeiten (hier zumindest)
lg jessie _________________ "wir können die kinder nach unserem sinne nicht formen. so wie gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren." (j.w. von Goethe)
ja das Wohnungsproblem kenne ich auch.Unsere Wohnung hat 64,64qm,3Zimmer Küche und Bad.
Um in die Wohnung zu kommen müssen wir 6 Stufen hoch.Das heisst ich muss Anna morgens erst mal raus tragen und in ihren Strassenrolli setzen.Mittags muss sie auch wieder rein getragen werden.
Zwischendrin termine mit weis was ich wem,sind ja genug Termine die Woche über.Also wieder raus und rein.
Anna ist 13 Jahre alt und wiegt inzwischen 50 bis 54 kg,schwankt etwas.
Anna kann sich nur im Wohnzimmer und Kinderzimmer frei mit ihrem Rolli bewegen.
Ins bad kann sie vorwärts rein aber auch nur rückwerts wieder raus,sie hat keine Wendemöglichkeit.
In mewin Schlafzimmer kann sie mit Rolli überhaubt nicht.
Osthofen ist eine kleine Stadt mit ca.10 000 Einwohnern,und es gibt doch tatsächlich eine einzige Behindertengerechte Wohnung.Aber die hat nur 2 Zimmer Küche und Bad.Also viel zu klein.
Lg
Andrea _________________ Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,10,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta
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