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Erbrechen wegen Sonde?
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Diana22
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BeitragVerfasst am: 10.04.2007, 08:02    Titel: Erbrechen wegen Sonde? Antworten mit Zitat

hallo, mein sohn Alex hat jetzt eine magensonde im bauch bekommen (muss dazu sagen er hat auch eine Kanüle im Hals) und seitdem er die hat übergibt er sich ab und zu, mal einfach so und mal wenn man an die sonde kommt. liegt das jetzt wirklich an der sonde oder weil er einfach schon satt ist, manchmal kommt es aber auch erst raus nach einer stunde. und garnicht so wenig.
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astriris
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BeitragVerfasst am: 10.04.2007, 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

liebe diana !

meine tochter hat seit einem jahr eine magensonde und das thema erbrechen ist dauerthema. ich habe die gleiche frage schon zig ärzten gestellt und bekam die gleiche antwort: " nein, erbrechen kann nichts mit der sonde zu tun haben!"

dabei hat auch meine tochter oft noch 2 stunden nach der letzten flasche erbrochen.

liebe grüße
astrid

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Iris, *19.04.2006, schwerer Sauerstoffmangel nach Geburt, spastische Tetraparese, nach 1 Jahr sondenentwöhnt, Epilepsie,anfallsfrei, Melanie (4) gesund
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carlaschall
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BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

hallo diana und astrid,

mir geht es mit lelia genau so. sie hat auch seit der geburt eine nasensonde, wird ausschließlich darüber ernährt.
es gab schon viel bessere zeiten bezgl. des erbrechens. mein verdacht ist daher, dass es mit einem erhöhten muskeltonus oder neuen medikamenten zu tun hat.

carla

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Carla (74) mit Luca Amélie (02), Lelia Alma (Mai 06) - schwerer hypoxischer Hirnschaden aufgrund zu spät bemerkter Uterusruptur unter der Geburt, 2 Reanimationen. Schwere Mehrfachbehinderung (PEG, Epilepsie, schwere Sehbehinderung, Tetraparese, schwere Spastik...) und Muriel (2011)
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astriris
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BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

hallo carla !

ja, bei uns spielen auch meiner meinung nach sicher die medikamente eine große rolle und auch der erhöhte muskeltonus !

am donnerstag sind wir bei einem anderen arzt, der ein epilepsiespezialist sein soll. mal sehen, was er zum thema medikamente sagt. wir schleichen zur zeit ein medikament aus und iris ist nur mehr am schreien und sich versteifen. dementsprechend wird auch erbrochen. es ist kaum mehr zu ertragen.

liebe grüße
astrid

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Iris, *19.04.2006, schwerer Sauerstoffmangel nach Geburt, spastische Tetraparese, nach 1 Jahr sondenentwöhnt, Epilepsie,anfallsfrei, Melanie (4) gesund
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Mama Ursula
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BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Drei!

Hmmm - mal sehen was mir zu Euren Kids so einfällt?! think

Diana - hat Alex ein Tracheostoma und eine PEG oder eine nasale Magensonde?
Trachealkanülen neigen dazu im "Hals" bei Bewegung oder Manipulation einen natürlichen Würgereflex auszulösen - den kennen wir auch, wenn wir mal ganz heftig husten müssen Sad - weshalb viele tracheotomierte Kinder leider häufiger erbrechen - dagegen läßt sich nicht viel tun. Einziger Trost vielleicht - die Kids gewöhnen sich an den Reiz und so nimmt der Reflex und das Erbrechen mit der Zeit ab Wink
Ist bei Euch, falls Ihr eine PEG habt (was total sinnvoll wäre), eine Magenspiegelung gemacht worden und abgeklärt, ob Alex Mageneingangsmuskel noch richtig schließt? Sonst könnte er einen Reflux haben, der mit fortschreitender SMA auch stärker werden kann Sad Das würde auch zu dem "verspäteten" Erbrechen passen. Sprich da mal Euren Doc drauf an Wink

Nun zu den Kids mit Nasenmagensonde Rolling Eyes Wer schon was von mir gelesen hat, weiß, daß ich kein Freund dieser Sonden bin - die PEG ist die wesentlich schonendere Variante Exclamation Wink
Egal - Eure Kids haben nasale Magensonden. Diese können durch leichteste Manipulationen/ Bewegung der Sonde einen Würgereiz im Rachen/ am sogenannten Zäpfchen auslösen, weshalb Kinder schnell mal schwallartig erbrechen Shocked
Außerdem verhindern sie den vollständigen Verschluß des Mageneingangs, so daß es häufiger zu einem gewissen Rückfluß in die Speiseröhre/ einem leichten Reflux oder Sodbrennen kommen kann. Bei empfindlichen Kindern kann das Sodbrennen selber wieder den Würgereflex auslösen... - und das Spiel beginnt von vorne Sad

Aber auch Carlas Vermutung ist nahe liegend - viele Antiepileptika verursachen Übelkeit und Erbrechen Sad
Da hilft nur genau dokumentieren und abwägen - hilft das Medikament gegen die Anfälle und nimmt das Kind trotz Erbrechen zu, wird man (als Arzt) wohl "damit Leben wollen", gedeiht das Kind aber auch mit "getrixter" Ernährung nicht mehr oder ist die Anfallssituation durch das Medikament nicht deutlich verbessert, sollte man doch noch mal was anderes ausprobieren.

Leider lassen sich epileptische Anfälle nur durch immer wieder neu "ausprobierte" Shocked Medikamente vielleicht verbessern - es gibt keine 0-8-15-Regeln Confused

Carla - wie heftig sind denn Lelias Krämpfe?
Daß sie wegen der zunehmenden Hypertonie erbricht halte ich allerdings eher für unwahrscheinlich. Lediglich eine verlangsamte Gewichtszunahme, wegen eines deutlich gestiegenen Kalorienbedarfs durch die ständige Muskelarbeit, läßt sich damit erklären.

Hmmm - Patentlösungen waren nun keine dabei. Vielleicht könnte im ein oder anderen Fall eine PEG und eine deutlich Kalorien angereicherte Kost bei der Entwicklung helfen, aber zumindest die OP ist ein großer Schritt, wie ich aus eigener Erfahrung weiß Rolling Eyes

Ich wünsche Euch das Beste!

Grüßle
Ursula

_________________
Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
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carlaschall
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

liebe astrid, liebe ursula, liebe diana,

mir geht es mit lelia im moment genauso wie dir mit iris (astrid).
wir machen seit januar einen medikamenten- ausprobier-marathon durch, und sie ist seitdem sehr unleidlich und scheint durch die spastiken (oder was auch immer es ist - sie macht sich jedenfalls viel häufiger steif und schreit danach) schmerzen zu haben.
vorher hatte sie sabril, da war sie recht entspannt. sie hat damit aber andere krämpfe bekommen, die immer mehr wurden. deshalb wurde es abgesetzt, ebenso luminal. dafür bekommt sie jetzt topamax, zwischendurch kombiniert mit keppra, jetzt statt keppra ospolot bzw. sulfiam (oder so ähnlich).
da dies nicht den erwünschten erfolg bringt, soll weiter probiert werden. aber meine geduld und nerven sind bald am ende ... es tut mir so leid, wenn sie leidet.

ursula, ich wollte leli auch schon 2mal eine PEG legen lassen. leider kam jedesmal was dazwischen (infekt und eben die unbefriedigende behandlung mit antiepileptika und dadurch z.t. erhebliche O2-abfälle - das risiko war der ärztin wegen der narkose zu hoch). es ist aber auf jeden fall in nächster zukunft geplant.
lelis anfälle/ krämpfe sind für mich nicht als diese deutbar - ich sehe sie nur häufig schmatzen, die augen verdrehen, sich verbiegen ... - das alles sind krämpfe, sagt die ärztin.
als sie noch sabril bekam, hatte sie für mich eindeutige anfälle - sie zuckte mehrmals mit dem kopf und manchmal so lange, bis wir ihr etwas geben mussten. das ist nun weg, weil wir kein sabril mehr geben. also, was sie jetzt hat, finde ich nicht wirklich heftig (nicht so, wie man sich als laie anfälle vorstellt).

noch was anderes (ursula, dich habe ich schon gefragt): kann mir jemand auf die sprünge helfen, wie ich mich vorstellen kann? ich finde es einfach nicht heraus, obwohl es so einfach zu sein scheint ...

liebe grüße von carla.

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astriris
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

hallo !

auch bei uns ist die PEG-sonde sicher ein thema. allerdings wehre ich mich nach wie vor dagegen, eine OP über iris ergehen zu lassen. sie hat ja in den monaten, als sie nicht erbrochen hat, bereits brav glässchen gegessen und wir hatten auch versucht sie mit einer schnabeltasse zum trinken zu bringen. wenn ihre laune es erlaubt, trinkt sie momentan ganz gut mit dem haberman-sauger, mit dem ich ja auch etwas milch nachdrücken kann.

ihr ständiges schreien und sich-versteifen hängt sicher auch damit zusammen, dass das phenobarbital (luminal) ausgeschlichen wird. das hat sie ja in hoher dosis bekommen.

im übrigen hat mir bis jetzt, wie erwähnt, jeder arzt widersprochen, dass eine nasensonde einen würgereiz auslöst. ich kann und konnte es nicht glauben. obwohl iris in der phase ohne erbrechen auch mit starkem husten trotz nasensonde nicht erbrochen hat. was wiederum den ärzten recht geben würde.

zum thema vorstellung:
auf der startseite steht links "REHAkids themenpool" und da kommst du zur rubrik "vorstellungsrunde", da einfach "neues thema" anklicken und losgehts.

liebe grüße
astrid

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Iris, *19.04.2006, schwerer Sauerstoffmangel nach Geburt, spastische Tetraparese, nach 1 Jahr sondenentwöhnt, Epilepsie,anfallsfrei, Melanie (4) gesund
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Jann
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BeitragVerfasst am: 29.04.2007, 14:23    Titel: Erbrechen Antworten mit Zitat

Hallo, ihr solltet evtl. mal überprüfen lassen ob das Erbrechen auch mit der Verdauung zusammenhängen könnte. Unser Sohn Jann wird über eine Button-Sonde ernährt und wir haben bei einer Magen-und Darmpassage festgestellt, das seine Magen- und Darmbewegungen zu langsam sind und damit die Nahrung zu langsam weitergeleitet wird. Dadurch verweilt die Nahrung zu lange im Magen und das kann zu Übelkeit führen, Bei Jann hat man den Magenausgang operativ erweitert und er hat seitdem nicht wieder erbrochen. Das würde ich mal abschecken, wir haben auch sehr lange gebraucht um das herauszufinden.LG-Sylvi
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TinaA
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BeitragVerfasst am: 29.04.2007, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

meine Tochter wird seit ihrer Geburt per Sonde ernährt.
Erst 8 Monate Nasensonde mit Dauererbrechen. Es war der Horror.

Dann erfolgreicher Sondenentzug: Von heute auf morgen trotz guter Nahrungsmengen kein Erbrechen mehr!

Leider nach 5 Monaten wegen dauernder dystropher Zustände Fundoplikatio-OP mit Gastrotube-Anlage.
... und das 'Kotzen' beginnt wieder, allerdings kleinere Mengen...

Seit 2001 hat Marie abwechselnd Gastrotube oder Button-PEG.
Das Erbrechen gehört zu unserem Leben.
Trotz allem geht es ihr mit der Bauchsonde erheblich besser als mit der Nasensonde. Diese ist der absolute Horror. Permanent hat man das Gefühl, erbrechen zu müssen. Ich habe mir selbst so ein Ding legen lassen - schrecklich!

In der ganzen Zeit habe ich nur einen Arzt kennengelernt, der gegen Nasensonden ist. Er ist Kinderkardiologe in Hamburg und hat sogar seine Doktorarbeit darüber geschrieben. Alle anderen sind total Fan von dieser Sondenform und sehen natürlich keinen Zusammenhang zwischen Erbrechen und Sonde...

Hier haben nur Mütter, die jeden Tag ihre praktischen Erfahrungen machen, den Durchblick!!

In diesem Sinne alles Gute für Euch,
LG Tina

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marie (*08/2000), verschlossene Gaumenspalte, div. fehlbildungen, fortschreitende muskeldystrophie, herzfehler, button-peg,
stark entwicklungsverzögert, sprachvermögen bisher unklar, klein, untergewichtig. blond gelockt, kleine Schwester von Mona (*03/1996- gesund)
profil: charmant u. bezaubernd wie Lady Di, stur wie Präsident Bush
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RinaRina
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BeitragVerfasst am: 29.04.2007, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Diana.
Von mir auch die Frage- erbricht er seitdem er die PEG hat oder die Trachealkanüle?? und hat er es zuvor auch schon öfter mal getan?? Oder Übelkeit???
Denn es könnte durch die SMA auch an der Nahrung selber liegen.
Habt Ihr schon mal Antra mups probiert oder Nexium?? ist das "gleiche"- ein Magenschutzmittel, was meist sehr gut hilft.
Sondiert Ihr per Hand oder habt ihr eine ernährungspumpe?? Dies bringt auch oft Erleichterung, wenn man die nahrung ganz langsam einlaufen lässt...
Darf ich fragen was er bekommt und wieviel?
Er hat die PEG noch nicht lange??--- nun entfällt ja der weg durch die Speiseröhre und einige Kinder sind dann erstmalsehr empfindlich. Es kann sein, dass sie reagieren, sobald die Nahrung etwas zu kalt oder zu warm ist, oder eben auch nur etwas zu schnell gegeben wird.
Das mit dem Reflux ist auch nicht auszuschließen..
Oder eben mit der Kanüle, falls er dort noch sehr empfindlich ist.

Wie geht es ihm denn jetzt??? Dein Threat ist ja schon etwas her. Ist es schon besser geworden??

LG Katharina

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LG Rina
mit kleiner frecher "Schwester"- smaI, Tracheostoma, dauerbeatmet, PEG..
Cousin mit Downsyndrom
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