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Wer hat einen Laptop für die Schule?

 
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Barbara170778
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 20:34    Titel: Wer hat einen Laptop für die Schule? Antworten mit Zitat

Hallo,

uns wurde geraten für Robin einen Laptop mit Multitext-Programm für die Schule anzuschaffen. Er lenrt zwar schreiben, hat aber große Probleme mit der Feinmotorik und soll deshalb zur Unterstützung den Laptop bekommen.

Wer hat für sein Kind einen Laptop? Von wem wurde der bei Euch bezahlt?

Uns wurde gesagt, das wir es erstmal über die KK beantragen sollen, die wohl das Programm bezahlen, aber den Laptop zu 99,9 % ablehnen. Die schule fühlt sich antürlich auch nicht zuständig. Ansonsten sollen wir es über die Eingliederunghilfe beim Sozialamt probieren? Wie läuft sowas dann ab? Prüfen die vorher unser Einkommen?
Die FSJ-Kraft (Schulbegleitung) wird ja auch über die Eingliederungshilfe bezahlt, gibt es damit dann Probleme?

_________________
Liebe Grüße von
Barbara mit
Maurice, 11/98
Robin 04/00 Hydrocephalus e vacuo, Hemiparese links, Epilepsie, Entwicklungsverzögerung
und Julien 11/04
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Verfasst am:     Titel: Anzeige

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katrinchen
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,
ich kannte einen FSJler, der einen Schüler ohne Arme betreute. Der JUuge schrieb in der Schule mit nem Laptop. Mit dem FSJler kann das also nicht zusammenhängen. Eigentlich müsste tatsächlich die Eingliederungshilfe dafür aufkommen und zwar ohne euer Einkommen zu prüfen, denn es geht ja darum, dass dein Sohn an der Gesellschaft gleichberechtigt teilhaben kann- und das kann er im Rahmen des Schriftspracherwerbs eben nur mit dem Laptop. So würde ich das sehen, aber ich hoffe, du bekommst hier noch Antworten von anderen Betroffenen bekommst.
Liebe Grüße
Katrin

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Katrin (*83), Förderschullehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
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Gabi Maxi
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Barbara,
das ist ein heißes Eisen. Also bei uns hat die Eingliederunghilfe den Computer und Monitor übernommen. Weil wir einen großen Monitor brauchen hat der Landkreis den einfachen Monitor übernommen. Den Rest musste die KK übernehmen. Das haben die beiden Beteiligten untereinander geklärt.

So, nun wollten wir auch für zu Hause wenigstens den Großen Monitor. Dafür ist eigentlich die KK zuständig aber wir stehen jetzt schon drei Jahre mit der AOK vor Gericht und ein Ende ist nicht abzusehen.

Die Vermögensverhältnisse werden schon vorab geprüft. Allerdings sind da einige Freibeträge so dass es eher unwahrscheinlich ist, das ihr mit herangezogen werdet. Es denn ihr seit Millionäre Laughing
Die FSJ-Kraft wird eigentlich nicht davon berührt, da er ihn ja nicht nur zum Schreiben hat, oder?

Ich wünsche euch, dass es bei euch reibungslos klappt.

LG Gabi

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Habe 6Kinder, die ersten vier sind Selbstständig, Maximilian6/94 30.SSW.Sauerstoffmangel III.Grades Tetraspastiker, Sprach-Hör-und schwer Sehbehindert,
und Jule 6/96,ich bin 48J
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UlrikeJ.
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,

der Laptop wird über die Eingliederungshilfe bezahlt.
Wir beantragten ihn und bekamen ihn auch genehmigt, hatten dafür Atteste vom Autistenzentrum und Arzt.
Allerdings war es bei uns so, das bastian kurz vor Schulbeginn zu schreiben begann ( konnte 4 Wochen vorher gerade mal eien halbwegs runden Kreis malen) und wir verzichteten dann darauf.

Liebe Grüße
Ulrike

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Ulrike mit Bastian, geb. 2000, mein Sonnenschein: High Function Autist / Asperger-Syndrom, Hochbegabt, Allergien, Asthma, Herzkrank
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SISA
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara!
Wir haben das ganze gerade hinter uns Rolling Eyes
Also: Du brauchst 2 Verordnungen vom Kinderarzt: einen für das Multitextprogramm und eine für die elektronische Schreibunterstützung / Notebook. Beides reichst du über das Sanitätshaus für Kommunikation (bei Euch in der Nähe Rehavista vor Ort 2. Link: Rehavista HP )bei der Krankenkasse ein. In der Regel wird der Laptop abgelehnt - Du gehst dann in den Widerspruch. Parallel dazu wendest Du Dich mit der schriftlichen Ablehnung sowie einer Kopie des Kostenvoranschlags an die ortsansässige Servicestellen mit der Bitte um Klärung der Zuständigkeit,und Kostenübernahme.
Normalerweise sollte es so funktionieren - wir hatten nur Pech, dass "unsere" Servicestelle sich nicht aus kannte und ich erst auf Umwegen die richtige Ansprechpartnerin gefunden hatte. Sollten bei Dir auch mehrere Servicestellen in der Umgebung sein, würde ich dir die vom Kreis empfehlen.

Ach ja, ist bei Robin ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt worden? Oder passiert das noch? Dann würde ich den Tester/ Prüfer / Berichterstatter oder wie auch immer man diese Fachkraft bezeichnet ,bitten, dieses in seinem Bericht zu vermerken -dadurch hast Du schon mal eine offizielle Bestätigung der Notwendigkeit.

Lieben Gruß
und viel Geduld
Silke
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Karin B.
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wünsche dir, dass dein Sohn einen Laptop mit in die Schule nehmen darf!
In meiner Klasse war einmal ein Mädchen, das Rheuma hatte und sie durfte keinen Laptop in der Schule benutzen,alle meine Lehrer waren dagegen Evil or Very Mad

Vielleicht haben sich die Eltern auch nicht genung eingesetzt,aber sie ist jetzt in einem Internat,wo auf ihr Rheuma rücksicht genommen wird,denn sie konnte zum Beispiel auch lange nicht so schnell schreiben,wie es von uns verlangt wurde!

Ich hoffe, dein Sohn darf einen haben und bekommt ihn auch bezahlt Very Happy

Liebe Grüße,Cosima

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ich Very Happy *04/91
Hydrocephalus occlusus aufgrund einer Aquäduktstenose
(ventrikulostomiert seit 10/08;
10/09: erneute Ventrikulostomie, wegen Verschluss des Stomas, RLS (Restless Legs Syndrom)
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Barbara170778
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für Eure Antworten

@Silke
Ja genau so ist es bei uns eigendlich auch gelaufen.
Wir warten jetzt praktisch auf die Ablehung der KK.
Habt ihr auch das Multitext-Programm?
Ja, der Förderbedarf ist schon letztes Jahr festgestellt worden und dieses Jahr nochmals überprüft wurden. Er geht z.Zt. ja in die Vorklasse, und soll jetzt in die Regelschule kommen mit Integration auf KB.

Ich hoffe mal, das er dne Laptop bis zum Beginn der Ferien hat, damit wir schon mal etwas damit üben können, bevor die Schule richtig los geht.

_________________
Liebe Grüße von
Barbara mit
Maurice, 11/98
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und Julien 11/04
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SISA
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara!
Ja Sarah hat auch das Multitextprogramm.
Bearbeitungszeit bei uns knapp eineinhalb Jahre Exclamation - wobei ich sagen muss, dass es auch etwas an mir gelegen hat, da ich immer wieder an mehreren Stellen gleichzeitig zu boxen hatte...
Sarah hat das Multitextprogramm aber noch nicht wirklich im Gebrauch - die Stunde Einführung, welche uns von der Kasse bewilligt war, war zu kurz, um die Programmbedienung zu verinnerlichen.
Momentan scheitere ich schon an der Abspeicherung Embarassed
Da Sarah auf ein Regelgymnasium geht, kennen sich die Lehrer dort auch nicht mit dem Programm aus - wir hoffen auf die Reha in Hohenstücken, von dort hatten wir auch die Bedarfsermittlung.
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Gast






BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

Ich finde es total erschreckend, dass bei das Bekommen von Hilfsmitteln viel mühsamer und nervenaufreibender ist wie bei uns in der Schweiz. Finde es schon fast eine Frechheit, wenn ich den Ablauf bei uns und bei euch vergleiche.

Bei uns würde jetzt euer Fall folgendermasen ablaufen:
1. Abklärung durch aktuelle Schule / Kindergarten der benötigten Hilfsmittel
2. Antrag bei der Invalidenversicherung von Laptop und Hilfsprogramm
3. Anträge gut geheissen oder Anträge abgelehnt *
4. Bestellung des Laptops und Hilfsprogramm
5. Schulung mit dem Kind zusammen durch eine Fachperson
6. sofortige Ablieferung nach der Schulung

* Fast alle Anträge, ca. +/- 90%, werden von der Invalidenversicherung gut geheissen. Dies kommt daher, weil die Schule, der Kinergarten oder ähnliches schon sehr genau abklären was das Kind braucht oder nicht. Dieser Ablauf dauert zwischen 1 Monaten bis maximal 4 Monaten im normal Fall. Sollte man sehen, dass das Kind schon in 2 Wochen die Schule beginnt, wird der Laptop und das Hilfsmittel vor der eingetroffenen Verfügung abgegeben an die Kinder.

Dies ist jetzt mal allgemein der Ablauf bei uns in der Schweiz. Jetzt wünsche ich euch ganz viel Glück, dass euer Sohn schon bald den Laptop und das Hilfsmittelprogramm bekommt und die Kosten übernommen werden.


Liebe grüsse
fabian
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UlrikeJ.
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BeitragVerfasst am: 10.04.2007, 07:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich muß sagen, bei uns war das auch ganz unproblematisch. Ich vergaß: Die Erzieher haben auch einen Bericht über Bastian geschrieben indem sowohl Laptop alsauch SB unbedingt notwendi9g war (beides brauchen wir nun doch nicht, wegen seiner rasanten Entwicklung, wir haben seeeeeehr viel Glück).
Allerdings habe ich mich auch sehr dahintergeklemmt und schon 18 monate vor Schulbeginn ins Rollen gebracht und mich gleich über alle Rechte informiert, vor der Beantragung.

Liebe Grüße
Ulrike

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