Verfasst am: 06.04.2007, 13:02 Titel: Wie kommt ihr mit dem Ärzte-Fachchinesisch zurecht?
Hallo Ihr,
ich hoffe ich stelle diese Fragen im richtigen Unterforum ... Kann man das ansonsten verschieben?
Ich bin ja noch nicht sooo lange dabei mich mit Ärzten und Arztberichten auseinander setzen zu müssen und bin jedes Mal geplättet, wenn ich Post vom SPZ bekomme. Fast alles, was darin steht, kann ich nicht übersetzen und so ist vieles einfach Chinesisch für mich.
Eine Seite, die mir die ICD 10 Nummern und Buchstabenkombinationen übersetzt, habe ich gefunden und bin sehr glücklich darüber. Trotzdem habe ich leider nie Medizin studiert und kann doch nicht bei jedem Bericht alle vorhandenen Fremdwörter googeln.
Wie macht Ihr das? Lernt man dieses Fachchinesisch mit der Zeit oder wo habt Ihr Euch hIlfe beim Übersetzen geholt?
Welche hilfreiche www-Seite(n) hast Du gefunden? Hilfreich kann auch google-und mehr-Wissenschaft oder Books sein.
An Büchern empfehlen wir Pschyrembel, Lababorwerte, medizinische Fachbüchereien, ev. auch auf den Universitäten.
Dort gibt es Diagnoseschlüsselfinder.
lg
heike _________________ Heike *73,Ferdi *57,
Miriam*94 Asthma,ND
Saskia*96 gesund;
Matthias *05 SEV und allgemeine Entwicklungsverzögerung;
Tobias *99 Lesestörung; Emotionale Störung und Sprachstörung
Dominik *01
ND,Asthma,Entwicklungsverzögert,ADHS , Dystrophie
Jan *09 meine Galerie
Ich habe zu Hause den Pschyrebel, das klinische Wörterbuch, dass in jeder Arztpraxis steht. http://www.amazon.de/exec/obidos/AS.....0176211/rehakdasforum-21/ Es ist relativ teuer, ich habe meins damals für 19,95 als Sonderausgabe bei Weltbild gekauft.
Es ist zwar mühsam, Arztberichte Wort für Wort zu übersetzen, wenn sie viele Fachbegrife enthalten, aber am Ende dürfte man sie besseer verstehen.
Inzwischen schlage ich eher selten dort nach, sondern gebe den jeweiligen Begriff einfach bei Google ein, damit finde ich das entsprechende erheblich schneller.
Ansonsten bleibt einem wohl nur übrig, den Arzt zu bitten, zu übersetzen, was im Bericht drin steht, aber dazu dürften die wenigstens bereit sein, weil sie die dafür benötigteZeit nicht bezahlt bekommen.
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Also, erstens lernst Du die für Euch relevanten Fachbegriffe nach und nach kennen! (auch chinesisch kann man scheinbar lernen )
Zweitens kannst Du Dir Deine Arztbriefe von Eurem Kinderarzt oder aber auch hier im Forum "übersetzen" lassen. Der Kinderarzt hat den Vorteil, daß er Euer Kerlchen ja auch kennt und somit vielleicht noch das ein oder andere erläutern, ergänzen oder auch relativieren kann.
Aber Du wärst nicht die erste, die hier Ihre Arztbriefe übersetzen läßt.
Also wenn Du fragen hast - stell sie! Wort weise oder Auszugs weise, ganz nach Bedarf.
Der Pschrembel oder auch andere Medizinische Lexika helfen übrigens oft auch nicht viel weiter, da in der Erklärung für Dein gesuchtes Wort oft schon wieder zwei Dir fremde Fachbegriffe stecken, die Du dann auch erst wieder nachschlagen mußt Sehr mühsam, vorallem wenn man gar (noch) nicht vom Fach ist.
Hier findest Du massig Ärzte, Schwestern, Medizinstudenten, die Dir gerne helfen.
Also, nur keine Sorge - frag einfach!
Grüßle
Ursula _________________ Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
Ich hab auch nen Pschyrembel. Anfangs war es etwas mühselig, sich da alles zusammenzusuchen. Aber mittlerweile kennt man viele Begriffe und hat den Bogen schneller raus.
Was ich gar nicht verstanden habe, konnte ich mir immer sehr gut von unserem Kinderarzt oder einer befreundeten Ärztin erklären lassen.
Der Pschrembel oder auch andere Medizinische Lexika helfen übrigens oft auch nicht viel weiter, da in der Erklärung für Dein gesuchtes Wort oft schon wieder zwei Dir fremde Fachbegriffe stecken, die Du dann auch erst wieder nachschlagen mußt
Das ist genau das, was mich am Pschyrembel stört, auch deshalb verwende ich ihn kaum noch. Wenn man die weiteren Begriffe nachschlägt, sind dort wieder neue usw.
Noch ein Link zum ICD 10, in dem es noch mehr Informationen darüber gibt.
Liebe Grüße
Erica _________________ Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
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