Hallo liebe Eltern,
ich bin neu bei euch hier im Forum und nun möchte ich mich erst mal vorstellen: ich heiße Nicole Happ, komme aus Hameln, bin 28 Jahre alt und verheiratet und tätig als Versicherungskauffrau.
Eine meiner Kundinnen hat mich auf diese tolle Forum aufmerksam gemacht. In den Gespräch mit ihr musste ich mal wieder feststellen, wie viele Gesellschaften Ihre Kunden hinsichtlich der Absicherung von behinderten Menschen falsch und schlecht beraten.Die Gesellschaft, für die ich tätig bin,hat sich genau auf diese Absicherung spezialisiert. Ich würde euch gern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Schreibt mir eure Fragen, ich bemüh mich, möglichst täglich in diesem Forum zu sein.
Liebe Grüße Nicoe Happ
herzlich Willkommen hier in diesem Forum.
Ich wünsche Dir eine angenehme Zeit und natürlich, dass Du viele Fragen gestellt bekommst,
denn es ist in der Tat so, dass unsere Kinder in einer Versicherung kaum unterkommen.
Ich selber kenne nur wenige bis gar keine Gesellschaften, die wirklich sich darauf spezialisiert haben, behinderte Kinder ausreichend zu versichern, z.T. weil es für die Gesellschaften ein hohes Risiko ist,
bzw. weil es die Gesetzeslage entsprechend dann nicht hergibt.
Es kommt dazu noch auf die Art der Behinderung an, es kommt drauf an ob sie angeboren ist oder später erworben wurde.
Angeborene Behinderungen haben viel weniger Chancen - es sei denn es handelt sich um eine Gesellschaft ohne Gesundheitsprüfung, aber die ist ja fast nicht bezahlbar.
Ich selber habe einen 9,5 jährigen geistig behinderten Jungen,
der bei KEINER Gesellschaft eine ausreichende Absicherung bekäme, und bei unserer Gesellschaft auch "entlassen" worden ist,
insofern frage ich mich schon - wie versichert eine Gesellschaft diese Kinder.
Viele User/Innen hier in diesem Forum haben diese Erfahrung gemacht, dass spätestens bei der Pflegestufe 2 für unsere Kinder Schluss ist.
Ich kenne 1 Gesellschaft die mit dem VDK zusammenarbeitet und entsprechend Versicherungen anbietet, für die man aber dann doch Einiges mehr auf den Tisch legen muss und dann am Ende nur eine Grundversorgung hat.
Mein Ex-Mann ist selber körperbehindert und fand nur über das VDK einen Zugang zu einem Lebensversicherer, obwohl seine Behinderung damals sicher nicht schneller zum Tod geführt hat als wenn er gesund gewesen wäre.
Und mein Jonathan den werde ich nicht mehr irgendwo versichern können....
Aber ich bin neugierig, was Du uns hier dazu schreiben kannst, bzw. worin uns die Gesellschaften bisher nicht recht informiert haben.
Insofern - einen guten und "aufregenden" Austausch in diesem Forum.
Schönen Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Liebe Isolde,
danke für deine Zeilen. Leider, so muss ich sagen, lese ich aus deinen Zeilen, dass auch hier viele Missverständnisse, die wohl auf falsche Beratungen basieren, vorliegen.
Bei unserer Gesellschaft ist das nach meinen Erfahrungen gänzlich anders.Wir haben uns genau auf diesen Bereich spezialisiert. Ich möchte aber betonen, dass ich den Fehler nicht direkt bei den Gesellschaften im Allgemeinen sehe, sondern eher bei den Vermittlern. Diese sind dahingehenst ausgebildet ( sollte man wenigstens annnehmen...) den Kunden eine vernünftige,die individuelle Lebenssituation berücksichtigende Beratung zukommen zu lassen.
Was deine persönliche Situation betrifft, da sehe ich Möglichkeiten. Wenn es ok für dich ist,würd ich dir gern dazu Informationen zu kommen lassen. Schickst du mir deine E-Mail- Adresse? Meine Adresse lautet: nicole.happ@bruderhilfe.de
Als kleine Anmerkung von mir: während meiner Tätigkeit habe ich schon ein paar Familien mit behinderten Kindern kennenlernen dürfen und ich muss sagen, selten hab ich so nette Menschen erlebt. Ihr habt meinen größten respekt,denn das was ihr täglich leistet,ist nicht in Worte zu fassen
vielen Dank für Deine Rückantwort,
jetzt kann ich etwas damit auch anfangen, denn die Gesellschaft der Bruderhilfe sagt mir schon etwas,
wenn auch noch nicht direkt Kontakt damit aufgenommen.
Aber bisher habe ich über die Bruderhilfe Gutes gehört, auch hier im Forum haben manche User/Innen ihre Kinder da versichert.
Insofern freue ich mich noch umsomehr über diverse Anregungen an unsere Forumsmitglieder, wenn entsprechende Fragen auftauchen.
Ich gebe Dir da auch Recht, dass manchmal bei den Vermittlern Einiges im Argen liegt, zumindest habe ich bei meiner Versicherungsgesellschaft nicht unbedingt insgesamt gute Erfahrungen mit denen gemacht, weil da viel gewechselt wurde und am Ende haben viele Leute in dem Brei rumgekocht, solange bis er überkochte. Aber auch hier gebe ich nicht dem Inhalt der Versicherung die Schuld, denn bisher hatte ich in einem Schadensfall keine Probleme gehabt, nur mit der Struktur hatte ich diese Problem.
Und da kann man ganz schnell schon das Vertrauen verlieren und wenn ich das Wort Versicherung höre, dann geht bei mir automatisch schon eine Klappe auf wo ich erstmal kräftig Atem holen muss.
Aber zu gegebener Zeit komme ich sicher gerne auf Dich zurück.
Einen schönen Abend
und einen lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Herzlich willkommen! Beim Lesen Deiner Vorstellung habe ich sofort an die Pax Bruderhilfe gedacht, was ja auch in Deinem zweiten Beitrag aus Deiner Mailadresse ersichtlich ist.
Ich kenne sie durch meine frühere Tätigkeit in einen kirchlichen Kindergarten.
Ich war vor einigen Monaten zu einem Seminar von zwei Deiner Kollegen im Autismustherapiezentrum Hannover, wo unsere Familie Vereinsmitglied ist. Die Veranstaltung war sehr interessant, so haben wir z.B. erfahren, dass es rechtswidrig ist, wenn Schulen oder andere Einrichtungen von den Eltern Schadenersatz fordern, wenn ihre Kinder dort Schaden angerichtet haben und dass sie auch nicht verpflichtet sind, das über ihr Haftpflichtversicherung zu regeln, was auch oft verlangt wird, obwohl die Eltern gar nicht die Aufsichtspflicht hatten und behinderte Kinder rechtlich nicht deliktfähig sind.
Die meisten Eltern wissen das nicht und der Informationsbedarf diesbezüglich ist sehr hoch, es gab auch hier im Forum schon diverse Themen dazu. Deshalb ist es schön, dass Du hier bist, Du kannst sicher so manchen Tipp geben.
Ich fand es auch gut, dass der Vertreter ausdrücklich gesagt hat, dass sie niemandem Versicherungen aufschwatzen wollen und auch welche Versicherungen für behinderte Menschen nicht sinnvoll sind, obwohl sie die auch verkaufen.
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
danke für deinen Beitrag.Du hast vollkommen recht;es ist die Bruderhilfe Pax Familienfürsorge. Genau so, wie du diese Seminar erlebt,so ist auch unsere Philosophie. Es muss nur ganz klar unterschieden werden; es gibt bei uns eben Tarife, die der Absicherung behinderter Menschen gerecht werden und dann die "Normal"- Tarife.So kann jedem geholfen werden. Natürlich wünschen wir uns den Absatz unserer Produkte, aber diese werden wir nur dann vermitteln, wenn die Menschen uns Ihr Vertrauen schenken. Und das funktioniert nur auf der Basis von Ehrlichkeit.Und darauf legt die Gesellschaft großen Wert!!
Ich war vorher für eine ander Gesellschaft tätig und da lief der Hase anders...Nun gut, diese für mich böse zeit ist Gott sei Dank vorbei.
Ich würd mich freune, wenn sich noch mehr in Form von Fragen etc. hier beteilligen würden.Ich brenne darauf, noch mehr Menschen hier kennen zulernen und stelle mein Wissen gern uneingeschränkt zur Verfügung.
PS: ich hoffe,ihr und eure Familien habt ein schönes Osterfest gehabt.
erst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum.Schön daß du endlich mal für etwas Aufklärung sorgst.Ich hätte einige Hundert € gespart,wenn mir schon früher jemand von der Bruderhilfe erzählt hätte.Nur Komisch,seit 3 Jahren sind wir dort versichert,und brauchten sie noch nicht einmal in Anspruch nehmen.Habt ihr auch Schutzengel bei euch beschäftigt?ha ha
LG Marion _________________ Marion35+Sara 14,28ssw frühkindlicher Autismus mittelgradige kognitive Behinderung und Jannis 15 kerngesunder Teeni
wie ich deinem Beitrag entnehme,bist du Kundin bei uns.Schön,davon zu hören. Weißt du,ich bin immer wieder froh,wenn die Menschen,die uns Ihr vertrauen schenken,Ihre Versicherungen nicht in Anspruch nehmen müssen,denn alles andere würde einen Schadenfall bedeuten. Aber ich denke,wenn dann doch mal was passiert,ist es doch ein beruhigendes Gefühl, wenn es da jemanden gibt,der dafür eintritt.
Zur Information: Ab nächster Woche werde ich hier ein paar Dinge thematisieren,die für euch bestimmt wichtig sind.
Da würde ich mich auch drüber freuen,
liebe Nicole,
auch zur Beantwortung zu "nessajas" Frage weiter oben.
Würde mich auch interessieren.
Schönen Dank - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
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