Hallo Brigitte,
das interessiert bei der Einschulung nicht, keiner fragt danach, keiner von den für die Schulangelegenheiten Zuständigen weiß das, das ist überhaupt nicht relevant.
Der SBA ist für finanzielle Angelegenheiten, versorgungstechnisch als "Erleichterung" und für spätere rententechnische Dinge da.
Auch ich überprüfe Schulneulinge mit "sonderpädagogischem Förderbedarf", der Ausweis ist alleine Euer Ding und das der ausstellenden Behörde, bei uns das Versorgungsamt, bin nämlich aus Aachen, nicht weit weg von Euch.
Gruß
Cornelia _________________ Paula, 16, Asperger
Hallo,
mein Sohn hat einen Behindertenausweis mit 70 % aufgrund einer körperlichen Behinderung. Er geht in die 3. Klasse einer ganz normalen Regelschule. Da gab es überhaupt keine Probleme.
Liebe Grüße
Dagmar _________________ Dagmar mit Ehemann Michael, Simon (5/94), Benedikt (09/97, Syringomyelie, Inkontinenz, mittlerweile nur noch leichte Motorikprobleme), Miriam (01/2000, Absencen-Epilepsie)
auch mein Sohn (SBA 100%) war auf einer "normalen" Grundschule und ist jetzt auf einem "normalen" Gymnasium. Allerdings hat uns der SBA da schon was gebracht: Stefan bekommt bei schriftlichen Arbeiten eine Zeitzugabe! Also, alles nur positiv!
Viele Grüße
Irene _________________ Sonja (11/91), Stefan (07/94): spastische Hemiparese rechts
mein Sohn hat auch einen SBA, aber wir sind noch nie danach gefragt worden.
Wie die "vorschreiber" sehe ich das auch: Er bringt nur Vorteile und wenn du ihn nicht zeigen willst, weiß es keiner.
Liebe Grüße
Ulrike _________________ Ulrike mit Bastian, geb. 2000, mein Sonnenschein: High Function Autist / Asperger-Syndrom, Hochbegabt, Allergien, Asthma, Herzkrank
Verfasst am: 02.04.2007, 14:46 Titel: Re: SBA, ist mein Kind dann abgestempelt?Normale Schule mögl
Hallo Brigitte!
BrigitteF hat folgendes geschrieben:
wir überlegen ob wir für unseren entwicklungsverzögerten Sohn(3 Jahre alt) einen SBA beantragen sollen. Er ist sprachlich ca. 1 Jahr zurück.
Hat man dann Nachteile wenn man ihn später auf eine normale Grundschule geben will, weil den Behörden dann bekannt ist, das ein SBA vorliegt?
Wie sind eure Erfahrungen?
Bei uns wurde so einiges erst aufgrund des Vorliegen des Ausweises bewilligt. Aber rein rechtlich hat der SBA nichts mit anderen sachen zu tun. Ich kenne z.B. viele autistische Kinder mit Schwerbehindertenausweis, die auf ganz Regelschulen, auch aufs Gymnasium gehen.
Ich weiß nicht, was Dein Kind ganz konkret hat, aber lies Dir mal das hier durch, es bezieht sich auf autistische Kinder, aber ich denke, der Grundgedanke, warum ein Ausweis ist der gleiche.
Gibt es denn schon eine konkrete Diagnose bzw. ist diesbezüglich was an Diagnostik geplant? Ich frage deshalb, weil ich all das, was Du bis jetzt geschrieben hast, kenne und es mich an etwas bestimmtes denken lässt: die Sprachprobleme, die fehlende Gefahreneinschätzung (er macht das nicht, weil es ihm Spaß macht, um Dich zu ärgern), der Kampf beim Zähneputzen, die Wahrnehmungsstörung, die Entwicklungsverzögerung, das sich auf den Boden schmeißen, wenn ihm was nicht passt. Es ist ein Krankheitsbild, welches fast immer mit ADHS verwechselt wird. Könntest Du vielleicht noch weitere Verhaltensweisen beschreiben?
Lies dazu mal meine Fragen in diesem Thema: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....ght=spielverhalten#135441
und denke darüber nach (es muss nicht alles zutreffen).
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Anmeldedatum: 23.03.2007 Beiträge: 110
Wohnort: Bei Aachen
Verfasst am: 03.04.2007, 07:33 Titel:
Annette Schmidt hat folgendes geschrieben:
Hallo Brigitte!
BrigitteF hat folgendes geschrieben:
wir überlegen ob wir für unseren entwicklungsverzögerten Sohn(3 Jahre alt) einen SBA beantragen sollen. Er ist sprachlich ca. 1 Jahr zurück.
Hat man dann Nachteile wenn man ihn später auf eine normale Grundschule geben will, weil den Behörden dann bekannt ist, das ein SBA vorliegt?
Wie sind eure Erfahrungen?
Bei uns wurde so einiges erst aufgrund des Vorliegen des Ausweises bewilligt. Aber rein rechtlich hat der SBA nichts mit anderen sachen zu tun. Ich kenne z.B. viele autistische Kinder mit Schwerbehindertenausweis, die auf ganz Regelschulen, auch aufs Gymnasium gehen.
Ich weiß nicht, was Dein Kind ganz konkret hat, aber lies Dir mal das hier durch, es bezieht sich auf autistische Kinder, aber ich denke, der Grundgedanke, warum ein Ausweis ist der gleiche.
Gibt es denn schon eine konkrete Diagnose bzw. ist diesbezüglich was an Diagnostik geplant? Ich frage deshalb, weil ich all das, was Du bis jetzt geschrieben hast, kenne und es mich an etwas bestimmtes denken lässt: die Sprachprobleme, die fehlende Gefahreneinschätzung (er macht das nicht, weil es ihm Spaß macht, um Dich zu ärgern), der Kampf beim Zähneputzen, die Wahrnehmungsstörung, die Entwicklungsverzögerung, das sich auf den Boden schmeißen, wenn ihm was nicht passt. Es ist ein Krankheitsbild, welches fast immer mit ADHS verwechselt wird. Könntest Du vielleicht noch weitere Verhaltensweisen beschreiben?
Lies dazu mal meine Fragen in diesem Thema: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....ght=spielverhalten#135441
und denke darüber nach (es muss nicht alles zutreffen).
es gibt noch keine konkrete Diagnose. Voriges stand ein Verdacht Rolando-Epilepsie im Raum. Die Diagnose hat sich aber nicht bestätigt. Mein Sohn hat ein auffälliges EEG mit Störungen.
Ich glaube nicht, dass mein Sohn Autist ist. Er spielt gerne mit anderen Kindern. Gestern hat er den ganzen Tag mit einem älteren Jungen gespielt. Sie sind zusammen mit Fahrzeugen den Berg heruntergefahren, haben sich aus Quatsch über den Rasen gerollt. Er findet leicht Kontakt zu anderen Menschen. Hilft auch gerne bei der Hausarbeit, Wäsche aufhängen, spülen. Man muss dann nur aufpassen, was er tut, damit nicht die Küche unter Wasser steht.
Er lässt sich bei einer Tätigkeit leicht ablenken. Es ist aber schon besser geworden.
Vorher war es schwierig, ihm aus einen Buch vorzulesen. Da er schon nach zwei Sätzen die Lust verloren hat. Mittlerweile mag er es auch, ein ganzes Buch mit Bildern zusammen zu lesen und anzuschauen.
Am Anfang ist er in der Therapie, wenn draussen ein Bus vorbeigefahren ist, zum Fenster gelaufen um zu schauen.
Jetzt kann er sich schon eine halbe Stunde auf eine Sache konzentrieren.
Viele Dank für deine vielen Tips.
Im Mai habe ich wieder einen Termin beim SPZ, da werde ich nochmal nachfragen
LG Brigitte _________________ * Daniel Robin 12/03
auditive Wahrnehmungsstörung
* Paul Marvin11/05
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